Mir ist heute durch ein Gespräch mal wieder das Gehalt vom Bundespräsi durchn Kopf gegangen und hab dann die Tabelle hier gefunden.
Irgendwie find ich das schon sehr krass, wieviel man teilweise als Politiker verdienen kann, es dann aber Bürger gibt, die nicht mal von Sozialleistungen leben können (mich eingeschlossen).

by Revolutionary_Tap200

28 comments
  1. Ehrlicherweise…mir ist’s egal…

    Der Job kommt doch auch mit einigem an Personalverantwortung daher und zudem wird das Gehalt für kaum wen DER Incentive sein BP zu werden.

    Dazu hast dann auch ein Leben unter permanentem Polizeischutz, richtig derbe persönliche Anfeindungen,…

    Same im NR, wobei ich da ehrlicherweise für sowas wie „Term Limits“ bin. Da gibt es schon ein paar Leute, die waren/sind 30+ Jahren im NR (Cap, Jakob Auer,…). Würd bei 4 Amtsperioden den Deckel setzten.

    Bundesrat gehört sowieso gestrichen.

  2. ich find ORF gehälter viel frecher. der präsi und kanzler haben wenigstens wichtige berufe

  3. Wenn sie gute Arbeit leisten und durch das hohe Gehalt nicht anfällig gegen Korruption sind, dann finde ich es berechtigt.
    Da stören mich Managergehälter in Millionenhöhe und unbesteuerte Vermögen in Milliardenhöhe deutlich mehr.

  4. Möglicherweise unpopular:

    Ja, finde ich durchaus angebracht – wenn der/diejenige den Job ernstnimmt und richtig macht. Meist scheiterts ja eher daran. Abgesehen vllt von den Gehältern für Bundes- und Nationalratspräsident, deren Rollen sind großteils repräsentativ und sollten im “normalen” Politikbetrieb nur Moderationsaufgaben übernehmen. Kanzler und Minister haben da deutlich mehr zu schultern.

  5. Ja, finde ich fair. Es gibt nur einen Bundespräsidenten, Bundeskanzler und Nationalratspräsidenten. Die haben alle sehr viel Macht und Einfluss und Verantwortung. Für die Staatsfinanzen ist es vollkommen egal ob diese 3 Politiker 20k oder 30k im Monat verdienen. Sie können mit ihren Entscheidungen aber das Leben von Millionen Österreichern positiv (oder negativ) beeinflussen. Man sieht es halt dann daran, wenn Politiker nach ihrer Karriere Millionen scheffeln mit den Kontakten die sie in der Politlaufbahn gemacht haben (Gusenbauer, Kurz, etc..)

    Sozialleistungsempfänger gibts in Österreich Hundertaussende und deren Entscheidungen beeinflussen meistens nur sich selbst oder nur wenige Leute in deren direkten Umfeld. Genau deshalb verdient man im Berufsleben normalerweise mit Personalverantwortung mehr wie, in Jobs ohne Personalverantwortung.

    Und 10k für 183 Nationalratsabgeordnete ist auch mMn nicht zu viel, wenn man bedenkt dass jeder davon so im Schnitt ca. 40.000 Menschen in der Bundespolitik repräsentiert.

  6. Für das Gehalt würd ich die Scheiß Hackn nicht machen.
    24/7 geben dir Leut für allen möglichen und unmöglichen Scheiß die Schuld, egal ob du was daran ändern kannst oder nicht und permanent geht dir irgendjemand am Oasch der was von dir will.
    Davon abgesehen – gibt es mehr als genug andere Posten wo du für deutlich weniger Verantwortung deutlich mehr Verdienst.

  7. Ja, das finde ich fair. Das sind Jobs mit massiver Verantwortung und Tragweite.

  8. Im Grunde sollen Politiker ausreichend gut bezahlt werden, damit für fähiges qualifiziertes Personal ein Anreiz besteht in die Politik zu gehen und damit die PolitikerInnen nicht so anfällig für Korruption sind.

