> Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder sagt: Man habe es vorher nicht wissen können. Die Fakten sagen etwas anderes.
> Studien und Modellierungen zeigen, dass auch Bayern durch die Erderwärmung häufiger von Starkregen betroffen sein wird.
> Kaputte Häuser, Todesfälle: Das Hochwasser in Bayern betrifft viele Menschen akut und extrem. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sagt: Man habe es vorher nicht wissen können. Die Fakten sagen etwas anderes. Ein #Faktenfuchs.
> **Darum geht’s:**
>
> Der Klimawandel macht auch in Bayern Starkregenereignisse wahrscheinlicher. Das ist seit Langem bekannt. Sie können zu Hochwasser führen.
>
> * Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat beim Besuch in Reichertshofen gesagt, **mit Ereignissen wie dem aktuellen Hochwasser habe niemand gerechnet oder rechnen können.**
> * **Das ist aus wissenschaftlicher Sicht falsch**. Studien und Modellierungen zeigen, dass auch Bayern durch die Erderwärmung häufiger von Starkregen betroffen sein wird.
> **Was hat Söder genau gesagt?**
>
> “Es gibt keine Vollkaskoversicherung gegen den Klimawandel”, so Söder. “Hier entstehen Ereignisse, die es vorher nicht gab. Damit konnte auch oder hat keiner normalerweise gerechnet. Vor dem Hintergrund müssen wir uns dem Thema Klimaschutz, aber auch Klima-Anpassung viel stärker widmen in Deutschland.”
> **Klimawandel macht Hochwasserereignisse wahrscheinlicher**
>
> In der Vergangenheit war Bayern schon vielfach von Flutkatastrophen betroffen: 1999, 2002, 2005 und 2013 etwa oder auch 2016 in Simbach. Es gab also durchaus schon dramatische Überschwemmungen in Bayern.
> Auch Söders Aussage, mit Hochwasserereignissen wie denen der vergangenen Tage habe keiner rechnen können oder hätte keine gerechnet, ist falsch. Klimaforscher sagen seit Jahren, dass Extremwettereignisse aufgrund des Klimawandels sowohl häufiger als auch intensiver werden. Das gilt für Deutschland und Europa allgemein – aber auch für Bayern. Söder selbst sagt in seinem Statement, dass Starkregen-Ereignisse zunehmen. Mit der Aussage, damit habe keiner rechnen können, widerspricht er sich selbst.
> Starkregen ist der Hauptauslöser von Hochwasser. Dass es an bestimmten Orten zu Unwettern kommen wird, kann der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagen – allerdings erst relativ kurzfristig. Wo genau es dann wie viel regnen wird, ist allerdings schwerer vorherzusagen. In diesem Fall verschickte der DWD am Mittwoch, dem 29. Mai um 14 Uhr eine Vorabinformation zu den anstehenden Unwettern. Am Donnerstagnachmittag folgte eine Unwetterwarnung für Freitag bis Sonntagmittag.
> **Der Klimawandel führt zu mehr Hochwasser – auch in Bayern**
>
> Doch auch wenn das einzelne Ereignis sich zeitlich und lokal nicht mit absoluter Sicherheit vorhersagen lässt: Unumstritten ist, dass die Erderwärmung mit häufigerem Extremwetter einhergeht, sagt Kunstmann: “Jede Region bei uns kann mittlerweile von Starkregenereignissen getroffen werden. Blieb eine Region bisher davon verschont, bedeutet das nicht, dass sie auch künftig verschont bleiben wird.” Wann genau eine bestimmte Region betroffen sein werde, könne man nicht sagen. “Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es sie trifft, nimmt zu. Auch Bayern erlebt die Zunahme des Starkregens durch den Klimawandel.”
>
> Das geht sowohl aus den bisherigen Daten hervor, als auch aus Modellen, die Klimaforscher für die Zukunft erstellen.
>
> Kunstmann fasst zusammen: Starkregenereignisse können überall in Bayern auftreten und sie werden weiter zunehmen. Denn, so sagte er es dem #Faktenfuchs 2021: “Je wärmer die Luft ist, desto mehr Feuchtigkeit nimmt sie auf und desto höher ist der Energiegehalt in der Atmosphäre, welcher sich potentiell entladen kann.”
