
Kontext:
- Ich komme aus Ungarn.
- Meine Familie hatte kein Auto, daher habe ich keine Erfahrung mit Autofahren.
- Ich habe insgesamt 2 Stunden gefahren.
- Ich habe keine schwerwiegenden Fehler gemacht.
- Am Ende meiner Fahrstunde hat mein Fahrlehrer mir empfohlen, mich eher mit einer Begleitperson auf die Führerscheinprüfung vorzubereiten, weil es mit ihm 6000 Euro kosten würde (er hat spontan eine hohe Summe genannt).
- Meiner Meinung nach habe ich mich bisher in einem normalen Tempo verbessert. Ich habe viele Fehler gemacht, aber ich habe immer versucht, sie zu korrigieren.
Fragen:
- In Österreich haben viele Kinder Zugang zu Kraftfahrzeugen und ihre Eltern besitzen oft mindestens ein Auto. Kann es sein, dass mein Fahrlehrer an diese Erfahrung gewöhnt ist und es daher für außergewöhnlich hält, wenn jemand keine Erfahrung hat?
- Würdet ihr an meiner Stelle den Fahrlehrer wechseln?
- Alles, was ihr noch hinzufügen würdet, ist willkommen. 🙂
by Jeff_Dweller
17 comments
Genau das machen?
L Taferl bring halt Vorteil; dass du “kostenlos” Stunden an Erfahrung machen kannst.
Alternativ kannst halt Zig Stunden in der Fahrschule machen was teuer kommt.
Kannst dem Fahrlehrer danken, dass er ehrlich ist und dir nicht die Stunden abdreht.
Ich hab auch sehr mit der Fahrprüfung gekämpft und ich würd dir empfehlen, dich mal aufs Rad zu setzen und vom Rad aus Kreuzungen zu üben. Is sehr chillig weil du da echt jederzeit “pausieren” kannst und keinen Stress hast. Alternativ wenn dich Schalten überfordert mach Automatik
Ich hab glaub ich 2 Jahre gebraucht und so 60-70 Fahrstunden
Was erwartest du von diesem Thread? Du kannst entweder die Fahrschule bezahlen, oder mit dem Übungstaferl fahren… Fahrlehrer wechseln kannst du probieren, aber ich denke nicht, dass sich viel ändern wird.
Übers Internet einzuschätzen ob jemand gut fahren lernt oder nicht ist glaube ich wenig sinnvoll.
Hier also mein Rat: Wenn du die Möglichkeit hast mit den L-Taferl zu fahren würde ich das auf jeden Fall nutzen. Du kännst ja mal deinen Mitbewohner drauf ansprechen wenn der schon lange genug den Führerschein hat. Man hat viel zeit dann zu üben die benötigten KM zu machen und die Erfahrung ist bei der Prüfung sehr viel wert!
Vielleicht freut sich der Mitbewohner ja wenn er jemanden hat der ihn ein paar Monate herumchauffiert.
Du musst aber auch für das L noch ein paar Stunden in der Fahrschule machen, also mach dir keinen Stress, schau mal wie die weiteren Stunden laufen, und dann kannst du immer noch entscheiden.
Ich sehe zwei Möglichkeiten:
1. in der Fahrschule weitermachen und für die nötigen zusätzlichen Fahrstunden bezahlen
2. jemanden finden der mit dir Übungsfahrten macht
Wenn du aus Ungarn bist, wäre es vielleicht eine Möglichkeit dort in einer Fahrschule zusätzliche Stunden zu nehmen, wird billiger sein als hier, die Verkehrsregeln sind ziemlich ähnlich (edit: und vielleicht ist’s in deiner Muttersprache auch ein bisschen weniger stress). Den Führerschein und die mindestens nötigen Fahrstunden musst du glaube ich aber hier machen, im Land deines Wohnsitzes.
Hatte auch einen Fahrlehrer, der sich in meiner dritten Fahrstunde aufgeregt hat, dass ich nicht fahren kann… deswegen bin ich ja auch in der Fahrschule um das zu lernen. War noch bevor ich das L-Taferl bekommen habe.
Ich würde dir empfehlen bei den nächsten Terminvereinbarungen nach einem anderen Fahrlehrer zu fragen. Du wirst dann bestimmt mehr lernen. Und wenn man nach zwei Stunden fahren noch nicht alles kann ist das ganz normal.
Also, ich hab mit 30+ ohne jeglicher Vorerfahrung bis jetzt gute 30 Doppelstunden gebraucht bis ich mich tatsächlich wohl am Steuer gefühlt hab, und trotzdem gibt es manchmal Situationen wo ich unsicher bin. Und zwei negative praktischen Antritte 😂 Sowieso günstiger als ein Auto für den L-Schein zu kaufen.
Ggf. wechsle den Fahrlehrer, es ist sein verdammter Job dir das Fahren beizibringen.
Bitte lass dir von einen einzelnen Menschen keinen Unsinn einreden.
Ich hatte selbst damals einen Fahrlehrer, der bei jeder Gelegenheit panisch gejammert hat und mich dann selbst auch so Nervös machte, dass ich ständig Fehler machte. Dann fuhr ich einmal mit einem anderen Lehrer, der ganz ruhig war und nichts gesagt hat und siehe da, ich hab keinen einzigen Fehler gemacht und der lobte mich sogar, dass ich gut fahre.
Wechsle einfach den Lehrer zu jemanden mit dem du besser harmonierst. Lass dir nichts einreden, keiner fällt als perfekter Autofahrer vom Himmel, das lernt man mit der Zeit.
