“Söder forderte neben konsequenteren Maßnahmen der Klimaanpassung auch Gespräche über eine Elementarpflichtversicherung bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz zwischen Bund und Ländern Mitte Juni. Eine Pflichtversicherung wäre der wichtigste Schritt für die persönliche Absicherung eines jeden Einzelnen, sagte Söder.”
Ich weiß es ist vielleicht etwas früh für diese Diskussion, da die aktuelle Hochwasserlage noch nicht vorbei ist und die Schäden noch nicht absehbar sind.
Unabhängig von der Person Söder halte ich dies für die falsche Lösung. Er hat zwar auf der einen Seite Recht, dass es nicht sein kann, dass wir jedes Jahr Milliarden als Hilfen für den Wiederaufbau raushauen müssen für die jährliche Naturkatastrophe.
Aber andererseits heißt das auch, dass Versicherungen dann jedem eine solche anbieten müssten (auch denen die aktuell gar keine abschließen könnten) und wir alle als Kollektiv hohe Prämien zahlen dürfen damit die Leute in den Hochwasserrisikogebieten alle 5-10 Jahre eine Grundsanierung durchführen können. Zusätzlich wird wohnen für alle nochmal ein gutes Stück teurer als es aktuell ohnehin schon ist (nicht nur für den Eigentümer. Wird ja auch auf Mieter umgelegt).
Nur wird gerade jetzt wo Wohnraum so außerordentlich knapp ist in Deutschland auch kein Politiker ernsthaft alternativ fordern, dass man Wohnsiedlungen in gefährdeten Lagen aufgeben sollte.
Wer zahlt dann die Flutversicherung für Häuser, die unterhalb der Wasserlinie gebaut werden?
Oder einfach die Versicherung lassen und es den Steuerzahler übernehmen lassen wie im Ahrtal z.B
Warum noch mal baut man die Haustür ganz knapp oberhalb des beschaulichen Baches?
Und warum soll ich für den Bau auch noch mitbezahlen?
Der weiß schon wie Versicherungen funktionieren?
Ansonsten kann er ja den Scheuer fragen wie es in dem Bundesstaat von seiem Vorbild DeSantis aussieht.
“Angesichts immer häufigerer und schwererer Stürme haben allein innerhalb des zurückliegenden Jahres vier Gebäudeversicherer ihre Tätigkeit in Florida eingestellt oder erklärt, zumindest einen Teil der Policen nicht mehr zu verlängern. In der Folge bleibt einer zunehmenden Zahl von Hausbesitzern nur noch die staatliche Versicherung. Die Prämien steigen derweil weiter an.”
Nur so als Kontext: [https://www.welt.de/regionales/bayern/article185141358/Auf-Druck-der-Freien-Waehler-Bayerns-Regierung-streicht-Hochwasserschutz-zusammen.htm](Bayerns Regierung streicht Hochwasserschutz zusammen (2018))
Nennenswerte Investitionen in Klima- und Katastrophenschutz fände ich besser als noch mehr bigotten Schrott vom „Maggus“. Er zeigt was er kann.
Erst kürzt Söder die Schutzmaßnahmen zusammen, dann fordert er, dass die Leute selbst verpflichtend für ihre Versicherungen zahlen. Läuft.
erst hochwasserschutz stoppen und dann 1jahr später nicht mehr für schäden von naturkatastrophen zahlen wollen. 4jahre später dann elementarversicherungen zur pflicht machen
ich werd bald verschwörungstheoretiker
Das Pfingsthochwasser 1999 verursachte hohe Schäden im Einflußgebiet der Iller und Donau. In den Jahren danach wurden tatsächlich umfangreiche Schutzmaßnahmen über eine lange Strecke umgesetzt. Auwälder reaktiviert, Deiche weit entfernt der Ufer gebaut, ausgebaggert, das Flussbett der Iller erweitert und renaturiert, Sickerflächen geschaffen, mobile Hochwasserschutzwände installiert. Dieses Wochenende haben sich die Maßnahmen bewährt, kein größerer Schaden ist entstanden. Diesmal stellten sich die kleinen, bislang unverdächtigen Zuflüsse als Schwachstellen heraus, da wäre mit Unterstützung der Kommunen für neue Maßnahmen mehr getan.
Fast genauso schlimm wie das Hochwasser ist die uferlose Ignoranz von Söder. Ist ja nicht so, als wären die Prognosen, wenn kein Umsteuern stattfindet, es um ein Vielfaches teurer werden wird, neu wäre.
Klingt spitze. Da darf dann jeder nochmal 3,5% vom Einkommen abdrücken um die privaten Großeigentümer unserer Gesellschaft zu schützen.
Ereignis X: passiert
Söder: fordert irgendwas
Politik: diskutiert das was Söder fordert
Söder: NEIN!!! auf keinen Fall !! das würde BAYERN gefährden und generell viel zu teuer aaaargh die GRÜÜÜNEN
.. schon zich mal so passiert aber weil die Medien dumm sind kommt er immer wieder damit in die Schlagzeilen und profitiert..
