“Es war ein ganz normaler Abend” Ein langes Frühlingswochenende in NRW, acht teils Schwerverletzte, ein Toter. Steigt in Deutschland die Zahl der Messerangriffe?

by Uber2013

15 comments
  1. Ich bin etwas überrascht das man erst so spät begonnen hat überhaupt eine Statistik mit Messerangriffen zu führen. Für mich war schon immer offensichtlich das Messer, nach zufälligen Spontanwaffen, die häufigste Waffe bei Gewalttaten sein müssten, allein schon wegen der leichten Verfügbarkeit. Muss ich mich wohl geirrt haben.

  2. Subjektiv wird es langsam etwas unangenehm. Habe letztens zwei junge Typen am Bahnhof gesehen, die sich prügelten. Dem einen fiel ein langes Messer aus der Tasche, das direkt neben mir landete.

  3. ZL;NR: Nicht mehr als die normale Kriminalität, Messerkriminalität ist ein typisches Beispiel, wie rechte Narrative (“Messermigration”) in den normalen Diskurs einsickert, bis selbst die Grünen ~~Profilingzonen~~Messerverbotszonen fordern, in denen Michael mit einer Machete und zwei Kilo Koks um Rucksack unbehelligt rumlaufen kann, während Murat sich für sein Schweizer Messer rechtfertigen muss.

  4. Einfach mehr Messerverbotszonen einrichten, denn wie jeder weiss darf man dann keine Leute mehr abstechen.

  5. Wie wär’s mal mit was wichtigen wie steigende politische Gewalt von Rechts, und nicht etwas das lediglich subjektiv steigt und den Rechten in die Hand spielt?

  6. > Während der Ausländeranteil an der Bevölkerung in NRW mit 17 Prozent beziffert wird, hatte 2023 in dem Bundesland mehr als jeder zweite Messerangreifer keinen deutschen Pass. Das sind 51,5 Prozent – damit liegt der Anteil noch einmal gut zehn Prozentpunkte höher als der Anteil Nichtdeutscher an der Gewaltkriminalität insgesamt.

    Blos, was machen? Ausländer raus schreien ist ja auch nicht die Lösung, die meisten Ausländer sind ja keine Kriminellen und wollen hier in Ruhe leben.

    Wie trennt man da die Spreu vom Weizen?

  7. Vielleicht einfach mal damit anfangen, dass man sich solche Messer nicht in Spezial-Läden in den Einkaufsstrassen einfach kaufen kann?

  8. Es messert früh um diese Jahreszeit. Wird Zeit, die Kettenhemden zu bügeln.

  9. Diese Stimmungsmache seit Jahren mit lauter Einzelfällen auf den Keks geht

  10. Hmm. Blick in die Polizeistatistik von Niedersachsen aus 2010 geworfen.

    Das was hier im Artikel beschrieben wird, fällt glaube ich unter gefährliche und schwere Körperverletzung (Schlüssel 222…). Davon gab es 2010 in Niedersachsen 15000 Fälle. Das sind >40 pro Tag. Da ist jetzt keine Messerstatistik dabei, aber da die Definition über Risiko und Ausgang passiert sind die anderen nicht wirklich besser.

    2022 waren es dann noch 14000 Fälle.

  11. Bildung und eine anständige berufliche/ fachliche Qualifizierung. Das verhindert sowas am besten.

    Wenn man sich die Tätergruppen ansieht, schreien alle immer gleich reflexartig nach dem Migrationshintergrund, kaum einer betrachtet den Bildungsstand und die damit einhergehende (berufliche) Lebensperspektive. Die meisten Kriminalitätsdelikte werden von Menschen verübt, die sich selbst “Perspektivlosigkeit” attestieren.

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