So festgefahren (ha!) der ganze Streit zwischen Auto- und Radfahrern ist,
so gebe ich dennoch den Radfahrern den etwas größeren Teil der Schuld daran, dass es immer wieder zu Streit kommt. Immer wieder sehe ich Leute auf Rädern, die sich in der Innenstadt mit ihrem Rad auf der Straße bewegen als würden sie in einem Auto sitzen. Am besten noch mit Kleinkind dabei, zwischen lauter LKWs zur Verkehrszeit. Absolute Schwachköpfe. Ja, ihr dürft rein rechtlich auf der Straße sein. Ist das dennoch eine gute Idee? Nein ihr Vollhorste, wenn irgendwas passiert, zieht ihr mit eurem Drahtesel so ziemlich IMMER den Kürzeren. Wieso begibt man sich dann in unnötige Gefahren? Wieso schiebt man nicht mal kurz das Rad statt über die Ampel zu ballern?
Wir Menschen sind nicht für den Straßenverkehr gemacht, wir können gerade so uns auf eine Sache konzentrieren, auf der Straße passieren so viele Dinge gleichzeitig, und der Autofahrer übersieht den Radfahrer auch mal schneller, weil dieser einfach auch optisch kleiner ist und schnell mal die Aufmerksamkeit wo anders ist, weil plötzlich jemand hupt, weil das Kind im Auto schreit oder das Telefon klingelt.
Wie kann man dann bitte nur so kurzsichtig sein und sagen “Jo, ein lose organisiertes Chaos von tonnenschweren Stahlklötzen in der Innenstadt, da begebe ich mich mit meinem Rad und meinen Kindern im Fahrrandanhänger hinein”
Sorry, aber das ist für mich nicht mal von Wand zur Tapete gedacht. Fahrt nen Schleichweg oder schiebt kurz das Rad bei besonders kritischen Kreuzungen.
Und bevor mir jemand Lagerzugehörigkeit vorwirft, ich fahre weder Auto noch Rad.
[deleted]
Ich mags ja auch, wenn sie sich benehmen wie BMW Fahrer und es unter ihrer Würde erachten mal anzuzeigen ob sie jetzt abbiegen wollen oder nicht. Aber ich hab generell keinen Bock mehr auf Straßenverkehr. Nur noch Gestörte.
Genau das, wenn Hobby-Tour-de-France-Fahrer lieber die Landstraße blockieren, anstatt den perfekten, leeren Radweg parallel zum Straßenverlauf zu nehmen.
Ich habe vor wenigen Tagen das Radfahren für mich entdeckt. Und ich schwöre auf die Mutter von Oliver Pocher, ich versuche wirklich alles zu machen, was man so tun sollte. Mein Fazit ist, dass das einfach nicht möglich ist. Kurven so scharf, dass wenn ich eine Hand vom Lenker nehmen würde, um mein Abbiegevorhaben zu zeigen, dass es auf der Toilette zwei Mal brennt. Oder Fahrstreifen die spurlos verschwinden, nur um an einer völlig überraschenden Stelle wieder aufzutauchen. Dass zwischen Ende und Neubeginn des Radweges zwei mittelgroße Städte liegen, spielt keine Rolle. Man muss ja nur den wilden Radwegkennzeichen aus den 60er Jahren folgen, als Fahrräder noch als Verkehrsmittel anerkannt waren. Und wenn man mal im Lotto gewonnen hat und einen Radweg findet der auch noch erreichbar ist, sind die Schlaglöcher so tief, dass am Tiefpunkt die Wuppertaler Schwebebahn vorbeizieht.
Ich beschwere mich nicht einmal über die Autofahrer. Die meisten sind vergleichsweise entspannt. Selbst wenn ich an einer Ampel gefühlt senkrecht bergauf anfahren muss und dafür solange brauche, dass der Wagen hinter mir zwei Grünphasen verpasst. Klar gibt es welche, die meinen mich auf einer Kreuzung überholen zu müssen und mich trotz Handanzeige nicht mehr Abbiegen lassen. Aber meiner Meinung nach ist das Problem nicht Auto- oder Radfahrer, sondern die miesen Straßen und inkonsequenten Radwege. Würde man als Verkehrsteilnehmer so auf die STVO scheißen wie Kommunen und Länder, hätten wir kein Papier mehr wegen der ganzen Bußbescheide.
Diese “EEEEEEEYYYYYYY, DA IST EIN RADWEG” höflich?
Die Menge an KFZ Hirnen hier ist alarmierend.
Wer nicht selber regelmäßig Fahrrad fährt kann ja gerne mal das Maul auf machen, sonst sollte man lieber nicht darüber labern.
Bitte Dankeschön.