>
> **Hochwasser haben in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen**
>
> Zum Beispiel nahmen Anzahl und Intensität von Extremwetter-Ereignissen zu. Dafür trugen Forscher der Technischen Universität Wien Daten über Hochwasser aus den vergangenen 500 Jahren in Europa zusammen und werteten sie aus. Das Ergebnis: Die vergangenen drei Jahrzehnte gehörten zu den Perioden mit den meisten Hochwassern in den vergangenen 500 Jahren.
>
>
> **2021 kamen Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in einer Studie zu dem Schluss, dass auf Europa längere, heiße Sommer sowie Phasen mit intensivem Dauerregen zukommen.**
>
> Mithilfe einer Analyse von langjährigen Atmosphärendaten konnten sie zeigen, dass die Erderwärmung langanhaltende Wetterlagen auf der Nordhalbkugel (Nordatlantik, Europa und Sibirien) im Sommer wahrscheinlicher mache. Dies führe zu mehr extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Dürreperioden und intensiven Regenfällen. Denn je länger Wetterlagen andauern, desto intensiver können die Extreme werden.
Doof wenn man gegen Hochwasserschutz stimmt aber das Hochwasser dann trotzdem kommt.
Die Grüüünen.
Klimawissenschaftler: “Es wird in Zukunft mehr Dürren aber auch mehr Hochwasser geben. Die Extreme werden häufiger!”
Wer nur 1 min darüber nachdenkt, dem wir klar, dass Bayern unter beidem zu leiden hat, sogar fast gleichzeitig! Worst-Case Szeario: Der Niederschlagsreiche Süden bekommt noch mehr Niederschlage ab, der Niederschlagsarme Norden bekommt noch weniger Niederschläge ab. Nun ist beides innerhalb weniger Jahre eingetreten.
Das übersteigt nun wiederum das Vorstellungsvermögen vieler Bürger, und erst recht der Politiker die sie wählen.
Ich frag mich manchmal wirklich was da eigentlich los ist. Der Söder ist doch ein gebildeter Mann, zumindest wenn man seinen Werdegang ansieht.
Wie kann man sich denn vom Akademiker zur Quelle des heißen Breis verwandeln? Oder wird der Mund wirklich nur von Geld und Lobbyismus bewegt?
Das lustige… ich hatte 2007 mal den mit Verantwortlichen für Hochwasserschutz hier beim Tag der offenen Tür gefragt:
Seine Antwort war ob man nicht mal lieber was für das Klima tun könnte anstatt die Anlagen immer und immer weiter auszubauen. Die meisten Anlagen sind aus etwa 1970 … Irgendwann ist Ende … und man braucht mehr …. jetzt fließt schon über den Notablauf/Überlauf regelmäßig Flusswasser in die Speicher …
“Söööödeeeeerrr, das Haus schwimmt!”
“Nein, Mutter, es sind nur die Nordlichter.”
Jetzt setzen die sich für eine elementarschadensversicherungspflicht ein. Das wird super helfen und sicher nicht nur die Taschen von Vetsicherern füllen.
Jemand in meiner direkten Familie erstellt Flutprognosen für solche Ereignisse und setzt entsprechende Maßnahmen um. Folgende Probleme sind so die üblichen Geschichten die man regelmäßig erlebt.
In Gemeinden wo Flutwasser bisher kein Problem war werden die Risiken maßlos unterschätzt, das hat sich erst nach dem Ahrtal in Teilen gebessert, vor allem weil auch kleine Ortschaften im Umfeld von dem Starkregen betroffen waren.
Viele Menschen meinen, alles über ihren Ort zu wissen und deshalb die Flutgefahr besser einschätzen zu können. Kompletter Quatsch, weil vllt die richtigen Problemstellen erkannt werden, die Lösungen („Mach da halt einfach ne Rinne hin“) aber meist am Thema vorbei sind.
Häuslebauer und -besitzer setzen sich, ohne mit der Wimper zu zucken, über Bauvorschriften am Gewässer hinweg, sprich: das Grundstück hat einen Hang zum Gewässer hin mit Wiese als Überflutungsfläche? Roland weiß alles besser und setzt ne Pflanzsteinmauer halb in den Bach, gießt die mit Beton aus und wundert sich warum die beim nächsten Regen beim Nachbarn im Wohnzimmer liegt, zusammen mit dem Rest von seinem Garten.
