Wie Russland für einen langen Krieg rekrutiert

by IngoHeinscher

4 comments
  1. Also der artikel hört sich nicht gut an für russland. Aber halt leider auch nicht für die ukraine, da russland doch noch einige karten hat die sie spielen kann. Die kernfrage ist immernoch erstens wie erschöpft sind wirklich die menschlichen ressourcen in russland und wann führt ein weiteres abschöpfen zu großen politischen und ökonomischen konsequenzen. Und zweitens, wie steht es um die russische verteidigungsindustrie, wie lange kann die durchhalten und weiter material liefern während die alten soviet-lager immer weiter ausgeschlachtet werden

  2. Man muss verstehen, dass Russland ein Land der oberen 0,001% ist. Wir im Westen sind Umfragen zufolge sehr Kriegsscheu, was daran liegt, dass wir insgesamt zufriedenstellende Leben führen und auch ich habe keinerlei Interesse mein Leben aufzugeben um an die Front zu gehen.
    Für die Olligarchen gibt es in Russland 3-4 nette Städte, aber den Rest hält man gezielt in Armut. Eine bürgerliche Mittelschicht könnte das Machtgefüge untergraben und wenn man in Elend lebenden Menschen sagt, sie müssen in den Krieg, aber bekommen dafür monatlich 1000$ oder meinetwegen auch 3000$, dann machen die das, anders als die Menschen bei uns. Und so hält sich eine kleine Elite Millionen von sklavenähnlichen Untertanen, die in Kriege getrieben werden können. Im übrigen kein Merkmal des Ukrainekrieges, sondern historische Konstante, die Zaren und Parteisekrätere überlebt hat.

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