eine der wichtigsten lenkungsmaßnahmen im klimaschutz will er aussetzen und glei 2 jahre später bügelt die EU mit ihrer CO2 steuer massivst drüber, dass es uns dann allen die unterhosen ausziehen wird bei der preissteigerung.
i kan die partei nimma ernst nehmen.
Hört sich aufs erste doch gut an wenn die co2 steuer weg is oder verstehe ich da was nicht bzw bedenken es nicht?
Die SPÖ kann tun, was sie will, es wird sie wohl sowieso kaum einer ernst nehmen, auch wenn die Vorschläge wohl die relativ vernünftigsten des bestehenden politischen Spektrums darstellen (wenn man ein bisserl mehr als diesen Artikel, geschweige denn nur die Überschrift liest).
Wie wär’s wenn ma.die Steuer beibehalten und Privatjets verbieten?
> “Solange die Inflation in Österreich weiterhin so hoch ist, gehört die CO2-Steuer ausgesetzt.” Wie hoch der Effekt tatsächlich ist, erklärt Wifo-Ökonom Josef Baumgartner: Würde der derzeitige CO2-Preis von 45 Euro je Tonne mit 1. Juni wegfallen, würde das die Inflationsrate für das Gesamtjahr 2024 um rund einen Viertelprozentpunkt senken – vorausgesetzt, die Energiepreise bleiben auf dem aktuellen Niveau. Würde sie mit 1. Jänner 2025 auf null gesetzt werden, würde die Inflationsrate im Folgejahr um rund einen halben Prozentpunkt niedriger ausfallen.
Ist der Teil über die Steuer.
Nach dem aussetzen will’s sie
> will die Partei insgesamt reformieren und sozial treffsicherer machen. “Es braucht natürlich eine Rückvergütung”, sagt Herr. “Aber die Treffsicherheit einer Postleitzahl – sie bestimmt derzeit die Höhe der Rückvergütung – geht gegen null.”
Weiters
> Als Grundpfeiler dafür sehen die Roten einen mit 20 Milliarden Euro dotierten Transformationsfonds für die Industrie, eine Arbeitsstiftung für Umweltjobs und den Ausbau der Öffis.
+
> Die SPÖ will daher Ausbildungs- und Umschulungsprogramme forcieren, die sogenannte Green Jobs zum Ziel haben.
Öffis ausbauen, längere Fahrzeiten, Öffis billig aber nicht gratis, keine Temporeduktion aber aus für Pendlerpauschale
>Was den Verkehr angeht, ist die SPÖ gegen eine allgemeine Reduktion der Tempolimits.[…]Eine Reduktion der Treibhausgase will die SPÖ hingegen durch ein Verbot von Privatjets erreichen. Diese belasten die Umwelt angesichts ihrer geringen Transportkapazität überproportional
Natürlich, aber wie viel macht es insgesamt aus und wie viel kann man einsparen. Warum werden die Zahlen hier nicht genannt?
Wien hat scheinbar etwa 3 Privatjet Starts pro Tag. Durchschnittlich fliegen die angeblich 870 km und brauchen dabei etwa 1400 Liter Kerosin (1.1 tonnen). Das sind 3.5 Tonnen CO2 pro Flug, macht 2200 Tonnen CO2 pro Jahr. Klar, dann gibts noch Salzburg und Innsbruck, aber da wird wohl weniger los sein und selbst wenn man es verbietet werden viele wohl in die Nachbarländer fliegen.
Tempo 100 reduziert den Gesamtspritverbrauch angeblich um etwa 2%. Die pro Kopf CO2 Produktion durch Kfz in 2019 war 2.65 Tonnen pro Person also etwa 23850000 Tonnen CO2 in Summe. Tempo 100 würde also etwa 480000 Tonnen CO2 einsparen.
Bei Tempo 100 ist also um den Faktor 100 mehr drinnen. Das Privatjetverbot statt Tempo 100 bringen die nur damit es so ausschaut als ob sie was tun wollen.
