Mangel an Medizinprodukten: Plötzlich ein Loch im Kinderherz – weil ein Teil für wenige Euro fehlt

by Gandhi70

3 comments
  1. >Immer wieder geht es um ein EU-Gesetz, das viele der Ärzte “Wahnsinn” oder “Irrsinn” nennen: die europäische Medizinprodukte-Verordnung MDR (Medical Devices Regulation). Die Regelung aus dem Jahr 2017 sieht vor, dass Medizinprodukte alle fünf Jahre neu zertifiziert werden müssen. Nun beginnt sie voll zu wirken, und es zeigt sich: Für viele Hersteller lohnt sich die aufwendige Zertifizierung nicht. Das ist besonders bei selten verkauften Produkten wie jenen für Baby-Operationen so, die deren Hersteller nun reihenweise aus dem Sortiment streichen. 

    Der Gedanke der Zertifizierung war ja gut, nur die Umsetzung schoss wohl weit über das Ziel hinaus.
    Mal gucken wie lange es dauert, bis das angepasst wird…

  2. Dieser zwanghafte Regulierungswahn… Ich habe privat auch gerade mit einer EU-Richtlinie zu kämpfen, die in meinem konkreten Fall 0 Sinn ergibt (eine entsprechende Ausnahme fehlt, wie hier) und ausschließlich Kosten verursacht. Man muss sich fragen, werden diese Gesetze gemacht, weil sie ein wirkliches Problem lösen, oder damit sich die Politiker gut fühlen können, auch mal wieder was ‘Gutes’ getan zu haben, ohne natürlich die entsprechende Verantwortung für die Konsequenzen zu tragen.

  3. Also muss man wählen zwischen einem Mangel an Medizinprodukten oder Mängeln an Medizinprodukten. Bin in dem Fall auf der Seite der EU.

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