Neubaugebiete müssen (je nach Region) nicht auf Starkregenereignisse ausgelegt sein. Das ist besonders gefährlich weil viele Grundstücke heutzutage wenig Garten und sehr viel versiegelte Fläche haben, also keine Chance für Wasser zu versickern. Auch wo das Wasser hinfließt ist nicht immer klar ersichtlich und wenn man Pech hat ist man der gearschte in der Nachbarschaft.
Außengebiete werden oft auch kaum beachtet. Es ist wohl nicht immer einfach festzustellen wieviel Wasser eine Wiese/Wald aufnehmen kann und wieviel oberflächlich abfließt. Bei starken Ereignissen kann aber durchaus ein Außengebiet welches noch nie in den Ort entwässert hat auf einmal Wassermassen ins Tal schicken.
Wie war das mit dem Ahrtal: SPD scheint es ja nicht besser zu machen.
Immer dieses Kreiswixxen.
Bei mir im Landkreis war bereits schon vorher klar, dass das was auf uns zu kommt überhaupt NICHT der Regel entspricht. Söder wieder einmal überhaupt nicht on Point und komplett Lost, ein Mann der nur für seine eigene Propaganda lebt kann kein “Landesvater” sein. Bisschen schwach, aber Bayern liebt ihn halt.
Wär echt interessant gewesen wenn das Ganze vor der Wahl passiert wäre.
Eine Vb-Wetterlage und die damit verbundenen massiven Regenfälle in Alpennähe gibt es fast jedes Frühjahr.
Eine Vb-Wetterlage führt mit einer erheblichen Wahrscheinlichkeit zu Hochwasser. Mal nur bei ein paar kleineren Flüssen, mal (so wie diesmal) im gesamten deutschen Einzugsgebiet der Donau.
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> Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder sagt: Man habe es vorher nicht wissen können. Die Fakten sagen etwas anderes.
> Studien und Modellierungen zeigen, dass auch Bayern durch die Erderwärmung häufiger von Starkregen betroffen sein wird.
> Kaputte Häuser, Todesfälle: Das Hochwasser in Bayern betrifft viele Menschen akut und extrem. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sagt: Man habe es vorher nicht wissen können. Die Fakten sagen etwas anderes. Ein #Faktenfuchs.
> **Darum geht’s:**
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> Der Klimawandel macht auch in Bayern Starkregenereignisse wahrscheinlicher. Das ist seit Langem bekannt. Sie können zu Hochwasser führen.
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> * Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat beim Besuch in Reichertshofen gesagt, **mit Ereignissen wie dem aktuellen Hochwasser habe niemand gerechnet oder rechnen können.**
> * **Das ist aus wissenschaftlicher Sicht falsch**. Studien und Modellierungen zeigen, dass auch Bayern durch die Erderwärmung häufiger von Starkregen betroffen sein wird.
> **Was hat Söder genau gesagt?**
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> “Es gibt keine Vollkaskoversicherung gegen den Klimawandel”, so Söder. “Hier entstehen Ereignisse, die es vorher nicht gab. Damit konnte auch oder hat keiner normalerweise gerechnet. Vor dem Hintergrund müssen wir uns dem Thema Klimaschutz, aber auch Klima-Anpassung viel stärker widmen in Deutschland.”
> **Klimawandel macht Hochwasserereignisse wahrscheinlicher**
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> In der Vergangenheit war Bayern schon vielfach von Flutkatastrophen betroffen: 1999, 2002, 2005 und 2013 etwa oder auch 2016 in Simbach. Es gab also durchaus schon dramatische Überschwemmungen in Bayern.
> Auch Söders Aussage, mit Hochwasserereignissen wie denen der vergangenen Tage habe keiner rechnen können oder hätte keine gerechnet, ist falsch. Klimaforscher sagen seit Jahren, dass Extremwettereignisse aufgrund des Klimawandels sowohl häufiger als auch intensiver werden. Das gilt für Deutschland und Europa allgemein – aber auch für Bayern. Söder selbst sagt in seinem Statement, dass Starkregen-Ereignisse zunehmen. Mit der Aussage, damit habe keiner rechnen können, widerspricht er sich selbst.
