Gesundheitsressort erhielt VfGH-Fragen zu Maßnahmen

6 comments
  1. Die Fragen decken sich aber fast 1:1 mit den Fragen der Schwurblerfraktion. Kein wunder dass Kogler überall Naaaadsi‘s sieht.

  2. ihr habts alle an Pfeil nach oben von mir weil i mir wuenschen wuerd a sachliche diskussion mit verschiedenen Standpunkten zu sehn…

    aba des thema is hier wohl net gern gesehen.
    auf krone, welt, Standard usw usf gibts zum teil “tausende Meinungen” die durchaus interessant sein koennen.
    hier gibts ka meinung, ka interesse dazu scheinbar.
    schade, haette auch gern in dieser bubble. davon gelesen

  3. Sehr spannend, aber auch logisch, dass das irgendwann passieren wird. Interessant ist hier, dass es offiziell ja nur um ein Szenario geht, dass so nie eingetreten ist, während man aber in der Realität in diversen Spitälern doch sehr wohl triagiert hat. Die Regierung hat ja immer nur gesagt, es *könnte* passieren.

    [Wobei mich diese Bezeichnung sowieso immer gestört hat, weil eine Triage hatten wir nach der Definition sowieso schon immer.
    Oder wer musste noch nie wochenlang auf einen Termin warten? Ich war Schmerzpatient, und musste Frühjahr 2019 4 Wochen auf ein MRT warten, und das ist ja bitte nicht einmal eine Behandlung, sondern erst mal nur Diagnostik. In meinen Augen haben wir immer triagiert.]

    Jedenfalls hat sich die Regierung ja nie hingestellt, und gesagt: Ja liebe Bürger, wir können nicht mehr alle versorgen, bla bla. Das haben immer nur Ärzte gesagt.

    Jetzt muss die Regierung die Maßnhamen rechtfertigen und es könnte passieren, dass sich jetzt das Narrativ ändert, und die Experten an der Front zu den kritischen Zeiten zitiert werden, auf die man nie gehört hat. Jetzt würds halt gut passen.

    Hauptsach, wir haben dann Ende April mal eine flächendeckende Test-Infrstruktur. Contact-Tracing? Lol. Ich war nie ein großer Gegner der Lockdown, aber das gelindeste Mittel war es sicher nicht.

    Auch wie das besonders strenge Budensland Wien sich her “rechtfertigen” wird, wird interessant.

  4. Natürlich wäre es interessant, wer (Alter, Vorerkrankungen) im Krankenhaus landet und das Abseits von Einschätzungen und Einzelfallberichten. Die Pandemie dauerte lange genug, um Daten liefern zu können. Auch Experten bemängelten schon in der Vergangenheit fehlende Daten, also so neu ist die Erkenntnis nicht, dass wir sie bräuchten. Ich denke es war der Regierung bewusst, dass sie ihre Maßnahmen auch begründen muss. Es wären nicht die ersten Verordnungen, die der VfGH einkassiert und das ist eigentlich traurig von unserer Regierung, dass sie immer wieder in diese Falle laufen und an Autorität verlieren.

    Ich denke noch ganz an den Anfang der Pandemie zurück. Wie viele Leute haben da ohne groß nachzufragen mitgemacht. Nahezu Alle. Meiner Ansicht nach, war der erste große Fehler der Ostererlass und da wohl weniger der Erlass selbst, als dass man ihn zig mal neu erklärte und was dazu meinte, anstatt dass man sich hinstellte und sagte “Sorry, uns ist ein Fehler passiert, wir werden besser aufpassen und trotzdem vielen herzlichen Dank für das Mitmachen für unsere Gesellschaft!”. So trat man immer mehr Leuten auf den Schlips und was haben wir jetzt? Eine tief gespaltene, streitende Gesellschaft, die Maßnahmen, gegossen in Verordnungen immer weniger mitträgt.

    Ja, es war ok zu zählen “MIT Corona im Krankenhaus” und “MIT Corona verstorben”, da man Anfangs wirklich überfordert und nicht vorbereitet war, da man sicher mit gutem Gewissen behaupten konnte, dass da ein kausaler Zusammenhang besteht. Wir haben aber mittlerweile eine Großteils immunisierte Bevölkerung und die Kausalität verschwimmt damit immer mehr. Im Westen gibt es schon einen großen Teil von “Corona-Patienten”, die nach einem Skiunfall im Krankenhaus landen und spätestens damit muss man die angenommene Kausalität überprüfen und neu zählen.

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