    Beides scheitert in Österreich all zu häufig. Zum einen haben wir so viele Korruptionsfälle, dass die Justiz und die U-Ausschüsse nicht mehr hinterher kommen, zum anderen haben wir MinisterInnen, die ganz bestimmt nicht die qualifiziertesten für den Job sind.

    Daher sollte man die Gehälter basisdemokratisch dynamisch gestalten. Bei Unzufriedenheit mit der jeweiligen Arbeit, sollte man downvotes vergeben können, damit das Gehalt sinkt, bei ordentlicher Arbeit upvotes. Das Grundgehalt sollte um die 2500€ netto liegen. Multiplikatoren bzgl Grundgehalt entsprechend der Hierarchie.

  9. Ja. Und zwar deshalb weil wir wenn wir fähige Politiker haben wollen konkurrenzfähige Gehälter zahlen müssen. Die meisten davon sind Leute die auch in der Privatwirtschaft hoch dotierte Stellen bekommen können. Das ohne die ganze Zeit öffentlich an den Pranger gestellt zu werden etc. 

  10. Finde ich fast zu wenig. Besser – 50% Abgeordnete dafür doppeltes Gehalt um smarte Leute aus der Privatwirtschaft zu holen sonst tut sich das ja keiner an

  11. Ich kenne Leute die in der IT arbeiten und mit 30 ohne Führungsverantwortung soviel verdienen wie ein Nationalratsabgeordneter. Ein ATX Manager verdient das 75fache eines durchschnittlichen Österreichers. Das man als Politiker ein ordentliches Gehalt bezieht, finde ich absolut richtig – ich will nicht, dass es wie in Amerika is und sich nur reiche Menschen überhaupt leisten können in die Politik zu gehen. Außerdem: If you pay peanuts, you get monkeys.

    Was absolut falsch ist, ist wenn Politiker dann trotz so einem Gehalt ihre Macht missbrauchen, keine Verantwortung übernehmen oder einfach unfähig sind. Aber das is ein anderes Thema mmn, es kann nicht sein dass wir grundsätzlich davon ausgehen, dass alle Politiker so sind und wir ihnen deswegen weniger zahlen. In dem Fall sollten wir dann nämlich grundsätzlich unsere Gesellschaft überdenken.

  12. Gekoppelt an eine 95%ige Anwesenheit im Parlament/Amt/…, sure. Pay peanuts, get monkeys.

    Sobald aber auch nur ein Funken von Schlendrian oder Korruption aufkommt -> via Katapult in die Donau.

  13. Die Gehaelter gehen OK, sind IMO eher niedrig angesetzt.

    Leider ist auch die Leistung niedrig angesetzt, bei extrem vielen unterhalb vom BP.

  14. Präsident und Kanzler ja. Die geben im Endeffekt ihre ganze Privatsphäre auf, alles was sie tun wird permanent gegen sie verwendet und es is ned nur Vollzeit sondern rund um die Uhr.
    NR Abgeordneter nah wirklich ned.

  15. Häng beim Bundespräsidenten oder Bundeskanzler noch eine Null hinten an, und du hast ungefähr das, was in der Privatwirtschaft für oberste Führungspositionen in Konzernen gezahlt wird pro Monat. Die verantworten aber nur eine Firma und kein ganzes Land.

    Ich wäre schön lange dafür dass die Höchstbeitragsgrundlage abgeschafft wird (wer kommt auf die dumme Idee Sozialbeiträge nach oben zu deckeln?) und es eine Obergrenze gibt für alle.

    Das kann ein Verhältnis sein, das ni hat überschritten werden darf (zB der Geschäftsführer darf nicht mehr als 20 mal so viel verdienen, wie ein Durschnittsgehalt in der jeweiligen Firma) oder wie bei der Lohnsteuer ein Sockel, ab dem einfach 100% Einkommenssteuer anfällt. Da muss man dann natürlich auch Firmenanteile und geldwerte Vorteile (Dienstwohnung, Chauffeur, etc.) mit hinein rechnen.