Lass mich raten: für Politiker wird es Ausnahmen geben, damit sie zB zu Klimaachutzgipfeln fliegen können.
volltrotteln
i versteh die co2 steuer nicht wirklich, diesel zb. wäre infaltionsbereinigt heute sogar billiger als vor 20 jahren, mit steuer is er ziemlich gleich geblieben
auf guad deitsch
“wählt uns bitte bitte bitte, schauts her wir machen Autofahren billiger”
Bloß keine unangenehmen Wahrheiten. So oder so ähnlich kann man das Programm zusammenfassen. Öffi/Zug fahren muß ungeschaut, auch ohne 50 Rabatte, die billigste Möglichkeit sein von A nach B zu kommen. Die Pendlerpauschale muß hier so angepasst werden daß es erheblich vorteilig ist mit dem Zug zu pendeln und so daß sie bei hohem Einkommen gegen 0 geht. Die CO2 Steuer gehört so hinaufgesetzt daß ein Lenkukgseffekt entsteht. Ja, natürlich mit Ausgleichszahlungen für sozial schwächere, aber es muß sich klimafreundliches Verhalten lohnen. Der Bodenverbrauch gehört stark eingeschränkt, diese Kompetenz gehört jedenfalls weg von den Gemeinden.
Hab nur die Headline gelesen und dachte kurz, dass es jetzt eine CO2 Abgabe bei Eis geben soll
Wenn die SPÖ die Inflation über Steuern senken will, dann gibt’s da eine allgemeine Steuer die man senken kann: Die Umsatzsteuer.
Die CO2 Steuer hier stattdessen anzuführen ist stupides, konservatives Appeasement. “Die USt hats schon immer gegeben, lieber das Neue wieder weg machen!” Intellektueller Bankrott.
Also während die ÖVP immer mehr zur FPÖ wird, wandert die SPÖ immer mehr Richtung ehemaliger Övp
Selbst wenn es die SPÖ schaffen würde Privatjets in Ö zu verbieten, was ich stark bezweifle, dann landen die eben in Bratislava, Frankfurt oder sonstwo.
Aber das ist recht typisch, für nichts wirklich stehen, nur niemandem wehtun, stattdessen kann man ja Schaukämpfe gegen die Superreichen führen. Tempo 100 in Österreich ist natürlich kein Ziel, weil das würde jemandem vielleicht wehtun und wäre sogar relativ leicht erreichbar.
Ich bin gegen die steuersenkung. Der prwis würde nicht sinken, vermutlich wprde er sogar steigen wenns nach den trends der letzten jahrzehnte geht. Und wenn die steuer wiederkommt ist der aufschrei umso größer.
16 comments
das ist also der bablersche linkspopulismus
eine der wichtigsten lenkungsmaßnahmen im klimaschutz will er aussetzen und glei 2 jahre später bügelt die EU mit ihrer CO2 steuer massivst drüber, dass es uns dann allen die unterhosen ausziehen wird bei der preissteigerung.
i kan die partei nimma ernst nehmen.
Hört sich aufs erste doch gut an wenn die co2 steuer weg is oder verstehe ich da was nicht bzw bedenken es nicht?
Die SPÖ kann tun, was sie will, es wird sie wohl sowieso kaum einer ernst nehmen, auch wenn die Vorschläge wohl die relativ vernünftigsten des bestehenden politischen Spektrums darstellen (wenn man ein bisserl mehr als diesen Artikel, geschweige denn nur die Überschrift liest).
Wie wär’s wenn ma.die Steuer beibehalten und Privatjets verbieten?
> “Solange die Inflation in Österreich weiterhin so hoch ist, gehört die CO2-Steuer ausgesetzt.” Wie hoch der Effekt tatsächlich ist, erklärt Wifo-Ökonom Josef Baumgartner: Würde der derzeitige CO2-Preis von 45 Euro je Tonne mit 1. Juni wegfallen, würde das die Inflationsrate für das Gesamtjahr 2024 um rund einen Viertelprozentpunkt senken – vorausgesetzt, die Energiepreise bleiben auf dem aktuellen Niveau. Würde sie mit 1. Jänner 2025 auf null gesetzt werden, würde die Inflationsrate im Folgejahr um rund einen halben Prozentpunkt niedriger ausfallen.
Ist der Teil über die Steuer.
Nach dem aussetzen will’s sie
> will die Partei insgesamt reformieren und sozial treffsicherer machen. “Es braucht natürlich eine Rückvergütung”, sagt Herr. “Aber die Treffsicherheit einer Postleitzahl – sie bestimmt derzeit die Höhe der Rückvergütung – geht gegen null.”
Weiters
> Als Grundpfeiler dafür sehen die Roten einen mit 20 Milliarden Euro dotierten Transformationsfonds für die Industrie, eine Arbeitsstiftung für Umweltjobs und den Ausbau der Öffis.
