Außenministerin Annalena Baerbock hält sich Kanzlerkandidatur offen

by 156000340711

36 comments
  1. Für mich bitte auch was die genommen hat, eine Kanzlerkandidatur behalte ich mir ebenfalls vor!

  2. Ich sehe es kommen: die Grünen werden wieder Ideologie vorschieben und Baerbock statt Habeck auswählen. Und dann geht’s schief, dann wird man sich wieder fragend ansehen und es nicht verstehen. Dann wird wieder „aufgearbeitet“ und um Zusammenhalt zu demonstrieren, wird Riccarda Lang wieder zur Vorsitzeden gewählt.

  3. Bei großer Grüner Beliebtheit hat Baerbock der Partei einen großen Dämpfer verpasst und danach ihr Wahlministerium bekommen, wo sie nicht wirklich spürbar etwas bewegt. Es wäre nahezu suizidal sie in der jetzigen Position der Partei erneut aufzustellen.

  4. Wenn das passiert gründe ich ein Startup mit dem ich die Wut von Wutbürgern als Energie ins Stromnetz einspeisen kann.

    Technisch wird mir schonmal was einfallen, will wer investieren?

  5. Sie wollen es offenbar nicht. Kann man auch nicht helfen.

  6. Will Laschet auch nochmal? Dann haben wir fast alle beisammen.

  7. Hat irgendwer schon was von der „feministischen Außenpolitik“ gesehen?

  8. Die Grünen müssen hoffen, überhaupt das nächstesmal wieder in der Regierung sein zu dürfen. Da braucht niemand von einer Kanzlerkandidatur zu träumen.

  9. Und wieder das gleiche Problem. Sie leben genau das vor, was jeder Stammtisch seit den 70ern labert. Die Quote überstimmt Qualifikation. Persönlich halte ich sie ja nicht für inkompetent, aber der ***Vergleich*** mit der alternative ist halt nicht vorteilhaft.

  10. Falls ihr’s noch nicht wusstet, ich halte mir eine Kanzlerkandidatur übrigens auch noch offen.

  11. Die Grünen können froh sein, wenn sie nicht am Ende hinter Wagenknecht landen; aber dafür vll. noch vor der SPD? Außerhalb der grünen Bubble ist Habeck übrigens sehr unbeliebt.

  12. Da hatte sie schon so enormes Glück, im Umfragehoch gegen die schwachen Kandidaten Scholz und Laschet anzutreten, aber vergeigt hat sie es dann durch klare eigene Fehler trotzdem. Das wird auch nicht mehr besser.
    Habeck ist durchs Heizungsgesetz angeschalgen, schon richtig, aber bei dem Konflikt um die Kandidatur letztes Mal ist ein direkter zweiter Versuch nicht wirklich angemessen.

  13. Sie hat offensichtlich gegen die eigene Partei gewettet. Quote war schlecht, aber mitnehmen will sie die natürlich trotzdem.

  14. Hoffentlich löst Pistorius doch noch Scholz als Kanzlerkandidat ab, denn Merz wäre eine absolute Katastrophe und sowohl Cum Ex Scholz als auch Ego Baerbock haben sich als völlig inkompetent herausgestellt.

  15. Man kann so eine Frage auch gekonnt nicht beantworten, statt schon mal ein erstes Signal zu senden in Richtung Kanzler-Kandidatur. Das spricht für mich dafür, dass es im Grünen Umfeld ernsthaft Leute gibt, die denken, dass ein zweites Mal Baerbock genau der richtige Weg wäre – ausgerechnet jetzt, wo die Wahlergebnisse und Umfragewerte hart bröckeln. Dabei war sie in ihrem Ministerium international Mitläufer und hat, außer ein paar Statements, die am Ende leere Worthülsen waren, nicht viel bewegt. Habeck wäre da deutlich prädestinierter und hatte allgemein eine stärkere Bilanz.

