Nach tödlicher Kampfhundattacke: Halterin sieht auch sich selbst als Opfer

by LinksMyHero

29 comments
  1. Hätte getippt die Züchterin sieht sich als Opfer von zu laxen Kampfhund Gesetzen. Aber nein wo dachte ich wieder hin.

  2. Ich spreche ihr ja gar nicht ab, dass das auch schlimm für sie war. Grad die Kampagne in sozialen Medien ist wirklich auch nichts, womit man in einem Rechtsstaat halt einfach leben müsste. Aber sich dazu auf die Art in den Medien zu äußern ist halt mindestens taktlos und egozentrisch. Schwierig finde ich auch, dass sie einerseits sagt, sie übernehme Verantwortung, andererseits von einem Unfall spricht. Natürlich hat sie das nicht gewollt, aber das Urteil war fahrlässige Tötung. Mit anderen Worten, es wäre vermeidbar gewesen. “Unfall” ist, so wie sie es gebraucht, schuldlos. Das ist aber nunmal nicht so. Dieser Widerspruch vermittelt zumindest mir, dass sie eben ihre eigene Verantwortung doch nicht so versteht.

  3. Es gibt keinen Grund, warum jemand solche Hunde halten dürfen sollte. Es gibt schon einen Grund, weshalb es nicht ständig heißt: “Mensch von Golden Retriever zerfleisch”, obwohl das auch große und massige Hunde sind. 

  4. Lasst doch die Drecksviecher einfach aussterben, dann sind wir das Problem los.

  5. In Berlin siehst du die untersten sozialen Schichten damit Gassi gehen, natürlich ohne Maulkorb und höchstens mal ‘ne Leine, als wären es völlig harmlose Modehunde. Und die Leute wecken selten den Eindruck von mehr als Raumtemperatur an Intelligenz.

    Völlig inakzeptabel aber es passiert natürlich wieder nix. So ein vollständiges Verbot wie in Großbritannien seit Neuestem wäre gut.

    Die Rassen müssen aussterben. Fürs Museum reicht es. Und Qualzuchten mit Gesundheitsproblemen auch. Die müssen wieder gesundgezüchtet werden, was ja schon bei einigen Rassen gelungen ist.

    Erfahrungsgemäß geht bald der Google Alert der wütenden Pitbull-Entschuldiger-Meute mit Schaum vor dem Mund los. Bitte hier anstellen. ⬇️

  6. “Ja, was suchen auch die Kinder mit ihren GRELLEN NEONJACKEN auf dem Spielplatz. Mein armer Schalke, gekämpft hat er! Ganze 27 Kugeln haben die Polizisten gebraucht.”

  7. Nicht genug, dass die Köter drum herum alles zuscheißen, zerfleischt wird man von denen auch noch.

  8. Die Züchterin kommt mir ziemlich empathielos vor. Hier hat ein Mensch auf brutalste Weise sein Leben verloren und das nur weil sie, die sich eigentlich mit ihren Tieren (und Hunden generell) auskennen sollte, ihre aggressiven Kampfhunde nicht richtig unter Kontrolle hatte.
    Sie sagt selber eine ihrer Hündinnen hatte ein Hormonproblem und sie weiß gewiss auch wie gefährlich diese Rasse ist, die sie da züchtet, war aber ein Maulkorb oder eine vernünftige Leine vorhanden? Nope.
    Und sich jetzt so darstellen als ob man selber auch ein Opfer wäre? Obwohl man doch sagt man übernehme volle Verantwortung?
    Klar sind eine Hetzjagd und Cybermobbing nicht ok, keine Frage, aber Ich würde an ihrer stelle doch sowieso erstmal von allem zurücktreten was social media ist. Und dass ihr Ruf hin ist und keiner mehr bei ihr kauft? Womp Womp ja ach was.
    Das wirkt für mich so, als ob sie einfach denkt: „Naja kann man nix machen aber Leute schaut doch mal wie schlimm wir es jetzt haben! Ach ja und btw mein Beileid an die Freunde und Familie“
    War voll und ganz vermeidbar das ganze mit richtiger Haltung und Führung, die Strafe hätte meiner Meinung nach ruhig heftiger ausfallen können.

  9. Ach ist das nicht die Züchterin die angekündigt hat wieder solche Hunde halten zu wollen?
    Kein Mitleid mit ihr…

  10. Unabhängig von der Rasse: Hundehaltung nur bei Nachweis von Sachkunde, artgerechten Haltungsbedingungen, Haftpflichtversicherung und makellosem Führungszeugnisses, dazu allgemeine Maulkorbspflicht außerhalb gesicherter und geprüfter Grundstücke und gegen Hinterlegung einer Kaution in Höhe von drei Monatseinkünften des Halters, die beim ersten Verstoß zugunsten des örtlichen Tierheims verfällt. Irgendwann ist auch mal gut. Tiere sind keine Accessoires und die Öffentlichkeit keine Hundewiese.

  11. > Die Frau stürzte und wurde ohnmächtig. Dadurch und durch den Hormonhaushalt ihrer Hunde (eine Hündin hatte erst vor 2 Wochen Welpen bekommen) kam es zu der tödlichen Attacke auf die 60-Jährige. “Ja, ich spreche von Unfall, weil es schlicht und ergreifend einer war.”

    Boah, das klingt so ekelhaft nach Anwaltssprech.

