Illegaler Rave im alten Bunker löst Großeinsatz aus – „drohende Lebensgefahr für jeden“

by Zandfort

9 comments
  1. Wer Techno in nem Alten Bunker will, kann dann lieber ins Open Ground in Wuppertal gehen: [https://www.openground.club/de/](https://www.openground.club/de/)

    Ehemaliger Weltkriegsbunker, der zu nem Club umgebaut wurde – direkt am Wuppertaler Hbf

  2. > Insgesamt wurden 18 Feiernde durch einen „massiv erhöhten CO-Wert“ verletzt

    Was kann denn eine Ursache für einen „massiv erhöhten CO-Wert“ sein? Wurde da ein Feuer gemacht? Liegt das an dem Ort?

    EDIT: Hab mal nach einer anderen Quelle gesucht. Stromgenerator🤦:

    > In der Location hatten die Feiernden einen Stromgenerator angeschlossen. In dem Raum hatten sich die giftigen Abgase gesammelt – viele der Feiernden atmeten das Gas ein. Die Rettungskräfte mussten 18 Party-Besucher ins Krankenhaus bringen, einen davon mit einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung in eine spezielle Druckkammer in einer Klinik in Aachen. Die Polizei löste die Party auf. Am Samstagmorgen waren Ermittler in dem Fort, um nach Hinweisen zu suchen, die für eine Anzeige wegen Körperverletzung ausreichen. [[Quelle]](https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koeln-verletzte-nach-rave-100.html)

  3. Illegale Raves in Köln sind eine ziemlich unberechenbare Wundertüte. Es gibt gerade im Sommer durchaus schöne, gut organisierte Parties, von denen hinterher keine Spur bleibt. Sowas wäre als kommerzielle Veranstaltung oft schwer durchführbar, würde ich aber durchaus als Bereicherung ansehen. Leider führt die Illegalität auch manchmal zu unsicheren Veranstaltungen wie in dem genannten Fall. Auch während der Corona-Zeit, als die Clubs zu waren, haben sich da einige ziemlich verantwortungslos verhalten.

    Aus meiner Sicht sollte die Stadt ein Interesse daran haben, die Veranstalter aus der Illegalität zu holen. Das dürfte aber angesichts der kommerziellen Strukturen und steigenden Kosten für einen Clubbesuch schwierig werden. Auch für Open Airs gibt es viel zu wenig Möglichkeiten. Da wäre für mich ein sinnvoller Ansatz für Kulturförderung, auch damit sowas wie in dem Artikel beschrieben nicht wieder passiert.

  4. War da auch mal feiern, echt eine coole Location muss ich sagen. Zum Glück gab’s an dem Abend, an dem ich da war keine gesundheitlichen Probleme von denen ich wüsste.

  5. ch möchte mich hier kurz zu äußern:

    Ich bin selber früher sehr aktiv in der Kölner Underground (Secret Raves) Szene unterwegs gewesen (u.a. Auch während Corona – die Meinungen werden sich hierzu spalten) und bin auch selber – wenn nicht regelmäßig – Veranstalter von illegalen Raves.

    Beim genannten alten Bunker in diesem Fall handelt es sich um einen Fort aus der preußischen Zeit im Kölner Stadtteil Gremberg und ist durch seine Einzigartigkeit und gute Erreichbarkeit seit Jahren in der Szene und auch bei der Polizei bekannt. In der Vergangenheit gab es allerdings in Hinsicht einer Vergiftung keine Probleme dieser Größenordnung. Der Bunker verfügt über mehrere Öffnungen, wobei einer zum Eingang genutzt wird. Es gibt mehrere kleine Öffnungen wodurch Kabel passen können.

    Hier in dem Fall liegt das Problem nicht an der Location, sondern ausschließlich bei Ignoranz, fehlenden Verantwortungsvewusstsein, Faulheit und Gier der Veranstalter. Es wurde berichtet, dass während des Aufbaus festgestellt wurde, dass ein langes Kabel fehlt, welches die Technik im Inneren mit dem Generator außerhalb des Bunker verbindet. Es wurde allerdings als Lösung betrachtet den Generator ins Gebäude reinzunehmen. Allerdings hätten auch kurze Kabel und ein Umstellen der Technik im Inneren gereicht um den Generator draußen stehen zu lassen und durch eine kleine Öffnung in der Außenwand das Stromkabel durchzuführen. Die Veranstalter waren zu faul und desinteressiert an den Meinungen anderer Partyteilnehmer, den Generator nicht drinnen einzuschalten. SIE WURDEN AUF DIESE GEFAHR MEHRFACH HINGEWIESEN. Trotzdem startete Rave nach Plan mit einem hoher Gefährdung aller Teilnehmer. Es habe trotz allen noch die Möglichkeit eine andere Location zu nehmen, wurde aber wohl nicht in Betracht gezogen, obwohl es genug Locations in der Nähe gibt. Aber die Rave muss stattfinden, ansonsten verlieren wir Einnahmen und/oder unseren Ruf.

    Über den Einsatz der Rettungskräfte wurde viel berichtet, das werde ich nicht wiederholen.

    Springender Punkt ist, wir dürfen Raves an ganzes nicht verteufeln. Es gibt genügend Veranstalter, welche sehr umweltbewusst und im Interesse UND GESUNDHEIT aller Teilnehmer arbeiten. Die Stadt Köln gibt allerdings den Veranstaltern keine Möglichkeit – auch als nicht kommerzielles Kollektiv – Open Air Raves zu veranstalten.

    Ich distanziere mich hiermit mit aller Stärke meiner Worte von den Veranstaltern und hoffe, dass die Strafverfolgung ihren Job richtig macht. Wäre ich in Köln und auf der Rave, hätte ich diese sofort sprengen lassen. Die Gesundheit ist das höchste Gut. Die Kollektive erhalten gerade auch einen richtigen Shitstorm in der Kölner Szene.

    – Ergänzung und Edit folgt noch –

  6. Alle schmeißen, niemand fängt. Alle kauen, niemand isst.
    Ach Leute..

  7. Weiß jemand welches Kollektiv in Köln Dent Sven veranstaltet hat ? War das secretraves?

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