Fall Schilling: die Angst der Männer vor dem Gerücht

by wegwerferie

4 comments
  1. Habe den dazugehörigen Falter Artikel gelesen. Ich finde ihn wesentlich klarer als den Standardartikel (im Sinne davon dass ich mir eher was darunter vorstellen kann). Kann aber auch sein dass es eher meiner Sichtweise entspricht (zb dass es bei den Grünen vermutlich intern Probleme gibt weil es nach der Wahl vermutlich weniger Mandate zu vergeben geben wird).

    Die BMs kommen nicht besonders gut weg.

    Die Stammlersache kommt mir da vor als ob man sich da sehr wohl bedroht fühlen hätte können. Da kommt die Sache mit dem Journalisten schmieriger rüber, also es gab ein paar vielleicht problematische Antworten aber im Kontext herum war sie die Initiatorin und es wurden bewusst die paar Sachen gezeigt die ihn schlecht aussehen lassen.

    Und das:

    >Wenn die Affäre Schilling etwas zeigt, dann das: dass es Politikern und Medienmachern auf dem überschaubaren Wiener Parkett an Professionalität und Distanz fehlt. Und dass am Ende vielleicht alle weniger chatten und mehr persönlich miteinander reden sollten.

    Ist für mich das wichtigste Fazit. (besonders in dem Kontext von der Story hier die der Klenk teilt)

    (ach und und er Vilimsky ist so ein Heuchler. Und kreucht der Michael Schendlitz auf social media rum oder schreibt der nur von social media ab weil ich könnte schwören die “pointe” habe ich genauso in irgendwelchen Kommentaren gelesen. )

  2. So manche us-amerikanischer Politiker treffen sich nur im Beisein mindestens einer weiteren, vertrauenswürdigen Person mit Frauen und niemals alleine …

  3. >Eine Angst geht um bei Männern: zu Unrecht der sexuellen Belästigung, eines “unangemessenen Verhaltens” beschuldigt oder auch einfach nur im Netz Opfer eines “Outcalls” zu werden. Einem Kollegen ist genau das im Herbst widerfahren. Über einen anonymen Twitteraccount warnte ein “anonymes Kollektiv” vor ihm, er sei ein Vergewaltiger. Mehr noch, das Kollektiv forderte alle dazu auf, die Rechtfertigungen des Täters nicht zu retweeten, denn das würde die “Opfer delegitimieren”. Anzeigen wurden nie erstattet, doch der Mann wurde beruflich und sozial geächtet. Tausende retweeteten die anonyme Behauptung. Der Mann kämpft noch heute um die Wiederherstellung seines Rufs.

    Um wen geht es da bzw. welcher Fall war das?

  4. Ich hatte im vergangenen Jahr gröbste Probleme mit einer Arbeitskollegin. Und weil sie mir mit ihren zig Versuchen mich zu diskreditieren nicht schaden konnte habe ich ehrlich gesagt auch schon Befürchtungen in diese Richtung gehabt. Wir zwei waren seither nicht mehr zu zweit in einem Raum.

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