Erotikshop-Betreiberin: “Viele junge Leute sind sehr prüde”

by linknewtab

30 comments
  1. oder vielleicht definieren junge Leute die Sexualität älterer Leute einfach als sehr cringe.

  2. >Die Jungen? Viele junge Leute sind sehr prüde. Man kann durchaus von einer neuen Prüderie sprechen. Früher ist man halt einfach mit jemandem ins Bett gegangen. Heute überlegt man, ob man schön ist und gut ist, ob man gut riecht oder sich rasieren soll. Es dreht sich zu viel ums Erscheinungsbild.

    Seltsame Begründung.

  3. >”Viele junge Leute sind sehr prüde”

    Selbst wenn: Lasst sie doch.

  4. Macht Sinn.
    Die woke Bewegung ist konservativ und rückwärtsgewandt.

  5. Naja wenn ich mit jungen Leuten 15-20 rede sind die gefühlt schon um einiges prüder als wir damals und ich bin erst 32.

  6. Ohne den Artikel zu lesen: es gibt nicht um sonst druckerzubehör

  7. Stimmt tatsächlich. Mir ist vor allen Dingen aufgefallen, dass die jungen Leute auch immer intoleranter gegenüber Homosexuellen werden. Die Begründung der Dame ist allerdings etwas sonderbar.

  8. Übersetze: “Bekomme zu wenig Kunden.”

    Spass beiseite: Ich denke, dass man heute viel selektiver ist als früher, weil viele jetzt auf Social Media sind. Man sieht Leute dort permanent von ihrer besten Seite, und das führt auch dazu, dass man zu hohe Erwartungen von sich selbst und anderen hat.

  9. Für Gen X und Millenials (und teils früher) war das Sexualleben eingeflochten in eine größere kulturelle Bewegung. “Ich sag was ich will, mach was ich will und fick wen ich will” war ein Aufbrechen alter gesellschaftlicher Strukturen und war so noch mal ein Stück positiver besetzt weil es gleichzeitig ein Statement war.

    Für Jüngere steht das so nicht mehr in Frage, die sind in einer Gesellschaft aufgewachsen in der sexuelle Freiheit zu einem großen Teil Status Quo ist, der kulturelle Kampf darüber war vor ihrer Zeit. Insofern definieren sie ihre Sexualität eher inhärent, und das ist schon okay wenn dabei dann ein bisschen mehr Prüdikeit bei rum kommt. Sieht man in anderen Bereichen ja genau so.

  10. Vermutlich bestellt die Jugend ihren Kram aber einfach nur im Internet

  11. Ja ach. Früher war sexuelle Revolution, 60er/70er, da wurde ja quasi aus Prinzip mit jedem gepoppt.  

    Dann kam in den 80ern Aids, und ganz GenX hat zwar “Sex ist etwas ganz natürliches und normales” gepredigt bekommen, unterschwellig aber aus Medien etc “Sex ist potentiell tödlich” mitgenommen.  Wie sollen denn die Nachfahren von denen mit ihren Vorfahren vergleichbar sein? 

    Das mag ja grundsätzlich quasi wissenschaftlich eine ganz interessante Erkenntnis sein, aber ich finde sie weder super interessant, überraschend, oder auch nur wichtig. 

  12. Ist man prüde wenn man nicht in sexshops geht? Soweit ich mich erinnere gibt es da nur Plastikfirlefanz

  13. Sagt sie aus einer Generation stammend, die nicht genügend Kinder gemacht hat

  14. Wahnsinn wie viele sich hier persönlich angegriffen fühlen. Scheint vielleicht was dran zu sein.

  15. Glaube nicht dass sie sehr prüde sind, sondern die ganze amerikanisierte Datingkultur aus FOMO und Selbstzweifeln ist absolut grässlich. Nachträglich entzogener Konsens, Kameras und Rachefeldzüge sind ein erdrückendes Minenfeld der Angst. Und der Aufwand, überhaupt eine romantische Berührung von der gewünschten Seite zu bekommen, ist oft so hoch, dass er sich kaum noch lohnt.

    Hat schon einen Grund weshalb es gefühlt heute in meiner Altersgruppe 30+ unfassbar viele “forever Alones” gibt, männlich UND weiblich. Wenn die Liebeswelt die Ausmaße eines Zweitjobs annimmt wegen Optimierungswahn, Selbstdarstellung und Blendung, dann hat kaum noch einer Energie dazu.

    Früher hat man sich öfter natürlich kennengelernt und Macken akzeptiert, heute entscheidet bei Apps die Millisekunde eines minutiös gestalteten Fotos, Profils und die Schlagfertigkeit im Chat. Sobald dann Kompromisse nötig sind geht das Interesse schnell verloren und es beginnt die Suche nach der nächsten, noch besseren Person. So funktioniert das Leben aber nicht. Und am Ende sind alle frustriert, aber die Firmen haben Kasse gemacht.

  16. Mensch du. Man könnte meinen das STDs höhere Verbreitung haben und halt nicht jeder Bock auf den Herpes von Max, 28, haben will.

  17. Sind geschlechtskrankheiten nicht angeblich massiv auf dem Vormarsch?

  18. Sie kommt gegen die Konkurrenz im Online Handel nicht an. Keiner geht mehr in ein Shop.

    Zitat: … Einen Vibrator kauft man nicht im Internet. Den muss man angreifen, spüren und hören.”…

    Deswegen macht Sie keinen Umsatz wenn man den Online Handel ignoriert ist man auf der Verlierer Seite.

  19. >Es gibt Leute, die reklamieren forsch in unserem Geschäft einen Vibrator, den sie im Internet gekauft haben. Dabei haben wir den nicht einmal im Sortiment.

    Unabhängig davon was das für ein Geschäft ist, wie kommt man auf so eine Idee?

  20. Welcher junge Mensch kauft auch in einem Erotik-Shop ein?

    Die kaufen noch nicht mal ihre Klamotten im Laden, ihre Toys dann erst recht nicht.

  21. Die Leute scheinen echt nicht zu kapieren, das in einem Zeitalter wo es scheinbar ganz normal ist Leute in der Öffentlichkeit zu fotografieren, und deren Fotos Konsequenzlos online zu stellen, das sich andere darüber lustig machen können, man evtl. nicht gesehen werden will wie man in einen Sexshop geht.

  22. Hab erst nach dem fünften Kommentar gemerkt dass es nicht um einen Esoterik Shop geht XD

  23. Meine Theorie: Früher hatte man gaaanz anderen Zugang zu Sexinhalten, daher war der eigene Sex dann auch was besonderes, spezielles. Also etwas, dass man unbedingt haben will, ehal wie stinkig.
    Heute hat man spätestens mit Smartphone Zugang zu extrem viel Material in allen möglichen Variationen. Da hat man beim eigenen Sex wahrscheinlich hohe Erwartungen und Anforderungen. Und wird wählerisch.

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