Christian Lindner zum Bürgergeld: „Das Ziel muss sein, dass jeder, der arbeiten kann, auch arbeitet“ (Interview)

by GirasoleDE

42 comments
  1. Das Ziel muss sein, dass jeder der Steuern zahlen kann auch Steuern zahlt. 

  2. das ziel ist ja ned falsch, ich hätte aber trotzdem lieber eine negative einkommenssteuer und andere progressionszonen.

  3. >Wenn wir Menschen verpflichten, Ein-Euro-Jobs zu übernehmen, wird es unattraktiver, sich aufs Bürgergeld zu verlassen.

    Ich kann das nicht mehr

  4. Lindner quatscht schon wieder über Dinge, die nicht in seinen Aufgabenbereich als Finanzminister fallen, bzw. beschwert sich über die Arbeit seiner Kollegen und Koalitionspartner, während er selbst seinen eigenen Job nicht geschissen bekommt.

    Aber okay, Wissing war auch gerade erst vor ner Stunde im Bericht aus Berlin und hat Fragen völlig inkompetent beantwortet. Von diesen Menschen ist nichts sinnvolles zu erwarten.

  5. Er sagt, dass es möglich sein muss, jeden auszubeuten.

  6. Da wird ja der Bundestag wieder voll besetzt sein!

  7. Ziel muss es sein, dass jeder, der in der Bundesregierung in Verantwortung ist, sich auf die Dinge konzentriert, die den größten Einfluss auf den Staatshaushalt, dem Wohlergehen der Bevölkerung und die Wirtschaft haben. *hust* Digitalisierung *hust* Aber damit gewinnt man nicht bei den Rentnern, gelle Chrisi?

  8. Leg’ erst einmal der Steuervermeidungsindustrie das Handwerk, dann haste auch genug Kohle und musst nicht mehr auf den Niedrigsten herumtrampeln!

  9. Krass, dass da noch keiner drauf gekommen ist
    /s

  10. >„Das Ziel muss sein, dass jeder, der arbeiten kann, auch arbeitet“

    Da kommen ja harte Zeiten auf Reichgeborene zu. Aus mit dem Lotterleben dank Papis Trustfund, ab jetzt heißt es Schippe in die Hand!

    /s

  11. „Mit Inkrafttreten des Haushaltsfinanzierungsgesetzes am 28. März 2024 gilt eine weitere Sanktionsregelung: Jobcenter können nun Betroffenen das Bürgergeld für maximal zwei Monate komplett streichen, wenn sie die Aufnahme einer zumutbaren Arbeit beharrlich verweigern.“ Quelle: Bundesregierung.de

    Das ist halt wieder eine absolute Schattendiskussion. Es gibt bereits deutlich verschärfte Sanktionsmöglichkeiten. Und die werden auch verhängt.
    Und es wird immer einen prozentualen Anteil an nicht zu vermittelnden Menschen geben.
    Hier wird wieder von wirklich wichtigen Themen abgelenkt und der Eindruck soll vermittelt werden, dass diese Menschen den Staat die Milliarden kosten… dass Erbschafts- und Vermögenssteuer nicht berührt werden, ist mir unerklärlich. Aber die bösen Sozialhilfeempfänger sind das schuld.

  12. Wie sagte der Arbeitsermittler doch so schön auf die Nachfrage (zum Glück nicht von mir), ob man den Job auch bei Depressionen ausüben kann. “Wenn man einen Grund zum Aufstehen hat, dann gehts einem gleich besser”. Irgendwelche Ottos, die bestimmt ganz objektiv entscheiden ob man arbeiten kann, bis man durch ein ärztliches Gutachten (was in Deutschland ja auch eine Ewigkeit dauert) das Gegenteil beweist… richtig gutes Konzept

  13. Währenddessen in DE:

    Offene Stellen ca. 700.000
    Arbeitslose 3,6 Mio.

  14. Ist zwar polemisch, aber er hat Recht.
    Der Sozialstaat greift in Deutschland schon viel zu sehr um sich. Wir brauchen wieder mehr Eigenverantwortung und weniger Sozialstaat…

  15. Für mich klingt die Headline wie ein Bekenntnis zur Erhöhung der Kapitalertragssteuer. Es kann nicht sein, dass Aktionäre mit 25% auf ihr Einkommen davonkommen und ehrliche Arbeit dadurch unattraktiv wird. So wird der Satz im Artikel aufgelöst, oder? ODER??

  16. Ja dann sollte er langsam mal anfangen anstatt nur zu schwafeln.

  17. Ob das vom FDP Klientel, wo man sein Geld arbeiten lässt gerne gehört wird?

  18. Erst waren die Bürgergeld Empfänger zu faul zum arbeiten, dann kamen noch die jungen Leute dazu (Generation Z), inzwischen sind alle Deutschen zu faul zu arbeiten. Man steigert sich.

    Außer Unternehmer natürlich, die müssen ja leiden unter diesen ganzen Faulenzern, die wollen das ihre Löhne an die Inflationsrate angepasst werden statt für mehr Gewi.. äh für Deutschland mal ein paar Prozent Reallohnverlust hinzunehmen. 

  19. “Halten Sie daran fest, bei der nächsten Bundestagswahl über zehn Prozent erreichen zu wollen?

    Ja. Die FDP wird bei der nächsten Bundestagswahl ein zweistelliges Ergebnis erzielen. Das ist mir als Spitzenkandidat bereits zwei Mal gelungen.”

    Ha fucking Ha. Träum weiter du Pfeife.

