Bahn-Tochter Schenker: Firmen bieten bis zu 15 Milliarden Euro

by BathEqual

11 comments
  1. >deutlich über den Erwartungen.

    15 mrd war nicht der erwartete Preis. Ursprünglich flogen hier mal Zahlen im 20 mrd Bereich rum.

    >Der Bahn-Konzern will Schenker verkaufen

    Korrigiere: Die FDP und die Grünen wollen Schenker verkaufen. Der Bahn-Konzern selbst kann gar nichts wollen, da der Staat diesem bei größeren Entscheidungen (in)direkt vorgibt was zu tun ist. Und es kann auch kein Zufall sein, dass in Zeiten haushaltlicher Schwierigkeiten die Bahn, um den geforderten Gleisausbau zu finanzieren, einen Käufer sucht.

    2 dieser Käufer sind übrigens höchst fragwürdig.

  2. Wieso genau wird das ganze eigentlich gewollt? Macht DB Schenker nicht unfassbar hohe Gewinne? Der Corona bedingte Ausreißer lag bei über 1 Mrd € Gewinn wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt. Das wird sich jetzt sicherlich langsam normalisiert haben, aber sollte man sowas so leichtfertig verkaufen? Und dann auch noch für “nur” 15 Mrd?

  3. Die Logik hinter Schenker im DB-Konzern habe ich noch nie ganz verstanden. War da mal eine Synergie mit DB Cargo angedacht?

  4. Ist nicht der LKW-verkehr bei schenker größer als der schienenverkehr?

  5. Von dem Verkauf werden die Gehälter der Mitarbeiter dann bestimmt angehoben, oder?! /s

  6. Das ist halt nachhaltiges Wirtschaften auf neoliberal. Man verkauft nach und nach Infrastruktur und hat dadurch den ein oder anderen Haushalt, der solide aussieht. Auf Dauer hat man dann fehlende Einnahmen oder zusätzliche Ausgaben.

  7. Mein Geld liegt auf Korruption. Anders kann man nicht erklären warum die FDP und teile der Grünen ständig gegen das Interesse der Bürger vorgehen.

  8. > CVC/Carlyle

    > die dänische Firma DSV,

    > die Reedereien Maersk und MSC,

    > die saudische Investorengruppe Bahri,

    > der Staatsfonds ADQ aus Abu Dhabi.

    Bahri gehört übrigens zu 43% dem saudi-arabischen Staatsfonds PIF und dem staatlichen Ölkonzern Saudi Aramco, der Rest mehrheitlich der saudi-arabischen Elite

    Also zwei islamistische Regime direkt dabei. Wie wäre es, wenn wir solchen Leuten keinen Staatsbesitz verkaufen? Noch besser, wir verkaufen die Cashcow eines Staatskonzerns einfach gar nicht?

  9. Wir haben massive Defizite in der Bahninfrastruktur. Was zu den Verspätungen und Ausfällen führt, über die sich jeder zu Recht aufregt. Will man die Defizite beheben muss man investieren, und dafür braucht man Geld. Schenker ist zwar profitabel, aber liegt eben nicht im Aufgabenbereich des Staates. Allein für die Maßnahmen für den Deutschlandtakt werden 48 Mrd. € benötigt. Da sind die 15-20 Mrd. € vlt nicht die alleinige Lösung aber durchaus nicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

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