Globale Vermögenssteuer ist der einzige Weg für eine dezente Zukunft, aber gleichzeitig auch eine reine Utopie.
Das klingt für mich von der praktischen Durchführbarkeit her nicht unrealistisch. Meine Hoffnung, dass sich genug große Staaten dem Projekt anschließen, damit das umgesetzt werden kann sind gering um nicht zu sagen nicht vorhanden.
Ist nicht utopisch aber eben sehr schwer weil es einen massiven Steuerwettbewerb gibt, vielleicht sollte man das erstmal in der EU lösen.
Hier gibt es ja hunderte Möglichkeiten steuern zu sparen und das kostet Deutschland hunderte Milliarden im Jahr.
Mit der FDP unmöglich.
Sobald man 100 Millionen an Vermögen erreicht hat sollte man eine Urkunde erhalten auf der steht “Herzlichen Glückwunsch, sie haben Kapitalismus durchgespielt”, dazu wird ein Hundepark nach der entsprechenden Person benannt und alles darüber hinaus wird eingezogen.
Was vielen nicht klar ist, eine höhere Besteuerung der Superreichen bedeutet nicht mal einen Verlust für sie, sondern hemmt nur etwas die Geschwindigkeit beim Zuwachs von Vermögen. Die Schere geht trotzdem auf, nur ein wenig langsamer.
Ich halte nach wie vor eine seriöse Erbschaftssteuer für den besseren Ansatz, aber man kann das Vermögen ruhig vorziehen, wenn sich dann wenigstens etwas tut.
Laseure: “Das ist so unmöglich umzusetzen, das klappt nie.”
Laseure beim Einkaufen, auf ihrem Gehaltszettel, beim Scheißen, bei jeder fucking Wirtschaftsaktivität: werden besteuert.
Gut dann gibt’s ja keinen Anreiz mehr sich anzustrengen, ganz wie beim Bürgergeld.
Zu dem Thema zu empfehlen: die Bücher von Elitenforscher Hartmann, hatte auch erst vor ein paar Wochen ein mehrstündige Interview mit Tilo Jung
Aber wie wäre das tatsächlich praktisch umzusetzen. So wie ich das verstehe, haben die meisten superreichen gar nicht so viel flüssiges Vermögen sondern mehr “assets”. Nimmt man denen dann einfach jeden 2. Jet weg? Oder die Hälfte des Hauses?
Milliardäre haben Assets. Will man da ran hat man staatliche Unternehmensanteile. Wer ist der schlechteste Unternehmer? Der Staat.
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Globale Vermögenssteuer ist der einzige Weg für eine dezente Zukunft, aber gleichzeitig auch eine reine Utopie.
Das klingt für mich von der praktischen Durchführbarkeit her nicht unrealistisch. Meine Hoffnung, dass sich genug große Staaten dem Projekt anschließen, damit das umgesetzt werden kann sind gering um nicht zu sagen nicht vorhanden.
Ist nicht utopisch aber eben sehr schwer weil es einen massiven Steuerwettbewerb gibt, vielleicht sollte man das erstmal in der EU lösen.
Hier gibt es ja hunderte Möglichkeiten steuern zu sparen und das kostet Deutschland hunderte Milliarden im Jahr.
Mit der FDP unmöglich.
Sobald man 100 Millionen an Vermögen erreicht hat sollte man eine Urkunde erhalten auf der steht “Herzlichen Glückwunsch, sie haben Kapitalismus durchgespielt”, dazu wird ein Hundepark nach der entsprechenden Person benannt und alles darüber hinaus wird eingezogen.
Was vielen nicht klar ist, eine höhere Besteuerung der Superreichen bedeutet nicht mal einen Verlust für sie, sondern hemmt nur etwas die Geschwindigkeit beim Zuwachs von Vermögen. Die Schere geht trotzdem auf, nur ein wenig langsamer.
Ich halte nach wie vor eine seriöse Erbschaftssteuer für den besseren Ansatz, aber man kann das Vermögen ruhig vorziehen, wenn sich dann wenigstens etwas tut.
Laseure: “Das ist so unmöglich umzusetzen, das klappt nie.”
Laseure beim Einkaufen, auf ihrem Gehaltszettel, beim Scheißen, bei jeder fucking Wirtschaftsaktivität: werden besteuert.
Gut dann gibt’s ja keinen Anreiz mehr sich anzustrengen, ganz wie beim Bürgergeld.
Zu dem Thema zu empfehlen: die Bücher von Elitenforscher Hartmann, hatte auch erst vor ein paar Wochen ein mehrstündige Interview mit Tilo Jung
Aber wie wäre das tatsächlich praktisch umzusetzen. So wie ich das verstehe, haben die meisten superreichen gar nicht so viel flüssiges Vermögen sondern mehr “assets”. Nimmt man denen dann einfach jeden 2. Jet weg? Oder die Hälfte des Hauses?
Milliardäre haben Assets. Will man da ran hat man staatliche Unternehmensanteile. Wer ist der schlechteste Unternehmer? Der Staat.