> Starkregen ist der Hauptauslöser von Hochwasser. Dass es an bestimmten Orten zu Unwettern kommen wird, kann der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagen – allerdings erst relativ kurzfristig. Wo genau es dann wie viel regnen wird, ist allerdings schwerer vorherzusagen. In diesem Fall verschickte der DWD am Mittwoch, dem 29. Mai um 14 Uhr eine Vorabinformation zu den anstehenden Unwettern. Am Donnerstagnachmittag folgte eine Unwetterwarnung für Freitag bis Sonntagmittag.
> **Der Klimawandel führt zu mehr Hochwasser – auch in Bayern**
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> Doch auch wenn das einzelne Ereignis sich zeitlich und lokal nicht mit absoluter Sicherheit vorhersagen lässt: Unumstritten ist, dass die Erderwärmung mit häufigerem Extremwetter einhergeht, sagt Kunstmann: “Jede Region bei uns kann mittlerweile von Starkregenereignissen getroffen werden. Blieb eine Region bisher davon verschont, bedeutet das nicht, dass sie auch künftig verschont bleiben wird.” Wann genau eine bestimmte Region betroffen sein werde, könne man nicht sagen. “Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es sie trifft, nimmt zu. Auch Bayern erlebt die Zunahme des Starkregens durch den Klimawandel.”
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> Das geht sowohl aus den bisherigen Daten hervor, als auch aus Modellen, die Klimaforscher für die Zukunft erstellen.
>
> Kunstmann fasst zusammen: Starkregenereignisse können überall in Bayern auftreten und sie werden weiter zunehmen. Denn, so sagte er es dem #Faktenfuchs 2021: “Je wärmer die Luft ist, desto mehr Feuchtigkeit nimmt sie auf und desto höher ist der Energiegehalt in der Atmosphäre, welcher sich potentiell entladen kann.”
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> **Hochwasser haben in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen**
>
> Zum Beispiel nahmen Anzahl und Intensität von Extremwetter-Ereignissen zu. Dafür trugen Forscher der Technischen Universität Wien Daten über Hochwasser aus den vergangenen 500 Jahren in Europa zusammen und werteten sie aus. Das Ergebnis: Die vergangenen drei Jahrzehnte gehörten zu den Perioden mit den meisten Hochwassern in den vergangenen 500 Jahren.
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>
> **2021 kamen Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in einer Studie zu dem Schluss, dass auf Europa längere, heiße Sommer sowie Phasen mit intensivem Dauerregen zukommen.**
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> Mithilfe einer Analyse von langjährigen Atmosphärendaten konnten sie zeigen, dass die Erderwärmung langanhaltende Wetterlagen auf der Nordhalbkugel (Nordatlantik, Europa und Sibirien) im Sommer wahrscheinlicher mache. Dies führe zu mehr extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Dürreperioden und intensiven Regenfällen. Denn je länger Wetterlagen andauern, desto intensiver können die Extreme werden.
Doof wenn man gegen Hochwasserschutz stimmt aber das Hochwasser dann trotzdem kommt.
Die Grüüünen.
Klimawissenschaftler: “Es wird in Zukunft mehr Dürren aber auch mehr Hochwasser geben. Die Extreme werden häufiger!”
Wer nur 1 min darüber nachdenkt, dem wir klar, dass Bayern unter beidem zu leiden hat, sogar fast gleichzeitig! Worst-Case Szeario: Der Niederschlagsreiche Süden bekommt noch mehr Niederschlage ab, der Niederschlagsarme Norden bekommt noch weniger Niederschläge ab. Nun ist beides innerhalb weniger Jahre eingetreten.
Das übersteigt nun wiederum das Vorstellungsvermögen vieler Bürger, und erst recht der Politiker die sie wählen.
Ich frag mich manchmal wirklich was da eigentlich los ist. Der Söder ist doch ein gebildeter Mann, zumindest wenn man seinen Werdegang ansieht.