    Ich finde es auch irgendwie nicht mehr so amüsant, wie sich die Grünen an jeder Ecke als Opfer der FDP inszenieren, die gar keine Wahl haben, als jede liberale Forderung mit ein bisschen Zähneknirschen mitzutragen. Das hatte am Anfang der Koalition durch die vielen Krisensituationen etwas pragmatisches und staatstragendes – immerhin ist die FDP bereit zu zündeln und hat da auch eine gewisse Glaubwürdigkeit, wenn die drohen, eine Koalition aufzulösen, dank Lindners Stunt die Bundestagswahl davor. Und weil man eben wusste, die FDP kann jeden Moment auf den roten Knopf drücken, ließ das die Grünen wie die einzigen Erwachsenen im Raum erscheinen, die für Stabilität in schweren Zeiten sorgen. Doch von diesem Kurs sind die ja nie mehr wieder abgewichen und mittlerweile wirkt es identitätslos. Was ist das Profil einer Partei, die scheinbar nur dazu da ist, eine Parlamentsmehrheit zu beschaffen und bedröppelt reinzuschauen, wenn sie mal wieder ein Gesetz verabschiedet, dass genauso gut auch als reine FDP-SPD-Kollaboration entstanden sein könnte? Wenn man in so einer Situation dann noch eine Baerbock ins Rennen schickt, schreit das ja regelrecht nach einem Wahlergebnis-Wunsch 10 % und drunter.

  16. Ich kann mir ja auch Cem Özdemir vorstellen. Der hat mehr Charisma, als die beiden zusammen.

  17. Als Außenministerin ist die schon furchtbar. Was passiert wohl, wenn sie als Kanzlerin so über Xi spricht, wie sie es jetzt tut.

  18. Der Zauber ist weg. Unsere große Völkerrechtlerin, die aus ganz anderen Welten kam.

  19. Habeck hat schon vor der letzten Wahl eine bessere Figur gemacht. In der Regierung bin ich mit dem Auftreten Beider grds zufrieden, aber Habeck wirkt etwas staatsmännischer und bekommt weniger rechte Hetze ab, würde daher wohl besser in der Mitte um Stimmen werben können

    Daran wird sich auch nichts ändern können, denn ACAB wird einige ihrer größten Leistungen gar nicht verkaufen können und wollen. Bei der Migrationspolitik hat sie sich mehr bewegt, als Merkel jemals, und den Weg für europäische Lösungen mitgeebnet. Aber halt relativ von der vorherigen grünen Position nach “rechts”. Sie will aber als Realogrüne sich unbedingt mit progressiven Schlagworten wie “feministische Außenpolitik” verkaufen, da passen ihre Maßnahmen nicht zu den Erwartungen der Zielgruppe ihrer Werbung.

    tldr: Nehmt einfach Habeck. Oder irgendein Bauernopfer, falls diese Wahl sowieso hergeschenkt wird. Wenn man versuchen will, zu gewinnen, geht statt Habeck auch Özdemir

    ACAB ist aber ein Crash mit Ansage. Und danach werden wir hier kreiswichsen, dass es an Axel Springer, der FDP, der AfD, Tiktok, der Putinpropaganda usw lag, aber den Stiefel müssten sich die Grünen dann schon selber anziehen.

  20. Habeck ist geeigneter, aber Baerbock ist eine großartige Außenministerin.

  21. In dem eigentlichen [Interview der Süddeutschen](https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/baerbock-gruene-habeck-ukraine-gazastreifen-israel-schuldenbremse-interview-e792473/?reduced=true) wird sie darauf angesprochen, dass Habeck ja als Favorit gilt und ob sie denn ihre Kanzlerschaftsambitionen schon begraben hätte. Sie weicht der Frage aus und betont, dass es aktuell noch viel zu früh sei für sei für Personaldebatten und dass die Kandidatur auch nicht von ihr oder Habeck entschieden werden soll, sondern eher von der Partei und der Fraktion.

    Der Spiegel spitzt das Interview halt wieder auf ne leicht verfälschte aber kontroverse Schlagzeile zu.

  22. Fremd- und Eigenwahrnehmung…immer wieder faszinierend zu beobachten wie diametral es sein kann;-)

  23. Ich gehe davon aus, dass sich die Partei auf eine Regierung mit Merz vorbereitet. Eine andere Option zum Machterhalt gibt es ja auch nicht. Das kann noch richtig übel werden. 

  24. Wenn ich Habeck wäre würde ich Ihr den Vortritt lassen. Die nächste Wahl wird m.E.n. bitter für die Grünen. Die übernächste allerdings könnte wieder anders ausgehen.

    Edit; Andersrum genauso 😀

  25. In welcher Parallelwelt lebt die derzeitige Regierung? Haben die sich mal die Stimmung im Land angeschaut?

Leave a Reply