Genial, wir subventionieren Wohneigentum in Risikogebieten, weil manche gerne am Wasser wohnen möchten.
Die Union hatte schon immer die besten Ideen.
Ich liebs.
Ach wär es schön wenn Politiker für ihrer Entscheidungen haftbar gemacht werden könnten
Übrigens der Herr söder und sein hubbsi haben den Hochwasserschutz gestoppt
Naturbelassene bzw. Renaturierte Schwemmgebiete sind ein nachhaltiger Ansatz für Hochwasserschutz und können bis auf Extremwasser vieles abfangen. Da man dafür aber an die Landwirtschaft gehen müsste wird Söder das nie machen.
>Söder forderte neben konsequenteren Maßnahmen der Klimaanpassung
JA DANN MACH DOCH!!!!1111!!
In der Welt von Avatar wäre das durchaus sinnvoll, aber wahrscheinlich auch teuer mit all den Bändigern. 🤔
Er könnte auch den Fotografen kürzen und das Geld wäre da
Als jemand der in Flussnähe aber außerhalb des Hochwassergebiets gebaut hat.
Wir kannten das Risiko von vornherein, haben aber das Glück dass wir versichert sind zu normalen Preisen.
Wir mussten sogar das Haus 2m nach hinten setzen wegen dem Hochwassergebiet, ansonsten keine Baugenehmigung.
Dementsprechend nein danke, auch wenn wir vielleicht irgendwann mal davon profitieren würden.
Man könnte auch Flutpolder bauen, man könnte auch nicht so krass nachverdichten, man könnte auch das turboentwässern von Gebieten stoppen.
Vor 25 Jahren hat es auch schon mal Tage durchgehend geregnet, da gab es diese Probleme nicht …
Und nein ich möchte nicht für Leute zahlen müssen die sich einbilden nahe am Wasser zu wohnen. Entwerder man kann sich eine Überflutung jedes Jahrzehnt leisten oder man verdient für das Haus zu wenig oder das Haus ist zu teuer.
In Regensburg säuft auch ein Hotel gerade ab, dass hat aber heftige Preise wegen der schönen Wasserlage. Das müssen die schon selber schaffen.
Wenn der söder was fordert kann man das getrost komplett ignorieren, egal ob es sinnvoll ist oder nicht, schließlich fordert er spätestens in einem Jahr eh das Gegenteil
Nur wenn die mit einer “Anti-Söder”-Garantie kommt
22 comments
“Söder forderte neben konsequenteren Maßnahmen der Klimaanpassung auch Gespräche über eine Elementarpflichtversicherung bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz zwischen Bund und Ländern Mitte Juni. Eine Pflichtversicherung wäre der wichtigste Schritt für die persönliche Absicherung eines jeden Einzelnen, sagte Söder.”
Ich weiß es ist vielleicht etwas früh für diese Diskussion, da die aktuelle Hochwasserlage noch nicht vorbei ist und die Schäden noch nicht absehbar sind.
Unabhängig von der Person Söder halte ich dies für die falsche Lösung. Er hat zwar auf der einen Seite Recht, dass es nicht sein kann, dass wir jedes Jahr Milliarden als Hilfen für den Wiederaufbau raushauen müssen für die jährliche Naturkatastrophe.
Aber andererseits heißt das auch, dass Versicherungen dann jedem eine solche anbieten müssten (auch denen die aktuell gar keine abschließen könnten) und wir alle als Kollektiv hohe Prämien zahlen dürfen damit die Leute in den Hochwasserrisikogebieten alle 5-10 Jahre eine Grundsanierung durchführen können. Zusätzlich wird wohnen für alle nochmal ein gutes Stück teurer als es aktuell ohnehin schon ist (nicht nur für den Eigentümer. Wird ja auch auf Mieter umgelegt).
Nur wird gerade jetzt wo Wohnraum so außerordentlich knapp ist in Deutschland auch kein Politiker ernsthaft alternativ fordern, dass man Wohnsiedlungen in gefährdeten Lagen aufgeben sollte.
Wer zahlt dann die Flutversicherung für Häuser, die unterhalb der Wasserlinie gebaut werden?
Oder einfach die Versicherung lassen und es den Steuerzahler übernehmen lassen wie im Ahrtal z.B
Warum noch mal baut man die Haustür ganz knapp oberhalb des beschaulichen Baches?
Und warum soll ich für den Bau auch noch mitbezahlen?
Der weiß schon wie Versicherungen funktionieren?
Ansonsten kann er ja den Scheuer fragen wie es in dem Bundesstaat von seiem Vorbild DeSantis aussieht.
“Angesichts immer häufigerer und schwererer Stürme haben allein innerhalb des zurückliegenden Jahres vier Gebäudeversicherer ihre Tätigkeit in Florida eingestellt oder erklärt, zumindest einen Teil der Policen nicht mehr zu verlängern. In der Folge bleibt einer zunehmenden Zahl von Hausbesitzern nur noch die staatliche Versicherung. Die Prämien steigen derweil weiter an.”
