Gestern fand ich heraus, dass es von Schiller ein Gedicht über Kaffee gibt. Ich wünsche einen wachen Donnersdachs!

by Tintending

6 comments
  1. Ich will euch natürlich nicht hängen lassen, hier ist das Gedicht 🙂

    “Bohnenkaffee” von Friedrich Schiller

    Ich will so werden wie die Leute,

    die nachts Bohnenkaffee trinken,

    und vorm morgigen Geläute,

    die Welt mit Leben neu beschenken.

    Wer wachend auch zu später Stund verweilt,

    des Mattigkeit der schwarze Zauber heilt.

    Ist die Nacht auch kühl auf Erden,

    In dem Kessel pfeift es heiß,

    Fertig soll der Kaffee werden,

    Von der Stirne rinnt der Schweiß.

    Der Puls schwillt an, es klopft alsbald das Herz,

    und reiner Freude weicht der alte Schmerz.

    Streif ab die schwere Last der Lider,

    mit neuem Schwung zur Tat bereit,

    Erwachen sollen deine Glieder

    mit der Bohnen Kraft Geleit.

    Der spürt, wie Blut in seinen Adern schlägt,

    wer nur mit Mut erneut zu Werke geht.

  2. Das Hörnchen braucht also eine Kaffeetasse so groß wie es selbst. Fühl ich.

  3. Ich glaub Schiller hat seinen Kaffee zu stark getrunken 😳

  4. Ich muss dich enttäuschen. Das ist, soweit ich weiß, kein Gedicht von Schiller kursiert aber auf unzähligen Kaffeeblogs und Co seit Jahren als solches. Man findet es auch nicht in den gesammelten Werken Schillers. Lieber die Kaffeekantate von Bach hören oder dieses Gedicht übers Wiener Kaffeejaus von Peter Altenberg lesen: https://www.projekt-gutenberg.org/altenbrg/prosaskz/chap084.html

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