Dick wegen schlechten Lebensstils? “Wir sind überzeugt, dass Adipositas eine Krankheit ist”

by linknewtab

16 comments
  1. Ich bin sehr gespannt wie Semaglutid und andere GLP-1-Rezeptoragonisten die Gesellschaft verändern werden. Vor allem dann, wenn sie vermutlich bald als Pillen verfügbar sein werden.

    Zum einen können so viele Krankheiten, die durch Übergewicht begünstigt werden, verhindert werden. Zum anderen wird es aber auch den Druck weiter erhöhen, dass man gewichtstechnisch der Norm entsprechen muss. Aber was ist dann mit den Personen, welche die Medikamente nicht vertragen oder sie aus anderen Gründen nicht nehmen können? Was ist mit übergewichtigen Kindern?

  2. Die Überschrift ist ja schon dumm. Adipositas ist eine Krankheit, davon muss man nicht überzeugt sein

  3. Welcher geistig gesunde Mensch lässt sich denn auch bis in die Fettleibigkeit gehen? Keiner. 

  4. Ich hoffe die werden bald bezahlbarer. Kenne eine Person die in einer Zwickmühle steckt und das wirklich gut brauchen könnte.

  5. Ich habs aus eigener Kraft geschafft 95kg zu verlieren durch Kalorien zählen. Es ist so geil endlich wieder alles machen zu können. Ich bin von 3XL auf S! geschrumpft.

    Kurz – bin happy für jeden ders schafft, egal ob ohne oder mit Mittel.

  6. Bei dem Großteil aller Leute handelt es sich doch aber um ein Lifestyle Problem und keine Erkrankung?

    Die meisten von den “Erkrankten” könnten in einem Jahr mit regelmäßiger Bewegung (Spazieren, Fahrrad fahren) und einem moderaten Kaloriendefizit sehr große Erfolge verbuchen.

    Wer das aber nicht macht, weil dies und das nicht geht, sieht halt keine Veränderungen.

    Man ist, was man isst.

  7. Die Medikamente sind keine gute Alternative zu einem gesunden Lebensstil wegen der starken Abhängigkeit aber eine großartige Alternative zur Schlauchmagen-OP oder anderen operativen Behandlungsmethoden.

  8. Klar dass die(tm) das so sehen, Kasse zahlt nur bei Krankheit. Aber für alle schön, denen das hilft.

    Der Wirkmechanismus ist ja schnellere Sättigung. Also isst du weniger, eine Art Lebensstiländerung. Setzt sich das, ist das von Dauer, oder fängst du automatisch wieder an, reinzuhauen, wenn du das absetzt?

  9. Viele Krankheiten haben ihre Wurzel in einem schlechten Lebensstil. Ändert aber nichts daran, dass eine Änderung des Lebensstil die beste Lösung ist, die Gesundheit zu verbessern.

  10. > Dick wegen schlechten Lebensstils? “Wir sind überzeugt, dass Adipositas eine Krankheit ist”

    Es ist eine Krankheit. Und die kann vor allem jeden treffen.

    Ich selbst hatte immer ein durchschnittliches Gewicht. Irgendwann habe ich aufgrund meiner Depression ein Medikament verschrieben bekommen, dass mir auch sehr geholfen hat. Aber es hat eben eine Nebenwirkung: Es macht dick (bzw. kann dick machen). Seitdem habe ich 20 Kilo zugenommen, und es wird mehr. Sicherlich könnte eine Abnehmspritze hier schnell Abhilfe schaffen.

  11. Warum lese ich die Kommentare hier eigentlich? Ich bin Stressesser und meinen Lifestyle vom Stress wegzudrehen ist einfach nicht realistisch, da können die Tastatur-Krieger sich hier gegenseitig einen runterholen wie sie wollen.

    Dieses Medikament ändert mein Leben und es ist mir wirklich latte was ihr davon haltet.

  12. Die Überschrift ist schon mal ganz toll. /s Warum sollte ein schlechter Lebensstil nicht für eine Krankheit verantwortlich sein können?

    Früher ~~war alles besser~~ gab es aus irgendeinem Grund viel weniger übergewichtige Menschen. Ich glaube nicht, dass das nur an mangelnden Lebensmitteln lag. Selbst wenn wir die genauen Ursachen kennen würden könnte man sowieso nichts machen, da wir in Deutschland nichtmal an Kinder gerichtete Süßigkeitenwerbung verboten bekommen.

  13. Immer sportlich und fit gewesen, auch geschuldet durch meine Dienstzeit.
    Einsatz, Jahre später PTBS, Medikamente, Corona, Long Covid, mehr Medikamente.
    Knapp 30 Kilo mehr seit damals und ich bekomme sie kaum los, Sport, Essen regulieren, Kalorien zählen, ohne Erfolg.
    Wäre schön wenn es eine Möglichkeit geben würde wieder zumindest 20 Kilo weniger zu wiegen aber dennoch meine notwendigen Medikamente zu nehmen welche auch für die Gewichtszunahme schuld sind…natürlich ohne weitere Nebenwirkungen.

  14. Ich würde sagen es ist erstens Definitionssache und zweitens kommt es drauf an. Medikamentöse Behandlung sollte ganz sicher nicht die erste Wahl sein. Übergewicht ist zu einem guten Teil einfach ein Lifestyle- und Ernährungs-Problem. Natürlich hat der Hersteller von wegovy aber ein Interesse daran, das kleinzureden.

    Habe einen Kumpel, der kämpft seit langer Zeit mit seinem Übergewicht. Hat schon alles mögliche probiert, um seine Ernährung in den Griff zu bekommen, aber nur mit begrenzten Erfolg. Mit medikamentöser Unterstützung klappt es nun deutlich besser. Für ihn ist es ein Segen, aber es sollte bestimmt nicht jeder mit ein paar Kilo zu viel auf den Rippen direkt dieses Medikament verschrieben bekommen. Die möglichen Nebenwirkungen sind auch nicht ganz ohne.

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