Kommt aber auch gern mal bei “Radfahrer frei”, wo es eben kein Radweg ist.
Ich bin Autofahrer und hasse andere Autofahrer. Aber Fahrradfahrer hasse ich noch mehr.
Es besteht keine Nutzungspflicht für Fahrradschutzstreifen und auch bei strecken mit Fahrradschutzstreifen muss beim überholen ein Seitenabstand von 1,5m bzw 2m (gemessen vom äußeren Lenker) eingehalten werden
Ich wünschte Deutschland hätte die Fahrradweginfrastruktur der Niederlande
Ja versehe ich in vielen Fällen, aber habt Verständnis mit Radfahrern. Häufig sind die Radwege in Städten zu eng und entsprechen nicht der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung.
Wieder ein Auto VS Fahrrad Gezicke ohne den wahren Übeltäter der blöden Infrastruktur anzusprechen. Wenn sich beide Lager die Hand geben und eine bessere Infrastruktur fordern, wäre mehr erreicht.
DIe Autofahrer Lobby schlägt wieder zu.
Radfahrer sind einfach die letzten menschen
Du meinst die schlaglochbesähten Downhillpisten, die mit Gehweg Zusatz “Fahrrad frei” beschildert sind? Ich hab 20 Kilometer zur Arbeit und die fahr ich bestimmt nicht mit Schrittgeschwindigkeit.
Gibt viel suboptimales Verhalten von beiden.
Aber wenn du ein Fahrradfahrer bist und meinst du willst die Straße benutzen, dann fahr in der Mitte der Spur und nicht am Rand.
Und wenn ich auf der rechten Spur stehe und du meinst dich rechts hinter mich zu stellen, anstatt hinter mich dann verlier ich den glaube an den Lebenserhaltungs trieb.
Fahre mehr Fahrrad als Auto.
Wenn Autofahrer Fahrrad frei nicht von einem benutzungspflichtigen Radweg unterscheiden können
Ah das Maimai wurde immerhin gespiegelt bevor es übersetzt wurde…
Mit 40 km/h übern Radweg zu ballern ist echt suboptimal, Vorallem wenn er nicht baulich vom Gehweg getrennt ist…
Daher fahr ich mit dem Rennrad in der Stadt eigentlich immer auf der Straße, bei dem Speed kann man auch easy im Verkehr mitschwimmen.
Ich fahre auf dem Radweg, wenn das möglich ist. Nur
* stellen Bauarbeiter da nur unglaublich gerne ihren Scheiss ab,
* die hören einfach Mitten auf ner Strecke auf,
* die Auffahrt die ich genutzt hätte war gesperrt von nem PKW und es gab bisher keinen anderen Aufweg,
* es ist einfach unmöglich links abzubiegen ohne abzusteigen und 2x 5min an der Fußgängerampel zu stehen,
* Die Stadt meint mal wieder was sperren zu müssen,
* Der Fahrradweg ist so im Arsch das es höhenunterschiede von 10-20cm gibt wegen Wurzeldurchbruch,
* Der Fahrradweg so extrem nicht gewartet ist, das es mehr Grass als Pflaster ist(besonders gerne im Ländlichen),
Weitere Sachen die Autofahrer gerne vergessen sind:
* “Fußweg + Fahrrad Frei” ist kein Pflichtweg, sondern eine Erlaubnis. Der Radfahrer darf trotzdem die Straße benutzen.
* Wenn der Radfahrer den Radweg als gefährdend oder unzumutbar ansieht, darf er auch auf der Straße. Das ist zwar subjektiv, und besoders Rennradfahrer und E-Bike Fahrer nutzen das gerne aus um einfach 30km auf der Straße zu fahren trotz Fahrradweg, aber an sich ist das halt das Gesetz.
* Der Radfahrer ist auch nur ein Mensch. Der ist genauso angepisst das er auf der selben Strecke wie das Auto fahren muss. Geh der Stadt auf den Sack das die das ändern. Bei uns hat durch das permanente Nerven die Bürgerschaft dafür gesorgt das ein komplett unzumutbarer Fahrradweg komplett neu gemacht wurde, eine Straßen und Radweg Reparatureinheit jetzt existiert (einfach auf der Website melden, Loch ist in ner Woche max zu), und das eine “Fahrradautobahn” von der einen zur anderen Stadtseite gebaut wird (glaube das sind so 15km oder so)
Es ist doch eigentlich ganz einfach. Es gibt Radwege und Situationen, die sind unzumutbar und da ist es absolut legitim auf der Straße zu fahren und es gibt nagelneue Radwege, die wie geleckt sind und die soll man mit dem Rad auch gefälligst nutzen.
