Schicksal einer Lehrerin: Zwölf befristete Arbeitsverträge, jetzt Zwangsferien

by tsnud

7 comments
  1. “»Ich lebte in Dauerunsicherheit«, sagt Dixie Rolf. Manchmal habe sie ihre Schüler freitags ins Wochenende verabschiedet und nicht gewusst, ob sie am kommenden Montag noch einen Job habe.”

    Ihr habt doch den Arsch offen!

    [https://archive.is/WxZwW](https://archive.is/WxZwW)

  2. Schön ist es nicht, aber als Lehrkraft sehr leicht zu beheben, wenn man das Referendariat ablegt. Sie wollte lieber sofort Vollzeit arbeiten, statt ihre Ausbildung zu beenden.

  3. Deutschland: Wir tun alles dafür, um den Lehrer-Job so unangenehm und stressig wie möglich zu machen und denken nicht daran, eine respektvollere Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

    Auch Deutschland: Hey, warum nur will keiner mehr Lehrkraft werden?

  4. Meme Potenzial.

    Ich: Mache das schwere Referendariat nicht, schließe die Ausbildung nicht ab einfach nur um abzukürzen.
    Auch Ich: Wunder mich warum ich langfristig Probleme habe..

    Off-Topic.
    Abgesehen davon ist die Diskussion oft unehrlich, es fehlen nicht einfach nur Lehrkräfte. In bestimmten Fächern gibt es einen größeren Mangel. Deutsch, Englisch, Mathe, Physik, Chemie, Informatik. Da wird sehr viel gesucht.

    Bringt halt nichts, wenn jeder Geschichte, Geographie, Kunst und Sport auf Lehramt macht. Das sind halt die Fächer, wo man im Staatsdienst bei der Bezahlung teilweise besser da steht. Sich dann wundern, dass man trotz Lehramtsstudium schlechte Karten hat ist halt irrational.

  5. Deswegen ist es ein zweischneidiges Schwert Kettenbefristungen zu verbieten. Einerseits will man damit den Betroffenen helfen, andererseits kann es aber dazu führen dass sie gar nicht mehr beschäftigt werden.

    In der Wissenschaft gibt es ein ähnliches Dilemma.

  6. Unfassbar wie Deutschland bzw. die Länder mit ihren Lehrerinnen und Lehrern umgeht/un gehen. Aber man spricht sein Jahrzehnten gegen eine Wand, es wird sich wohl kaum was ändern. Man sollte schon lang das Referendariat abschaffen und das Studium dual auslegen, damit sind Schulen und den Lernenden geholfen. Das Studium ist einfach frustrierend und unnötig, man lernt rein gar nichts für den späteren Beruf.
    Kein Wunder, dass niemand mehr Lehrerin/Lehrer werden will.

  7. Und die Moral von der Geschicht:

    Lasse aus das zweite Staatsexamen, so du dauerhaft im Staatsdienst sein willst, … nicht.

    Sorry, selber schuld. Wenn man schon Deutsch und Musik auf Lehramt macht, muss man den Weg auch zu Ende gehen.

    Referendariat ist meist blöd, aber es fallen ja nicht 50% der Bewerber durch wie in einer ordentlichen Matheklausur zu Beginn des Studiums. Pah!

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