  20. Christian, wir haben keine Arbeit mehr, das machen die Roboter jetzt alles.

  21. Dann soll er vlt mal endlich arbeiten.

    Linder alles streichen für arbeits Verweigerung.

    Ein Pflicht soziales Jahr wäre für ihn auch mehr als sinnvoll.

  22. Ich versteh dieses Sentiment ja nicht auch von Arbeitgeberseite her. Wenn jemand wirklich kein Bock hat zu arbeiten, dann will den doch auch kein Mensch einstellen. Kannst mir ja nicht erzählen dass Unternehmen Lust haben durch die ganzen Leute von der Arge zu filtern die eh nicht arbeiten wollen. Die paar Populismus punkte die das sammelt kann die FDP auch einfach der CDU überlassen.

  23. Ich verstehe nicht, warum er so viel Hass bekommt wirklich. Ich find das sind alles sehr vernünftige Positionen. 

    Jeder der Arbeiten kann sollte auch arbeiten warum ist das so ein Problem? Das geht ja auch in die Rente wieder rein. Ich wähle keine FDP, da bin ich nicht reich genug für, ich fände es aber gut, wenn der Staat den Aufbau von Vermögen nicht so schwer machen würde.

  24. Für mich stellt sich das eigentlich ganz simpel dar: Wenn die Arbeitsbedingungen stimmen werden genügend Menschen freiwillig arbeiten. Und die Menschen die dennoch keinen Bock haben wollen seriöse Arbeitgeber doch gar nicht ernst haben.

  25. Das Ziel muss sein, dass jeder von der Arbeit die er arbeitet gut leben kann /s

  26. Dann nimm denen die Steuern vermeiden die Kohle ab und nutze das Geld als Staat um ernsthafte Einstiegsprogramme für arbeitslose zu finanzieren

  27. Der Typ hat noch nie in seinem Leben irgendwie richtig arbeiten müssen.

    Sehr Geehrter Herr Lindner, die Leute arbeiten um zu leben und leben nicht um zu arbeiten.

    Und dann soll ja es ja sogar Menschen geben, also hab ich gehört, die ein sogenanntes Selbstbestimmungsrecht und sogenannte Freiheit haben.
    Das bedeutet diese Menschen müssen gar nichts und wenn sie eine andere Auffassung von leben haben u.a.weil die Gesellschaft nichts gescheites mehr anbieten kann, dann ist Das OKAY.

    Und noch mehr Branding news es sind nicht Gerade wenige und es werden sogar immer mehr Dank Menschen wie Herr Lindner.

  28. Das stimmt in der Verallgemeinerung natürlich überhaupt nicht. Hätte bspw. CL sein Leben lang nicht gearbeitet, wäre die BRD definitiv besser dran.

  29. Find ich absolut super! Alle vermögenden Milliardär*innen sollten unbedingt zur Arbeit herangezogen werden. Am besten gemeinnützig. Schließlich brauchen wir jede helfende Hand.

  30. Dann fang mal an, ich seh bisher nur zielloses mäandern in wahnhaft bipolarem Wechselspiel zwischen Forderungen nach Leistung, Wachstum und Power und der absoluten Verweigerung nur den Hauch eines Fingers dafür selbst zu rühren wegen einer angeblich schwarzen Null bei gleichzeitiger Fortführung der Bezüge.

  31. Dann soll er mal jobs ranschaffen. Wir haben mehr arbeitslose als offene Stellen keine Ahnung wie er sich das so vorstellt, wenn er gleichzeitig will dass alle in Vollzeit sind?

  32. Also, dann muss ja auch jeder arbeiten, der schon ausgesorgt hat…

  33. Herr Lindner, was genau ist ein Ein-Euro-Job?

    Eine staatlich finanzierte, stark befristete, Arbeitsgelegenheit, wo der jeweilige Maßnahmenträger nicht schlecht dran verdient. Für Personen die, aus irgendwelchen Gründen, Probleme auf dem freien Arbeitsmarkt haben, die aber grundsätzlich schon arbeitswillig sind. Aufgrund der allgemeinen Lebenskosten beziehen diese Personen weiterhin Bürgergeld. Zumindest formal und theoretisch, muss diese Arbeitsgelegenheit so gestaltet sein, dass diese nicht in Konkurrenz zu einem regulären Arbeitsplatz stehen (Z.B. 1-Euro-Jobs im Rahmen einer Fahrradwerkstatt, Stadtreinigung o.Ä. sind nicht ganz unproblematisch).

    Für die dort Tätigen ist das vielleicht nicht ganz verkehrt. Geregelter Tagesablauf, Kontakte, Betreuung und eben ein paar Euro mehr. Ein Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt, ist es aber nur in den wenigsten Fällen.

    Aus Sicht der Betroffenen will ich die Sache nicht komplett schlecht machen, aus Sicht von “Geld sparen” und “Arbeiten”, wenigstens das “Arbeiten”, was Herr Lindner und andere darunter verstehen, aber schon.

  34. jährlicher Gesamtwirtschaftlicher Schaden durch Hartz IV Betrug: 60.000.000 Euro

    Jährlicher Gesamtwirtschaftlicher Schaden durch Steuerhinterziehung:

    100.000.000.000 Euro

    Quelle: Hans-Böckler-Stiftung

  35. Stimmt eigentlich schon. Ziel des Jobcenters ist die Rückführung in das Arbeitsleben. Natürlich gibt es auch genügend Leute bei denen das legitim nicht möglich ist. Das war bei Hartz IV so, das ist beim Bürgergeld auch so.

  36. Das ist ein lohnenswertes Ziel. Nur schade, dass seine Maßnahmen und Konsequenzen nicht stimmen.

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