23 comments
[deleted]
So festgefahren (ha!) der ganze Streit zwischen Auto- und Radfahrern ist,
so gebe ich dennoch den Radfahrern den etwas größeren Teil der Schuld daran, dass es immer wieder zu Streit kommt. Immer wieder sehe ich Leute auf Rädern, die sich in der Innenstadt mit ihrem Rad auf der Straße bewegen als würden sie in einem Auto sitzen. Am besten noch mit Kleinkind dabei, zwischen lauter LKWs zur Verkehrszeit. Absolute Schwachköpfe. Ja, ihr dürft rein rechtlich auf der Straße sein. Ist das dennoch eine gute Idee? Nein ihr Vollhorste, wenn irgendwas passiert, zieht ihr mit eurem Drahtesel so ziemlich IMMER den Kürzeren. Wieso begibt man sich dann in unnötige Gefahren? Wieso schiebt man nicht mal kurz das Rad statt über die Ampel zu ballern?
Wir Menschen sind nicht für den Straßenverkehr gemacht, wir können gerade so uns auf eine Sache konzentrieren, auf der Straße passieren so viele Dinge gleichzeitig, und der Autofahrer übersieht den Radfahrer auch mal schneller, weil dieser einfach auch optisch kleiner ist und schnell mal die Aufmerksamkeit wo anders ist, weil plötzlich jemand hupt, weil das Kind im Auto schreit oder das Telefon klingelt.
Wie kann man dann bitte nur so kurzsichtig sein und sagen “Jo, ein lose organisiertes Chaos von tonnenschweren Stahlklötzen in der Innenstadt, da begebe ich mich mit meinem Rad und meinen Kindern im Fahrrandanhänger hinein”
Sorry, aber das ist für mich nicht mal von Wand zur Tapete gedacht. Fahrt nen Schleichweg oder schiebt kurz das Rad bei besonders kritischen Kreuzungen.
Und bevor mir jemand Lagerzugehörigkeit vorwirft, ich fahre weder Auto noch Rad.
[deleted]
Ich mags ja auch, wenn sie sich benehmen wie BMW Fahrer und es unter ihrer Würde erachten mal anzuzeigen ob sie jetzt abbiegen wollen oder nicht. Aber ich hab generell keinen Bock mehr auf Straßenverkehr. Nur noch Gestörte.
Genau das, wenn Hobby-Tour-de-France-Fahrer lieber die Landstraße blockieren, anstatt den perfekten, leeren Radweg parallel zum Straßenverlauf zu nehmen.
Ich habe vor wenigen Tagen das Radfahren für mich entdeckt. Und ich schwöre auf die Mutter von Oliver Pocher, ich versuche wirklich alles zu machen, was man so tun sollte. Mein Fazit ist, dass das einfach nicht möglich ist. Kurven so scharf, dass wenn ich eine Hand vom Lenker nehmen würde, um mein Abbiegevorhaben zu zeigen, dass es auf der Toilette zwei Mal brennt. Oder Fahrstreifen die spurlos verschwinden, nur um an einer völlig überraschenden Stelle wieder aufzutauchen. Dass zwischen Ende und Neubeginn des Radweges zwei mittelgroße Städte liegen, spielt keine Rolle. Man muss ja nur den wilden Radwegkennzeichen aus den 60er Jahren folgen, als Fahrräder noch als Verkehrsmittel anerkannt waren. Und wenn man mal im Lotto gewonnen hat und einen Radweg findet der auch noch erreichbar ist, sind die Schlaglöcher so tief, dass am Tiefpunkt die Wuppertaler Schwebebahn vorbeizieht.
Ich beschwere mich nicht einmal über die Autofahrer. Die meisten sind vergleichsweise entspannt. Selbst wenn ich an einer Ampel gefühlt senkrecht bergauf anfahren muss und dafür solange brauche, dass der Wagen hinter mir zwei Grünphasen verpasst. Klar gibt es welche, die meinen mich auf einer Kreuzung überholen zu müssen und mich trotz Handanzeige nicht mehr Abbiegen lassen. Aber meiner Meinung nach ist das Problem nicht Auto- oder Radfahrer, sondern die miesen Straßen und inkonsequenten Radwege. Würde man als Verkehrsteilnehmer so auf die STVO scheißen wie Kommunen und Länder, hätten wir kein Papier mehr wegen der ganzen Bußbescheide.
Diese “EEEEEEEYYYYYYY, DA IST EIN RADWEG” höflich?
Die Menge an KFZ Hirnen hier ist alarmierend.
Wer nicht selber regelmäßig Fahrrad fährt kann ja gerne mal das Maul auf machen, sonst sollte man lieber nicht darüber labern.
