Baerbock und Netanjahu geraten heftig aneinander: »Wir sind nicht wie die Nazis«

by Doctor_Schinkelstein

19 comments
  1. > Wie ein Dementi klingt das nicht. In seiner Zeit als Regierungssprecher hat Seibert versucht, politisch heikle Enthüllungen mit ähnlichen Floskeln zu entwerten. Später stellte sich oft heraus, dass nur eher unwichtige Details in den Berichten nicht stimmten, die Grundlinie aber korrekt war.

    Lustig wie niemand mehr Seibert glaubt, weil er sowas schon zu oft abgezogen hat. Wirklich ein perfekter Kandidat um als Botschafter zu arbeiten.

  2. > Sie habe deutliche Kritik geäußert haben, so Channel 13.

    vielleicht doch lieber chatGPT die nachrichten schreiben lassen.

  3. Baerbock W. Schon komisch wenn man sich direkt so in die lautstarke Opferrolle begibt und dann ungefragt betont nicht wie die Nazis zu sein. Man könnte Parallelen zu Verhaltensweisen von Lügnern ziehen.

  4. >Premierminister [Benjamin Netanyahu](https://www.spiegel.de/thema/benjamin_netanyahu/) haben sich laut israelischem Nachrichtensender Channel 13 heftig über Aufnahmen aus dem Gazastreifen gestritten, die Netanyahu bei dem Gespräch in Jerusalem vorgeführt hatte.

    >Darauf soll zu sehen gewesen sein, dass es im [Gazastreifen](https://www.spiegel.de/thema/gaza_streifen/) auf den Märkten ausreichend Lebensmittel gebe. Mit den Aufnahmen wollte der Premierminister offenbar belegen, dass die Zustände in dem abgeriegelten Küstenstreifen nicht so dramatisch sind. Die Grünenpolitikerin habe daraufhin auf den Hunger der Menschen in dem Küstengebiet hingewiesen und Netanyahu angeboten, Bilder hungernder Kinder auf ihrem Handy zu zeigen.

    Based.

  5. Getroffene Hunde jaulen heißt es so schön…
    Niemand hat ihn als Nazi bezeichnet, nur er selbst hat sich an ihnen gemessen

  6. Diese Doppelmoral…. unglaublich, es ist Fakt das da über tausende Kinder getötet wurden wie noch nie zuvor, sowas gab es schon lange nicht mehr. Und dann noch verhungern. Das ist unglaublich….

  7. Wie es halt so ist mit notorischen Lügnern, jeder Vorwurf ist eine Projektion.

    Mehr Lügen, gefälschte Videos, gefälschte Bilder, falsche Darstellungen, erfundene Fakten als Netanyahu und seine rassistische, rechtsradikale Regierung bisher rausgehauen hat geht ja kaum noch.

    Natürlich reagiert er mit Projektion wenn er wieder mal beim Lügen erwischt wird.

  8. Relativ ausgeglichener Artikel. Oft hatte ich in letzter Zeit bei deutschen Medien das Gefühl, dass es nur in eine Richtung geht.

  9. Die Position von Rechtsextremist Ben Gvir war ja auch, dass die Palästinenser die neuen Nazis sind. Dann kann Israel ja wohl schlecht ebenfalls die Nazis sein. *Tippt sich an die Stirn*

  10. Frau Baerbock macht einen verdammt guten Job. Endlich mal jemand, der sich nicht auf der Nase rumtanzen lässt.

  11. Nanu ich dachte die Grünen überholen jetzt die CSU rechts im Umgang mit Gaza?  Wir einem hier in ansonsten politisch basierten Subreddits immer wieder vorgehalten. 

  12. Völlig richtig. Wir lassen uns nicht mit gestellten Fotos verarschen. Und wenn die Israelis sowieso nicht auf uns hören, dann kann man ihnen auch ganz klar die Meinung geigen.

  13. Wo gerade verhungernde Palästinenser und Nazis das Thema sind, hier ein Zitat von Aharon Zisling, einem der Gründer des Staates Israel und dessen erster Minister für Landwirtschaft:

    >About the atrocities committed during the war, Zisling told the Provisional State Council (the forerunner to the Knesset), on 17 November 1948:

    >”I couldn’t sleep all night. I felt that things that were going on were hurting my soul, the soul of my family and all of us here (…) Now Jews too have behaved like Nazis and my entire being has been shaken.”

    >Zisling was a noted critic of Ben-Gurion’s policies towards Palestinian Arabs, in particular **plans to occupy abandoned villages and to destroy standing Arab crops throughout the country** after the 1948 Arab-Israeli conflict.

    – [Artikel auf Wikipedia über Aharon Zisling](https://en.m.wikipedia.org/wiki/Aharon_Zisling)

  14. Deutliche Worte in diesem Kontext zu finden, und dann noch gegenüber eines Gastgebers braucht Mut und Integrität. Insofern stark von Baerbock.

  15. Klare Kante Außenministerin Baerbock gefällt mir. Klar ist ihr forsches Auftreten nicht ohne Risiken, aber wenn ein Außenminister nur für Winken, Lächeln und nette Floskeln da ist, dann braucht es so einen Posten nicht.

  16. Es kann doch nicht sein, dass die Israelis es nicht schaffen diesen korrupten, unbeliebten Depp loszukriegen.

  17. Baerbock 10/10

    Auf Netanyahu kann man halt nichts mehr geben. Auf verlorenem Posten, leider hat er noch Mittel, sich an die Macht zu klammern

    Vielleicht sollte Deutschland wie die USA demonstrativ möglichst viel direkt mit Gantz und Gallant besprechen. Letzten Endes sollte man seine Politik ja nicht daran ausrichten, dass man von so einem Trottel provoziert wurde, gleichzeitig kann man das auch nicht einfach ignorieren.

  18. Noch. Ihr seid noch nicht wie die nazis. Fehlen glaub noch paar millionen bis zu dem abzeichen /s

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