Urheberrecht: Keine Gnade für Omas Fototapete beim Landgericht Köln

by realJomaro13

23 comments
  1. > Er hat seine Rechte an seine eigene in Kanada registrierte Firma übertragen, die nun in Deutschland Abmahnungen verschicken und Klagen erheben lässt.

    Und da kommen wir zur Wurzel des Problems: Professionelle Abmahnungskanzleien, die Rechte aufkaufen, damit sie sich an absurden Urheberrechtsklagen eine goldene Nase verdienen können.

  2. Das Urteil ist doch ein Witz. Die Tapete wurde hoffentlich schon entfernt.

  3. Also um es kurz zu machen, keine Bilder mehr von der eigenen Wohnung machen, weil man Gefahr läuft abgezockt zu werden.

    Tolle neue Welt….

  4. Landgericht Köln?

    > Ein Fotograf möchte für Fotos von Fototapeten Urheberrechts-Tantiemen kassieren. Deutsche Gerichte lehnen das ab – außer in Köln. Das LG baut sogar dem BGH vor.​

    Landgericht Köln.

    Edit: Ach ich Depp das steht ja auch im Titel

  5. Oh Herrgott es wird echt immer bescheuerter an manchen Stellen.

  6. Junge junge junge ich kann nicht glauben was ich da lese :/

    Das gibts doch nicht, warum wird so jemand nicht hochkant vom Gericht rausgeworfen, bzw darf überhaupt von Richter zu Richter ziehen, bis sich einer für seine Seite entscheidet.

    Kollektiv auslachen wäre meine Lösung, das ist ja unglaublich.

  7. Die Lehre aus dieser Klage ist progressiv und fortschrittlich:

    Nutzt eine KI

  8. Urheber- und Patentrechte benötigen dringenst eine umfassende Neugestaltung im Sinne des Verbrauchers.

  9. Da die CDU geführte Regierung wohl überhaupt nicht auf das BGH Urteil vor 10 Jahren reagiert hat, wäre es angebracht, wenn die jetzige Regierung den Verkauf von Fototapeten verbieten würde, solange da irgend jemand denkt er hätte nach Verkauf des Bildes an Tapetenhersteller noch Rechte daran. Für mich ist der Gedanke des “Künstlers” hier nur pervers.

    BTW: wenn ich eine Fototapete betrachte, wie die erwähnte Enkelin, weiss ich dann eigentlich wer der Fotograf ist, steht darauf? Da ihr das doch “strafverschärfend” vorgeworfen wird.

  10. Spannenderweise hat der Fotograf aber selber keine Hemmungen davor, in seinen Fotos lauter Werke anderer abzulichten, z.B. auf einem Bild einer Bücherwand und bei weiteren Fotos. Aber natürlich gehts ja nur um die Penunze. Hoffe der bekommt selber ein paar Rechnungen.

  11. Und solche stümper wie beim LG Köln kassieren staatsgelder auf Lebenszeit. Toll.

  12. Ich sag nicht, dass man nicht reich wird indem man keine Omas abzieht. Ich sage nur, dass es dadurch nicht leichter wird.

  13. Deutschland braucht ein Faire Use law wie in den USA. Das hier ist völlig gestört.

  14. Da bleibt dann wohl nur noch den Maurer der Mauer zu finden und Fotograph verklagen.

  15. Irre, solche Urteile schwächen leider das Vertrauen in den Rechtsstaat …

  16. Ich weiß gar nicht, was mich aktuell mehr aufregt. Die vollkommen gehirnamputierten Richter hier, oder dieses widerliche Fotografena€&loch, welches sich auf Kosten unbescholtener Bürger (die ja sogar schon für sein ‚Werk‘ bezahlt haben), schamlos bereichert.

  17. Ich hoffe, dass der Typ durch die neuen KI-Bildgeneratoren pleitegeht und auf der Straße landet. Komplett unsympathisch, solche Geier

  18. Ich fasse es nicht. Sollte ich mal meine Bude vermieten/verkaufen wollen muss ich also erstmal sämtliche “Kunst” von den Wänden nehmen bevor ich den Raum Fotografieren darf? Am Ende wird man noch von irgendeinem KI Künstler von Displate verklagt.
    Kölner Richter, seid ihr noch so ganz richtig im Kopf? Aber das Gericht kann damit wohl auch ganz gut Geld machen…

  19. Naja die Tapete ist hier ja aus meiner Sicht nicht das Beiwerk sondern teil des Produktes. Wenn ich meine Wohnung mit dem Bild tapezieren darf und vermieten darf muss ich ja meine Wohnung bewerben können. Audi verklagt ja auch niemanden der ein Bild seines Audis macht um den zu verkaufen, obwohl dessen Design ebenfalls geschützt ist.

Leave a Reply