In Österreich machen auch viele L17. Da muss man einige km mit einer Begleitperson fahren bevor man zur Prüfung antreten darf.
War bei mir auch so, dass mein Fahrlehrer mir nachgelegt hat, mit einer Begleitperson zu fahren. Plus ich hab zusätzliche Fahrstunden bei der Fahrschule gemacht. Das geht natürlich ins Geld.
Es ist jetzt nicht so ungewöhnlich, dass man mit den paar Fahrstunden die in der Führerscheinausbildung inkludiert sind nicht auskommt. Und wenn man echt keine Erfahrung hat, ist es halt richtig schwer finde ich.
Ich habe vor meiner ersten Fahrstunde selbst noch nie Autofahren geübt. Anfangs braucht man halt WIRKLICH die Zeit bis sich Kuppeln etc. verinnerlicht. Ich bin die ersten vier Stunden mit meinen Fahrlehrern auch nur auf dem Parkplatz gefahren.
Hatte dann insgesamt auch nur um die 18 Fahrstunden insgesamt aber konnte gegen Ende schon sehr gut Fahren und haben mir die Fahrlehrer auch so gesagt.
Nach 2 Stunden konnte ich sicher nicht annähernd gut fahren und glaube auch nicht, dass der Fahrlehrer dein Können jetzt schon vernünftig Einschätzen kann.
In kurzer Zeit lässt sich vieles lernen, lass dich nicht sofort abschrecken. Evtl hast du bei der nächsten Fahrstunde einen anderen Fahrlehrer und der/die sieht das schon wieder ganz anders 👍
Insgesamt rat ich dir das ganze mit mehr Selbstbewusstsein anzugehen
Also ich hab auch ziemlich mit dem Fahren gekämpft anfangs und das Fahren mit Begleitperson als ungemein hilfreich empfunden, weil es mir im Grunde ermöglicht hat schon vor der Prüfung eine gewisse “Routine” zu lernen. Hatte im Vorhinein auch null Erfahrung mit dem Fahren, trotz Mama mit Auto. Ich denke es geht weniger darum, dass du Fehler machst, sondern dein Lehrer merkt wahrscheinlich, dass du angespannt oder gestresst bist.
Und ja, das kann auch mehrere dutzend Stunden Fahrzeit dauern, bis sich das legt. Die Frage ist, hast du denn jetzt Zugang zu einem Auto und einer Begleitperson? Aus deinem Post lese ich nur, dass das wohl früher nicht so war.
Fahrlehrer hier: L-Taferl darfst du nach der 6. Fahrstunde beantragen, jedoch muss deine Begleitperson 7 Jahre den Führerschein haben.
Es ist viel Wert, einen ehrlichen Fahrlehrer zu haben und auf den sollst du dich verlassen, du bist sicher nicht sein erster Schüler mit ähnlichen Vorkenntnissen. Er kann dich besser einschätzen als du denkst.
Bei unserer Fahrschule kostet eine Zusatzeinheit der Hauptschulung 75,-. Meistens nimmt man sich eine doppelte Stunde, dann sind das 150,-.
Hier wird extrem viel und lang hin und her geschrieben.
Lösung A: du machst soviele fahrstunden bis du sicher bist und eben wenn du es dir leisten kannst
Lösung B: du hast jemanden, der mit dir als Begleitung fährt und du mit L Taferln fahrst.
Fertig
Mir hat der Fahrlehrer in der 1. Stunde mit 16 (L17) gesagt, dass ich noch wen umbringen werd wenn ich weiterhin so fahr. In der 1. Fahrstunde.
Ich hab den Führerschein ein paar Monate später auf Anhieb geschafft.
Das wird schon, manche Fahrlehrer sind Idioten. Übung mit L-Taferl ist trotzdem super.
Die meisten Fahrlehrer sind sehr unfreundlich. Frag am besten einen Bekannten ob du an einem Parkplatz oder so üben kannst.
Ich habe keine Ahnung wie viele Stunden man in Ö gesetzlich/normalerweise üben muss, weil ich Ausländer bin.
Aber meine erste Übungsfahrt vor 20 Jahren war so: Ich musste auf einer etwa ruhigen öffentlichen Strasse selbst fahren, mit Hilfe vom Lehrer. Starten, Gängen schalten, lenken, alles. Wenn ich es dringend müsste, könnte ich nach der ersten Stunde schon allein (schlecht) fahren.
Im Vergleich zu Freunden und den anderen Kandidaten, war das vielleicht schneller als dem Durchschnitt. Aber wenn du sagst, dass du nach zwei Übungsfahrten noch gar nicht selbstständig fahren kannst, dann hat der Lehrer wahrscheinlich recht. Du lernst langsam und du wirst länger brauchen. Das ist venünftig wenn du sehr seltsam in einem Auto bisher warst, denn auch als Beifahrer und Passagier lernt man viel. Mit €100+ pro Fahrt, es wird dir teuer sein, wenn du nicht die Möglichkeit hast auch selbst zu üben.
na die lernen nur extrem ansträngend…….. hab ein paar fahrlerer ghabt.
fehler sollten natürlich keine sein die sehr gefährlich sind. also sowas wie, ned raufschalten jo mei aber ned schauen beim zebrastreifen zb geht überhaupt ned.
ich hab L schein gmacht und die 1000km sind wirklich aufwändig. hätt ich so gern nicht gemacht. es zahlt sich kaum aus das zu machen wenn ma einen normalen job haben kann. die laut hier die was andres behaupten spinnen komplett. im stadtverkehr schon überhaupt ned.