Wie kann man sich denn vom Akademiker zur Quelle des heißen Breis verwandeln? Oder wird der Mund wirklich nur von Geld und Lobbyismus bewegt?
Das lustige… ich hatte 2007 mal den mit Verantwortlichen für Hochwasserschutz hier beim Tag der offenen Tür gefragt:
Seine Antwort war ob man nicht mal lieber was für das Klima tun könnte anstatt die Anlagen immer und immer weiter auszubauen. Die meisten Anlagen sind aus etwa 1970 … Irgendwann ist Ende … und man braucht mehr …. jetzt fließt schon über den Notablauf/Überlauf regelmäßig Flusswasser in die Speicher …
“Söööödeeeeerrr, das Haus schwimmt!”
“Nein, Mutter, es sind nur die Nordlichter.”
Jetzt setzen die sich für eine elementarschadensversicherungspflicht ein. Das wird super helfen und sicher nicht nur die Taschen von Vetsicherern füllen.
Jemand in meiner direkten Familie erstellt Flutprognosen für solche Ereignisse und setzt entsprechende Maßnahmen um. Folgende Probleme sind so die üblichen Geschichten die man regelmäßig erlebt.
In Gemeinden wo Flutwasser bisher kein Problem war werden die Risiken maßlos unterschätzt, das hat sich erst nach dem Ahrtal in Teilen gebessert, vor allem weil auch kleine Ortschaften im Umfeld von dem Starkregen betroffen waren.
Viele Menschen meinen, alles über ihren Ort zu wissen und deshalb die Flutgefahr besser einschätzen zu können. Kompletter Quatsch, weil vllt die richtigen Problemstellen erkannt werden, die Lösungen („Mach da halt einfach ne Rinne hin“) aber meist am Thema vorbei sind.
Häuslebauer und -besitzer setzen sich, ohne mit der Wimper zu zucken, über Bauvorschriften am Gewässer hinweg, sprich: das Grundstück hat einen Hang zum Gewässer hin mit Wiese als Überflutungsfläche? Roland weiß alles besser und setzt ne Pflanzsteinmauer halb in den Bach, gießt die mit Beton aus und wundert sich warum die beim nächsten Regen beim Nachbarn im Wohnzimmer liegt, zusammen mit dem Rest von seinem Garten.
Neubaugebiete müssen (je nach Region) nicht auf Starkregenereignisse ausgelegt sein. Das ist besonders gefährlich weil viele Grundstücke heutzutage wenig Garten und sehr viel versiegelte Fläche haben, also keine Chance für Wasser zu versickern. Auch wo das Wasser hinfließt ist nicht immer klar ersichtlich und wenn man Pech hat ist man der gearschte in der Nachbarschaft.
Außengebiete werden oft auch kaum beachtet. Es ist wohl nicht immer einfach festzustellen wieviel Wasser eine Wiese/Wald aufnehmen kann und wieviel oberflächlich abfließt. Bei starken Ereignissen kann aber durchaus ein Außengebiet welches noch nie in den Ort entwässert hat auf einmal Wassermassen ins Tal schicken.
Wie war das mit dem Ahrtal: SPD scheint es ja nicht besser zu machen.
Immer dieses Kreiswixxen.
Bei mir im Landkreis war bereits schon vorher klar, dass das was auf uns zu kommt überhaupt NICHT der Regel entspricht. Söder wieder einmal überhaupt nicht on Point und komplett Lost, ein Mann der nur für seine eigene Propaganda lebt kann kein “Landesvater” sein. Bisschen schwach, aber Bayern liebt ihn halt.
Wär echt interessant gewesen wenn das Ganze vor der Wahl passiert wäre.
Eine Vb-Wetterlage und die damit verbundenen massiven Regenfälle in Alpennähe gibt es fast jedes Frühjahr.
Eine Vb-Wetterlage führt mit einer erheblichen Wahrscheinlichkeit zu Hochwasser. Mal nur bei ein paar kleineren Flüssen, mal (so wie diesmal) im gesamten deutschen Einzugsgebiet der Donau.
Das richtig üble Hochwasser ist auch erst 11 Jahre her
https://www.niederbayern-wiki.de/wiki/Hochwasser_2013_(Passau)
Klar, ein Söder kann sich an sowas nicht erinnern.