> An der York Universität im kanadischen Toronto wurden die 66 teilnehmenden Psychologiestudentinnen in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe musste eine Woche lang auf Facebook, TikTok, Instagram und alle weiteren sozialen Medien verzichten. Die andere Gruppe führte ihre Aktivitäten in den sozialen Medien wie gewohnt fort. Vor der Studie wurden die Teilnehmerinnen zu den Themen der Untersuchung befragt und getestet. Im Zentrum standen das Selbstwertgefühl und die Einstellung zum eigenen Körper. So wurden die Teilnehmerinnen zum Beispiel gefragt, wie zufrieden sie aktuell mit ihrem Körper sind und ob sie gerne wie Models in Magazinen aussehen würden. Nach der Studienwoche wurden die Befragung und die Tests wiederholt.
>Die Psychologieprofessorin Jennifer Mills, unter deren Leitung die Studie durchgeführt wurde, sprach von großen Effekten, wie man sie in der psychologischen Forschung nicht so häufig zu sehen bekomme. Auch nach statistischen Korrekturen, die die natürliche Schwankung berücksichtigten, wie Menschen über ihren Körper und über sich im Allgemeinen denken, habe sich ein deutlicher Unterschied zwischen den zwei Studiengruppen gezeigt. So sei das Selbstwertgefühl und die Einstellung zum eigenen Körper in der Gruppe mit der Social-Media-Pause signifikant besser gewesen.
“Damals konnte man nur eine begrenzte Anzahl von Minuten oder Stunden damit verbringen, Mode- und Beauty-Magazine zu lesen, und sie erschienen nur einmal in der Woche.” Mit den sozialen Medien sei dieser Bereich aber ins “Unendliche” gewachsen.
Das klingt irgendwie falsch/sehr steroetypisch oder ging bei den Studentinnen die meiste Zeit wirklich für Mode und Beauty drauf?
Und der Abschnitt…
„Die Zeit, die die Medien-Abstinenz freiwerden lasse, könne genutzt werden, um mehr Zeit im wirklichen Leben zu verbringen, sich mit Freunden zu treffen, zu schlafen, an die frische Luft zu gehen oder Sport zu treiben.“
…klingt auch nicht so rosig.
Kann man da nicht schon von einer starken Sucht reden, wenn selbst Schlaf vernachlässigt wird?
Ist das ein Generationsproblem oder ein allgemeines?
Und was sind überhaupt die Gründe für den exzessiven Medienkonsum?
Fragen über Fragen ….
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> An der York Universität im kanadischen Toronto wurden die 66 teilnehmenden Psychologiestudentinnen in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe musste eine Woche lang auf Facebook, TikTok, Instagram und alle weiteren sozialen Medien verzichten. Die andere Gruppe führte ihre Aktivitäten in den sozialen Medien wie gewohnt fort. Vor der Studie wurden die Teilnehmerinnen zu den Themen der Untersuchung befragt und getestet. Im Zentrum standen das Selbstwertgefühl und die Einstellung zum eigenen Körper. So wurden die Teilnehmerinnen zum Beispiel gefragt, wie zufrieden sie aktuell mit ihrem Körper sind und ob sie gerne wie Models in Magazinen aussehen würden. Nach der Studienwoche wurden die Befragung und die Tests wiederholt.
>Die Psychologieprofessorin Jennifer Mills, unter deren Leitung die Studie durchgeführt wurde, sprach von großen Effekten, wie man sie in der psychologischen Forschung nicht so häufig zu sehen bekomme. Auch nach statistischen Korrekturen, die die natürliche Schwankung berücksichtigten, wie Menschen über ihren Körper und über sich im Allgemeinen denken, habe sich ein deutlicher Unterschied zwischen den zwei Studiengruppen gezeigt. So sei das Selbstwertgefühl und die Einstellung zum eigenen Körper in der Gruppe mit der Social-Media-Pause signifikant besser gewesen.
“Damals konnte man nur eine begrenzte Anzahl von Minuten oder Stunden damit verbringen, Mode- und Beauty-Magazine zu lesen, und sie erschienen nur einmal in der Woche.” Mit den sozialen Medien sei dieser Bereich aber ins “Unendliche” gewachsen.
Das klingt irgendwie falsch/sehr steroetypisch oder ging bei den Studentinnen die meiste Zeit wirklich für Mode und Beauty drauf?
Und der Abschnitt…
„Die Zeit, die die Medien-Abstinenz freiwerden lasse, könne genutzt werden, um mehr Zeit im wirklichen Leben zu verbringen, sich mit Freunden zu treffen, zu schlafen, an die frische Luft zu gehen oder Sport zu treiben.“
…klingt auch nicht so rosig.
Kann man da nicht schon von einer starken Sucht reden, wenn selbst Schlaf vernachlässigt wird?
Ist das ein Generationsproblem oder ein allgemeines?
Und was sind überhaupt die Gründe für den exzessiven Medienkonsum?
Fragen über Fragen ….