    Es ist gefühlt seit den 90ern komplett entgleist, was Firmen ihren Top Managern zahlen, vor allem in den USA. Da wird einfach anstandslos mit der ganzen Hand rausgeschöpft aus dem Goldtopf, weil man es kann und es nicht verboten ist (Extrembeispiel sind da die Firmen von Musk). Komplett egal, ob dann noch Geld für die Gehälter von Mitarbeitern, oder Investitionen da ist. Die kann man eh rauswerfen wenn nötig.

  16. Ja is ok. Finde aber man sollte bei den NR Abgeordneten quantitativ einsparen. Warum brauchts da 183 hansln, wo die hälfte eh nie da is, die andere hälfte nur Handy spielt, wo es sowieso einen Klubzwang gibt?

  17. Ja.

    Mein Staat is mir etwas wert. Und die Leute, die in Spitzenpositionen sind, sollen den Reichtum und das Prestige meines Staates auch reflektieren.

    Ich würd‘ mich schämen, wenn der Präsident eine Mietwohnung bräuchte, weil er nichts kriegt.

    Außerdem will ich, dass die Politik eine Karriereoption für kompetente Leute ist. Das wird schon a priori nicht der Fall sein, wenn‘s dort nicht viel zu holen gibt.

    Und es beugt natürlich der Korruption vor. Je geringer die Politikergehälter, desto größer die Anzahl derer, die genügend Geld haben, ein verlockendes Angebot zu unterbreiten.

    Und so viel ist‘s jetzt auch wieder nicht.

    Eine gut gehende Apotheke bringt dir auch bald einmal 400k Einkommen im Jahr ein, da bist dann bald bei dem Politikergehältern dabei.

    Jeder Arzt mit Labor und jeder Partner in einer größeren Anwaltskanzlei lacht über unsere Politikergehälter.

    So gesehen ist‘s eher auf der knappen Seite.

    Ich sage daher: Mehr Geld für unsere Spitzenpolitiker, wie den BP und BK und die BM, wäre jedenfalls angebracht.

  18. Fände es besser wenn sie das doppelte verdienen, aber dafür danach keine Posten bei privaten Unternehmen mehr haben dürfen.

  19. Ihr solltet euch einmal Ansehen, was Ärzte am AKH verdienen! Und das ohne die Privatordis einzurechnen. Ist das fair?

  20. Ja, .. gemessen an den Gehältern in auch europäischen Konzernen, sogar Top Managment in AT, im VErhältnis zum tlw 7×24 Stress, sind die Gehälter für Kanzler, Bundeskanzler, Minister etc ned zu hoch. In der Privatwirtschaft verdienst ggf wesentlich mehr.

    Nationaleatsabgeordneter ist diskussionswürdig. Gibt einige die viel hackeln -> ok. Aber bei denen, die einfach Mandat halten und abcashen ist das schon eher Scheisse. Philippa Strache fällt einem spontan ein. Oder der Hörl, da gehts eher Richtung Interessenvertretung und Lobbyismus. Würg.

  21. Sicher ja, ich würd nicht gern die Arbeit, Verantwortung und Öffentlichkeit von einem Minister haben wollen. Auch nicht um dieses Geld

  22. ja. Das Problem ist nicht, dass diese Gehälter zu hoch sind. Das Problem ist, dass die Gehälter für die breite Masse zu niedrig sind und man außerhalb von irgendwelchen Führungsetagen auch als hochqualifizierte Arbeitskraft international betrachtet nicht sehr viel verdienen kann.

    Bei uns verdient einer in 100 über 100k. In Deutschland gibt’s verhältnismäßig betrachtet 3 mal so viele Leute die über 100k machen. In den Niederlanden sind es 5.5 mal so viele.

    Oh einzige Ausnahme: die nicht amtsführenden Stadträte in Wien die 9000€ im Monat kassieren aber keine Aufgaben haben.

  23. Und als normal sterblicher darfst beim ams um 500 auf die knie fallen.

    Politiker ghören abgeschafft, machen eh nix gscheits.

  24. Ich bin überrascht, dass Robert Kratky nicht in der Liste ist /s

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