Red Lobster: Diese Insolvenz ist eine Warnung auch für Deutschland

by DaBinIchUwe

12 comments
  1. Sprich: Firmen werden übernommen, damit man das Tafelsilber verhökern kann und dann heißt es “Ciao!”. Kapitalismus wie er am destruktivsten ist. Ein Glück regelt das der Markt.

  2. Also ist der Artikel nichts weiteres als Stimmungsmache gegen Private Equity?
    1. 20% fees sind nur auf Gewinne über einer gewissen hurdle rate

    2. PE Unternehmen leveragen ihre Unternehmen, klar. Aber das Ziel ist inzwischen meistens eher (an)organisches Topline-Wachstum anstelle der Optimierung der Kapitalstruktur bis zum geht nicht mehr.

  3. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum hier die Brücke über Red Lobster geschlagen werden musste, um auf die Gefahren von Übernahmen durch Private Equity Investoren für Unternehmen hinzuweisen.

    Es gibt schon Beispiele in Deutschland, auch schon seit vielen Jahren, zum Beispiel die Outdoormarke Jack Wolfskin.

    Zuerst Bain Capital 2001 für 42 Mio, dann an Quadriga und noch jemanden für 93 Mio 2005. Dann an Blackstone 2011 für angeblich 700 Mio und weil Blackstone die ganzen Schulden für die Übernahme Jack Wolfskin auflud, kollabierte das ganze Kartenhaus 2017. Heute gehören die einer Golfausrüstungsfirma aus den USA.

  4. Was für ein lächerlicher Artikel.

    Warnung für Deutschland? Warum Warnung? Gibt es Anlass dafür, am bestehenden insolvenz- und aktienrechtlichen Schutz der Gesellschafter oder Gläubiger nach deutscher Rechtslage zu zweifeln? Bin ich blind oder fehlen Aussagen hierzu gänzlich?

    Bei fehlerhaften unternehmerischen Entscheidungen (Shrimp-Wettfressen) ist der Vorstand der AG zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet (§ 93 II AktG).

    Einzelnen Aktionären darf keinerlei Geld einfach so “ausgezahlt” werden, § 57 I AktG. Und schon gar nicht auf Kosten der Gesellschaft “Zinszahlungen” eines Aktionärs übernommen werden. Oder Geschäfte mit dem Aktionär vorgenommen werden, die keinem Drittvergleich standhalten (Miete).

    Verkauf aller Grundstücke? Bedarf ggf. eines zustimmenden Hauptversammlungsbeschlusses der übrigen Aktionäre unter Ausschluss des Stimmrechts des private equity – Aktionärs.

    Man, man, man…

    (EDIT: Hatte hier vorher auch Benko stehen. Da die Karstadt Warenhaus GmbH jedoch eine GmbH ist, treffen obige Aussagen zur AG nicht zu.)

  5. Jaja eine Warnung. Weil es das ja hier noch nicht gibt. soso.

  6. Anhand der Überschrift (grammatik) war schon klar dass bei dem Artikel fachlich nur Müll rauskommt.

  7. Hab ehrlich gesagt gedacht dass die Kunden fehlen, weil die Preise so hoch geworden sind. Kann mich selbst nicht daran errinnern wann ich das letzte Mal auswärts essen war. Meistens reicht ein Blick auf die Preise online aus um nicht hinzugehen. Ich würd das echt gern mal wieder machen, aber bei 4€ für ein Apfelschorle bin ich halt aus Prinzip raus, geht gar nicht.

  8. Zum Thema Private Equity fand ich das Video auch sehr interessant, allerdings auf englisch und bezieht sich nur auf die USA (wobei der Artikel jetzt auch nicht soo viele deutsche Bezüge hat)

    [How Private Equity Consumed America](https://www.youtube.com/watch?v=XK8hpxR_r2Y)

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