+
> Die SPÖ will daher Ausbildungs- und Umschulungsprogramme forcieren, die sogenannte Green Jobs zum Ziel haben.
Öffis ausbauen, längere Fahrzeiten, Öffis billig aber nicht gratis, keine Temporeduktion aber aus für Pendlerpauschale
>Was den Verkehr angeht, ist die SPÖ gegen eine allgemeine Reduktion der Tempolimits.[…]Eine Reduktion der Treibhausgase will die SPÖ hingegen durch ein Verbot von Privatjets erreichen. Diese belasten die Umwelt angesichts ihrer geringen Transportkapazität überproportional
Natürlich, aber wie viel macht es insgesamt aus und wie viel kann man einsparen. Warum werden die Zahlen hier nicht genannt?
Wien hat scheinbar etwa 3 Privatjet Starts pro Tag. Durchschnittlich fliegen die angeblich 870 km und brauchen dabei etwa 1400 Liter Kerosin (1.1 tonnen). Das sind 3.5 Tonnen CO2 pro Flug, macht 2200 Tonnen CO2 pro Jahr. Klar, dann gibts noch Salzburg und Innsbruck, aber da wird wohl weniger los sein und selbst wenn man es verbietet werden viele wohl in die Nachbarländer fliegen.
Tempo 100 reduziert den Gesamtspritverbrauch angeblich um etwa 2%. Die pro Kopf CO2 Produktion durch Kfz in 2019 war 2.65 Tonnen pro Person also etwa 23850000 Tonnen CO2 in Summe. Tempo 100 würde also etwa 480000 Tonnen CO2 einsparen.
Bei Tempo 100 ist also um den Faktor 100 mehr drinnen. Das Privatjetverbot statt Tempo 100 bringen die nur damit es so ausschaut als ob sie was tun wollen.
Lass mich raten: für Politiker wird es Ausnahmen geben, damit sie zB zu Klimaachutzgipfeln fliegen können.
volltrotteln
i versteh die co2 steuer nicht wirklich, diesel zb. wäre infaltionsbereinigt heute sogar billiger als vor 20 jahren, mit steuer is er ziemlich gleich geblieben
auf guad deitsch
“wählt uns bitte bitte bitte, schauts her wir machen Autofahren billiger”
Bloß keine unangenehmen Wahrheiten. So oder so ähnlich kann man das Programm zusammenfassen. Öffi/Zug fahren muß ungeschaut, auch ohne 50 Rabatte, die billigste Möglichkeit sein von A nach B zu kommen. Die Pendlerpauschale muß hier so angepasst werden daß es erheblich vorteilig ist mit dem Zug zu pendeln und so daß sie bei hohem Einkommen gegen 0 geht. Die CO2 Steuer gehört so hinaufgesetzt daß ein Lenkukgseffekt entsteht. Ja, natürlich mit Ausgleichszahlungen für sozial schwächere, aber es muß sich klimafreundliches Verhalten lohnen. Der Bodenverbrauch gehört stark eingeschränkt, diese Kompetenz gehört jedenfalls weg von den Gemeinden.
Hab nur die Headline gelesen und dachte kurz, dass es jetzt eine CO2 Abgabe bei Eis geben soll
Wenn die SPÖ die Inflation über Steuern senken will, dann gibt’s da eine allgemeine Steuer die man senken kann: Die Umsatzsteuer.
Die CO2 Steuer hier stattdessen anzuführen ist stupides, konservatives Appeasement. “Die USt hats schon immer gegeben, lieber das Neue wieder weg machen!” Intellektueller Bankrott.
Also während die ÖVP immer mehr zur FPÖ wird, wandert die SPÖ immer mehr Richtung ehemaliger Övp
Selbst wenn es die SPÖ schaffen würde Privatjets in Ö zu verbieten, was ich stark bezweifle, dann landen die eben in Bratislava, Frankfurt oder sonstwo.
Aber das ist recht typisch, für nichts wirklich stehen, nur niemandem wehtun, stattdessen kann man ja Schaukämpfe gegen die Superreichen führen. Tempo 100 in Österreich ist natürlich kein Ziel, weil das würde jemandem vielleicht wehtun und wäre sogar relativ leicht erreichbar.
Ich bin gegen die steuersenkung. Der prwis würde nicht sinken, vermutlich wprde er sogar steigen wenns nach den trends der letzten jahrzehnte geht. Und wenn die steuer wiederkommt ist der aufschrei umso größer.