  12. Ich kenne genau eine Person, die sich so einen Hund anschaffen möchte: Eine ehemalige Arbeitskollegin, fachlich wirklich gut, meistens sogar angenehm im Umgang, aber ein paar Perlen:

    – Aus dem Nichts: “Hast du die Wolken heute gesehen? Da weiß man direkt, dass heute wieder gesprüht wurde.”
    – Lebensgefährte hochrangig in einer der großen Rockerbanden (aber das sind alles nur Lügen, dass die kriminell wären).
    – Immer ein Messer in den Lederstiefeln.
    – Natürlich ungeimpft gegen COVID, zu Pandemie-Hochzeiten war ein Bandana vorm Mund das Maximum (aber natürlich ein Attest gegens Masketragen gehabt).
    – Als mal die Ärzte im Radio liefen sofort aufgesprungen, um es auszumachen, weil das Systemverräter oder so seien (wegen des Auftrittes in der Tagesschau).
    – Achso, nur dank ihr weiß ich auch, dass in der Ukrainer vor Monaten eine schmutzige Atombombe oder so hochgegangen ist. Das haben die Systemmedien nämlich verschwiegen.

    Bisschen anekdotische Evidenz aus dem Nähkästchen.

  13. Ich wurde auch schon einmal beim Joggen von einem Hund angefallen, nachdem dieser mir 50/60 Meter entgegen sprintete (wie auch immer das bei Hunden heißt). Glücklicherweise war es nur ein Sprung gegen mich und eine Pfote hat nur eine kleine Wunde durchs T-Shirt dabei hinterlassen. Danach zeigten die Schreie des Halters Wirkung.

    Meine Erfahrung und Geschichten wie diese hier bringen mich zu der Ansicht, dass es für Hundehaltung noch deutlich strengere Kontrollen braucht. Natürlich von den Haltern selbst zu bezahlen.

  14. Ja Mensch. Dann kann sich auch jeder Besoffene, der paar Fußgänger überfahren hat als “Opfer” sehen.

  15. Erinnert mich an meinen letzten Urlaub an der Nordseeküste, schön Hundestrand alle Viecher (liebevoll) an der Leine, mein cocker mit dem Charakter einer kuscheligen Kotztüte natürlich auch. Einziges Biest ohne Leine ein Pit der durch jeden Strandkorb durchgefegt ist und ne Stunde seine Runde gedreht hat, während der Strand immer leerer wurde. Pitbesitzer haben echt den passenden Hund gesucht und gefunden.

  16. Wieder einmal stellt sich die Frage, ob es denn Hundehaltung wirklich braucht oder ob es sich in 95 Prozent der Fällen nicht um einen eigentlichen Ego-Trip mit Tierquälerei -Anteilen handelt. 

  17. Ich verstehe einfach nicht, warum sie ihren Hunden nicht einfach men Maulkorb angelegt hat. Wenn ich Tiere hielte, die so leicht jemanden zerfleischen können, würde ich auch zum Schutz der Tiere nur mit Maulkorb das Haus verlassen. Denn die Tiere werden ja auch anschließend eingeschläfert.

  18. Für so Risikorassen einfach verpflichtend eine Wesensprüfung nach fünf Jahren Haltung einführen. Der Aufbau: Halter und Hund befinden sich in einem kleinen Raum, der Halter wird auf dem Boden fixiert so dass er ungefähr die Höhe eines Kleinkindes hat und der Hund wird durch verschiedene Reize angestachelt und auf seine Geduld getestet.

  19. Klingt für mich nicht plausibel das die Frau vor dem Angriff ohnmächtig wurde, vermutlich nur erfunden um eine weniger schlimmes Bild zu malen. Das Strafmaß ist komplett lächerlich in Anbetracht das ein unschuldiger Mensch das Leben verloren hat.

  20. Hundebesitz müßte strengst reguliert und eingeschränkt werden. Reine Wohnungshaltung komplett verbieten ausser bei Blindenhunden, und teure Lizenzen für alles größer als ein Retriever, ähnlich wie Waffenbesitzkarten.

  21. erinnert mich an nen etwas älteren comedy Chanson mit der Zeile

    “Nehmen sie sofort ihr Kind weg,
    sonst kann ich für garnichts garantiern”

    Aber ich hab keine Ahnung wie die Dame hies.

  22. Ich denke Hunde mit starkem Jagd oder Schutztrieb sollten nur in die Hände von Menschen gehen die diesen auch lenken und trainieren können.

    Es gibt keine per se bösen oder gefährlichen Hunde. Aber eben Hunde mit unterschiedlichen trieben und Bedürfnissen und eben dann auch Hunde die unterschiedlich viel schaden mit diesen Impulsen anrichten können.

    Ein Dackel hat auch einen starken Jagdtrieb aber wird es schwer haben ernsthaft jemanden zu verletzen. Ein Pitbull hat einen extrem starken schutztrieb und die Mittel damit eine Menge schaden zu verursachen.

    Ich denke eine Hundeführerschein für bestimmte rassen wäre sinnvoll.

  23. > Wir haben alles verloren, wofür wir gelebt haben. Unser Zuhause, unser Ansehen, unsere Hunde

    Das nennt man Konsequenz!? Mein Hund tötet unschuldige und jetzt verlier Ich jegliche kredibilität als Hundehalter und den Hund. ÜberraschterPikatchu

    > Ja, ich spreche von Unfall, weil es schlicht und ergreifend einer war.

    Unfälle kann man vorbeugen, wie zum Beispiel nach rechts und links schauen bevor man die Straße überquert oder einfach keine unbändige mordlustige Kampfmaschine züchten.

    Wie manche auf Reue und Vergebung bestehen. Das ist sowas von widerlich, vor allem bei solchen übeltaten.

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