Bitte Dankeschön.
Kommt aber auch gern mal bei “Radfahrer frei”, wo es eben kein Radweg ist.
Ich bin Autofahrer und hasse andere Autofahrer. Aber Fahrradfahrer hasse ich noch mehr.
Es besteht keine Nutzungspflicht für Fahrradschutzstreifen und auch bei strecken mit Fahrradschutzstreifen muss beim überholen ein Seitenabstand von 1,5m bzw 2m (gemessen vom äußeren Lenker) eingehalten werden
Ich wünschte Deutschland hätte die Fahrradweginfrastruktur der Niederlande
Ja versehe ich in vielen Fällen, aber habt Verständnis mit Radfahrern. Häufig sind die Radwege in Städten zu eng und entsprechen nicht der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung.
Wieder ein Auto VS Fahrrad Gezicke ohne den wahren Übeltäter der blöden Infrastruktur anzusprechen. Wenn sich beide Lager die Hand geben und eine bessere Infrastruktur fordern, wäre mehr erreicht.
DIe Autofahrer Lobby schlägt wieder zu.
Radfahrer sind einfach die letzten menschen
Du meinst die schlaglochbesähten Downhillpisten, die mit Gehweg Zusatz “Fahrrad frei” beschildert sind? Ich hab 20 Kilometer zur Arbeit und die fahr ich bestimmt nicht mit Schrittgeschwindigkeit.
Gibt viel suboptimales Verhalten von beiden.
Aber wenn du ein Fahrradfahrer bist und meinst du willst die Straße benutzen, dann fahr in der Mitte der Spur und nicht am Rand.
Und wenn ich auf der rechten Spur stehe und du meinst dich rechts hinter mich zu stellen, anstatt hinter mich dann verlier ich den glaube an den Lebenserhaltungs trieb.
Fahre mehr Fahrrad als Auto.
Wenn Autofahrer Fahrrad frei nicht von einem benutzungspflichtigen Radweg unterscheiden können
Ah das Maimai wurde immerhin gespiegelt bevor es übersetzt wurde…
Mit 40 km/h übern Radweg zu ballern ist echt suboptimal, Vorallem wenn er nicht baulich vom Gehweg getrennt ist…
Daher fahr ich mit dem Rennrad in der Stadt eigentlich immer auf der Straße, bei dem Speed kann man auch easy im Verkehr mitschwimmen.
Ich fahre auf dem Radweg, wenn das möglich ist. Nur
* stellen Bauarbeiter da nur unglaublich gerne ihren Scheiss ab,
* die hören einfach Mitten auf ner Strecke auf,
* die Auffahrt die ich genutzt hätte war gesperrt von nem PKW und es gab bisher keinen anderen Aufweg,
* es ist einfach unmöglich links abzubiegen ohne abzusteigen und 2x 5min an der Fußgängerampel zu stehen,
* Die Stadt meint mal wieder was sperren zu müssen,
* Der Fahrradweg ist so im Arsch das es höhenunterschiede von 10-20cm gibt wegen Wurzeldurchbruch,
* Der Fahrradweg so extrem nicht gewartet ist, das es mehr Grass als Pflaster ist(besonders gerne im Ländlichen),
Weitere Sachen die Autofahrer gerne vergessen sind:
* “Fußweg + Fahrrad Frei” ist kein Pflichtweg, sondern eine Erlaubnis. Der Radfahrer darf trotzdem die Straße benutzen.
* Wenn der Radfahrer den Radweg als gefährdend oder unzumutbar ansieht, darf er auch auf der Straße. Das ist zwar subjektiv, und besoders Rennradfahrer und E-Bike Fahrer nutzen das gerne aus um einfach 30km auf der Straße zu fahren trotz Fahrradweg, aber an sich ist das halt das Gesetz.
* Der Radfahrer ist auch nur ein Mensch. Der ist genauso angepisst das er auf der selben Strecke wie das Auto fahren muss. Geh der Stadt auf den Sack das die das ändern. Bei uns hat durch das permanente Nerven die Bürgerschaft dafür gesorgt das ein komplett unzumutbarer Fahrradweg komplett neu gemacht wurde, eine Straßen und Radweg Reparatureinheit jetzt existiert (einfach auf der Website melden, Loch ist in ner Woche max zu), und das eine “Fahrradautobahn” von der einen zur anderen Stadtseite gebaut wird (glaube das sind so 15km oder so)
Es ist doch eigentlich ganz einfach. Es gibt Radwege und Situationen, die sind unzumutbar und da ist es absolut legitim auf der Straße zu fahren und es gibt nagelneue Radwege, die wie geleckt sind und die soll man mit dem Rad auch gefälligst nutzen.