AfD-Politiker Krah und seine “Bargeldreserve”

by Lurchi1

7 comments
  1. Wenn es bisher keinen wirklichen Grund gab, das Bargeld abzuschaffen, dann gibt es ihn jetzt.

  2. > Deutsche Behörden sollen bislang nur spärliche Informationen aus Tschechien zu dem Fall bekommen haben. Eine angebliche Audio-Aufzeichnung eines verdächtigen Gesprächs Petr Bystrons durch den tschechischen Geheimdienst, über das die tschechische Zeitung “Denik N” mit Verweis auf Informationen aus tschechischen Regierungskreise berichtet hatte, wurde bislang nicht übermittelt.
    >
    > Mittlerweile soll nach Informationen von WDR, NDR und SZ sogar fraglich sein, ob überhaupt eine Audiodatei eines Gesprächs zwischen Bystron und einem mutmaßlichen russischen Einflussagenten existiert. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) erhielt demnach lediglich Zusammenfassungen des Sachverhalts. Es soll sich um übliche Meldungen auf Grundlage nachrichtendienstlicher Erkenntnisse handeln, deren genauer Ursprung allerdings unklar ist. Petr Bystron bestreitet alle Vorwürfe, auch jemals Geld angenommen zu haben.

    Ein vielleicht nicht unwesentlicher Nachtrag zu [dieser Geschichte](https://www.reddit.com/r/de/comments/1buo783/heikle_tonaufnahme_tschechien_soll_belastendes/) von vor 2 Wochen.

  3. Hm, ich find den Typ auch einigermaßen zum Kotzen, aber 3000€ in Bar mit der Begründung Kartenetui vergessen und für Hotels, Essen und Weihnachtseinkäufe ist in meinen Augen weder verdächtig noch eine Nachricht wert.

  4. Parallelartikel:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-afd-russland-maximilian-krah-1.6560770 (Paywall)

    *Edit:*

    Neues gibt’s auch vom *Spiegel:*

    >Woloschyns Aussage klingt anders als die Krahs – danach sei es in der Chatnachricht um Reiseaufwendungen gegangen, während Krah behauptet, niemals Geld von Woloschyn erhalten zu haben.
    >
    >>Maximilian Krah wies die Vorwürfe auf Anfrage zurück, er habe von Woloschyn nie Geld bekommen. Die Chatnachricht müsse für einen anderen Empfänger bestimmt gewesen sein. Oder Woloschyn habe eine teure Opernballkarte gemeint, die Krah bezahlt habe. Vielleicht habe Woloschyn sich wegen mangelnder Englischkenntnisse auch missverständlich ausgedrückt. Jedenfalls habe er auf die Nachricht nicht geantwortet, so Krah
    >>
    >>Oleg Woloschyn jedoch schickte dem SPIEGEL in sehr gutem Englisch eine andere Variante, wonach Krah durchaus der Empfänger sein sollte. Er könne sich an die Nachricht an seinen »alten Freund« Krah nicht mehr genau erinnern, so Woloshyn, obwohl auch er vom FBI dazu befragt worden war. Aber es sei 2020 vermutlich darum gegangen, den AfD-Politiker für seine Reiseaufwendungen zu entschädigen. Diese hätten ihm als Teilnehmer eines geplanten Gesprächsformats entstehen können, wozu es wegen der Pandemie aber nicht gekommen sei.
    >
    >https://www.spiegel.de/politik/deutschland/so-reagiert-die-afd-auf-die-vorwuerfe-zu-spitzenkandidat-maximilian-krah-a-7c4729cd-64c6-49bf-a2c5-d1b56b5e6377 (Paywall)

    https://twitter.com/KreuzAcht/status/1780660211675443346

  5. 3000 Euro (in bar) sind doch Peanuts, wenn man sich deren Diäten ansieht und bedenkt, dass Krah als Rechtsanwalt 20 Jahre lang eine eigene Kanzlei hatte.

    Vor allem bei einer Auslandsreise, da hatte mein Vater in Italien damals mehr Geld dabei und wir haben vielleicht ein Fünfzehntel von Krahs Vermögen.

    Gibt an dem Typ bestimmt viel zu kritisieren, aber das ist doch wohl ein Witz und irgendwie auch eine sehr komische Headline.

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