Grünen-Chefin Lang fordert härteres Vorgehen gegen Islamismus

by Morgentau7

13 comments
  1. > Lang: “Der Islamismus ist der Feind einer freien Gesellschaft. Und genau als solcher muss er auch behandelt werden und muss er bekämpft werden, sicherheitspolitisch und gesamtgesellschaftlich. Da darf es kein Vertun, keine Rechtfertigung geben.”

    > Die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang kritisierte darüber hinaus die Untätigkeit der Behörden. So sei das Islamische Zentrum in Hamburg ein Ort, von dem islamistisches Gedankengut ausgehe und das längst geschlossen gehöre, so Lang: “Ich kann immer noch nicht verstehen, warum das immer noch offen ist.” Ein entschiedenes Vorgehen sei in dieser Zeit, in der sich internationale Radikalisierungstendenzen verstärken, wichtiger denn je.

  2. Endlich haben sie es mal gecheckt, dass ohne solche Maßnahmen keine sie wieder wählen wird.

  3. Gut. Es ist dringend notwenig, dass die Parteien im linken Spektrum den Islamismus als klare Gefahr benennen.

  4. Ich hoffe wirklich dass die Befangenheit bei diesem Thema langsam mal aufhört. Die Samthandschuhe mit denen alles was mit Islam zu tun hat in nicht rechten Kreisen angefasst wird geht mir auf den Sack. 

  5. So bekämpft man die AFD am effektivsten, auch wenn es ein langer Kampf wird. Bravo.

  6. Es scheinen sich ja alle einig zu sein, dass man halt *irgendwas* machen muss.

    > In der ARD-Gesprächssendung Caren Miosga erklärte die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen Ricarda Lang: “Der Islamismus ist der Feind einer freien Gesellschaft. Und genau als solcher muss er auch behandelt werden und muss er bekämpft werden, sicherheitspolitisch und gesamtgesellschaftlich. Da darf es kein Vertun, keine Rechtfertigung geben.”

    Einerseits, aber dann:

    > Der CDU-Politiker äußerte sich außerdem besorgt darüber, dass der Angriff in Mannheim von einem den Behörden augenscheinlich bislang unbekannten Täter begangen worden ist: “Ziemlich sicher verübt von einem Islamisten, der bisher nicht auffällig war. Was die ganze Sache natürlich noch beunruhigender macht. Dass auch Menschen, die gar nicht auffallen, plötzlich zu solchen Taten schreiten können.”

    Jetzt wüsste ich gerne mal, welches “härtere Vorgehen” dieses brutale, sinnlose Verbrechen eines bisher vollkommen unauffälligen Mannes hätte verhindern sollen?

    Ohne ganz konkrete Vorschläge ist das doch pure Phrasendrescherei.

    Am Ende kommt maximal noch mehr Massenüberwachung dabei raus.

  7. Gut, dieses Thema muss aus der braunen Schmuddelecke heraus.

  8. Warum erwartet denn irgendjemand, dass gegen Islamismus mehr unternommen wird als gegen Rechtsextremismus?

    Vllt war man ja zulange damit Beschäftigt sich an Jugendlichen aufzuhalten, die sich gar böswillig auf die Straße kleben?

  9. Ich denke Außenpolitisch und Innenpolitisch muss man sehr viel umdenken, was nicht verkehrt ist.

    Man muss nicht auf die rechtsradikale Schiene abrutschen um mehr Wohlstand und Sicherheit zu fordern.

    Das Problem ist eben nach 16 Jahren Stagnation, gibt es halt so viele Baustellen….

  10. Mir zeigt das wieder einmal, dass Religion im allgemeinen nicht gerade toleranzfördernd ist. So ziemlich aller und jeder Fortschritt der letzten zweihundert (fünfhundert?) Jahre musste gegen den Willen der Religionen durchgesetzt werden.

  11. Gucken wie Schwurbler Gehirne mit dieser Info klar kommen.

  12. fordern ist nicht fördern bzw. befördern = etwas tun.

    Fordern ist nur Selbstdarstellung. Getan wurde damit noch gar nichts.

  13. Ein Problem ist, dass die Mehrheitsgesellschaft relativ unerfahren ist, wenn es um islamistische Symbole und Aussagen geht.

    Wir können in der Regel bei einem Thema gut unterscheiden, was konservative, problematische und rechtsextreme Aussagen sind.

    Wenn jemand in der Schule oder auf der Arbeit Aussagen trifft, die man bereits als problematisch einstufen kann, wird das Umfeld in der Regel schon hellhörig.

    Bestes Beispiel ist da die Flüchtlingsdebatte, aber könnten viele diese Nuancen auch in Bezug auf Gaza erkennen?

    Anderes Beispiel: Eine befreundete Grundschullehrerin bemängelt, dass die Anzahl der muslimischen Kinder, die ihr gegenüber respektlos auftreten, gestiegen ist. (Frau und so)

    Das ist doch ein klares Indiz dafür, dass daheim wohl Werte vermittelt werden, die mit unserer FDGO nicht vereinbar sind.

    Das ist dann ein super Nährboden für radikalere Ansichten im späteren Leben.

    Unternommen wurde aber nichts, was dazu führt, dass sie sich an eine andere Schule versetzen ließ.

    Ich kann die Schule schon verstehen, dass sowas für sie ein heißes Eisen ist.

    Denn sowas kann dir schnell die Anschuldigung der Ausländer-/Islamfeindlichkeit einbringen.

    Das erinnert an den Fall, in dem sich angeblich ein Erzieher auf übelste Weise an einem Flüchtlingskind vergangen haben soll.

    Das ist der Fall, wo die Mutter per Video eine Hetzjagd auf den Mann eröffnete und neben Morddrohungen, die selbst aus der Türkei und Nahost kamen, gab es Drohungen Kita mitsamt Personal in die Luft zu sprengen.

    Und, als sich dann herauskristallisierte, dass das alles erfunden sei, warf die Familie den deutschen Behörden Ausländer-/Islamfeindlichkeit vor.

    [Hier](https://www.rtl.de/cms/nach-vermeintlichem-kindesmissbrauch-hetzjagd-auf-erzieher-aus-koblenz-im-internet-4784970.html) gibt es eine gute Zusammenfassung.

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