Q: [**https://www.floridasunmagazine.com/money/versichern/zu-hohe-kosten-durch-hurrikane-gebaeudeversicherer-ziehen-sic/**](https://www.floridasunmagazine.com/money/versichern/zu-hohe-kosten-durch-hurrikane-gebaeudeversicherer-ziehen-sic/)
Nur so als Kontext: [https://www.welt.de/regionales/bayern/article185141358/Auf-Druck-der-Freien-Waehler-Bayerns-Regierung-streicht-Hochwasserschutz-zusammen.htm](Bayerns Regierung streicht Hochwasserschutz zusammen (2018))
Nennenswerte Investitionen in Klima- und Katastrophenschutz fände ich besser als noch mehr bigotten Schrott vom „Maggus“. Er zeigt was er kann.
Erst kürzt Söder die Schutzmaßnahmen zusammen, dann fordert er, dass die Leute selbst verpflichtend für ihre Versicherungen zahlen. Läuft.
erst hochwasserschutz stoppen und dann 1jahr später nicht mehr für schäden von naturkatastrophen zahlen wollen. 4jahre später dann elementarversicherungen zur pflicht machen
ich werd bald verschwörungstheoretiker
Das Pfingsthochwasser 1999 verursachte hohe Schäden im Einflußgebiet der Iller und Donau. In den Jahren danach wurden tatsächlich umfangreiche Schutzmaßnahmen über eine lange Strecke umgesetzt. Auwälder reaktiviert, Deiche weit entfernt der Ufer gebaut, ausgebaggert, das Flussbett der Iller erweitert und renaturiert, Sickerflächen geschaffen, mobile Hochwasserschutzwände installiert. Dieses Wochenende haben sich die Maßnahmen bewährt, kein größerer Schaden ist entstanden. Diesmal stellten sich die kleinen, bislang unverdächtigen Zuflüsse als Schwachstellen heraus, da wäre mit Unterstützung der Kommunen für neue Maßnahmen mehr getan.
Fast genauso schlimm wie das Hochwasser ist die uferlose Ignoranz von Söder. Ist ja nicht so, als wären die Prognosen, wenn kein Umsteuern stattfindet, es um ein Vielfaches teurer werden wird, neu wäre.
Klingt spitze. Da darf dann jeder nochmal 3,5% vom Einkommen abdrücken um die privaten Großeigentümer unserer Gesellschaft zu schützen.
Ereignis X: passiert
Söder: fordert irgendwas
Politik: diskutiert das was Söder fordert
Söder: NEIN!!! auf keinen Fall !! das würde BAYERN gefährden und generell viel zu teuer aaaargh die GRÜÜÜNEN
.. schon zich mal so passiert aber weil die Medien dumm sind kommt er immer wieder damit in die Schlagzeilen und profitiert..
Genial, wir subventionieren Wohneigentum in Risikogebieten, weil manche gerne am Wasser wohnen möchten.
Die Union hatte schon immer die besten Ideen.
Ich liebs.
Ach wär es schön wenn Politiker für ihrer Entscheidungen haftbar gemacht werden könnten
Übrigens der Herr söder und sein hubbsi haben den Hochwasserschutz gestoppt
Naturbelassene bzw. Renaturierte Schwemmgebiete sind ein nachhaltiger Ansatz für Hochwasserschutz und können bis auf Extremwasser vieles abfangen. Da man dafür aber an die Landwirtschaft gehen müsste wird Söder das nie machen.
>Söder forderte neben konsequenteren Maßnahmen der Klimaanpassung
JA DANN MACH DOCH!!!!1111!!
In der Welt von Avatar wäre das durchaus sinnvoll, aber wahrscheinlich auch teuer mit all den Bändigern. 🤔
Er könnte auch den Fotografen kürzen und das Geld wäre da
Als jemand der in Flussnähe aber außerhalb des Hochwassergebiets gebaut hat.
Wir kannten das Risiko von vornherein, haben aber das Glück dass wir versichert sind zu normalen Preisen.
Wir mussten sogar das Haus 2m nach hinten setzen wegen dem Hochwassergebiet, ansonsten keine Baugenehmigung.
Dementsprechend nein danke, auch wenn wir vielleicht irgendwann mal davon profitieren würden.
Man könnte auch Flutpolder bauen, man könnte auch nicht so krass nachverdichten, man könnte auch das turboentwässern von Gebieten stoppen.
Vor 25 Jahren hat es auch schon mal Tage durchgehend geregnet, da gab es diese Probleme nicht …
Und nein ich möchte nicht für Leute zahlen müssen die sich einbilden nahe am Wasser zu wohnen. Entwerder man kann sich eine Überflutung jedes Jahrzehnt leisten oder man verdient für das Haus zu wenig oder das Haus ist zu teuer.
In Regensburg säuft auch ein Hotel gerade ab, dass hat aber heftige Preise wegen der schönen Wasserlage. Das müssen die schon selber schaffen.
Wenn der söder was fordert kann man das getrost komplett ignorieren, egal ob es sinnvoll ist oder nicht, schließlich fordert er spätestens in einem Jahr eh das Gegenteil
Nur wenn die mit einer “Anti-Söder”-Garantie kommt