Wohnungsnot: Barcelona will alle Ferienwohnungen verbieten | Weil es an Wohnungen fehlt, wächst in Spanien der Unmut über den Massentourismus. Barcelona will bis Ende 2028 die Vermietung von Ferienwohnungen an Touristen verbieten.

by BezugssystemCH1903

15 comments
  1. Cool.

    10000 zusätzliche Wohnungen bei vermutlich 100000en fehlenden Wohnungen.

    Populistischer Tropfen auf dem heißen Stein mehr nicht.

    Echt großer Wurf und wird überhaupt keine negativen Auswirkungen auf die Einnahmen durch den Tourismus haben.

  2. Einerseits kann das natürlich den Tourismus schwächen, was natürlich auch negative Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft haben kann.
    Andererseits leiden viele touristische Regionen *massiv* darunter, dass Wohnraum für Air BnB und Co. verloren geht. Ist also schon nachvollziehbar, dass sie dem einen Riegel vorschieben wollen.

  3. Ich gehe also mal recht in der Annahme, dass Spanien keine FDP hat? In Deutschland kann ich mir sowas nicht vorstellen.

  4. Ein großes Problem mit Ferienwohnungen ist auch, das eine einzige Wohnung die Lautstärke des ganzen Wohnblocks ändern kann und der wirkliche Besitzer keine Verantwortung dafür zu tragen hat.

  5. Erst kann keiner genug hotels bauen, dann kann Airbnb diese Marktineffizienz ausnutzen, jetzt gibt’s halt genauso Schattenferienwohnungen wie es Schattenmieten gibt.

    Das der Westen zu dumm zum scheißen ist um zu verstehen dass man Überschussnachfrage nicht durch Angebotsminimierung aus der Welt schafft ist unglaublich.

  6. Richtig so, Overtourism ist in vielen Gegenden ein massives Problem, und es darf einfach nicht sein, dass Einheimische verdrängt werden.

  7. Tourismus ist einfach global gesehen nicht besonders gut.

  8. Gut, für sowas gibt’s Hotels. Einheimische gehen vor

  9. Ich wohne selbst in einem urlaubsgebiet und freue mich über den leerstand einiger Ferienwohnung, da die Preise hier such durch die Decke gegangen sind. Mieten wie sonst auch überall schwer bezahlbar.

    Eine Regulierung bezüglich des Tourismus finde ich super! Gerne kann ein ferienvermieter, bzw. Ein Mensch, der eine Wohnung oder ein Haus genau mit dem Gedanken gekauft hat gerne auf seiner Investition sitzen bleiben.

    Ich gönne den Menschen per se nichts schlechtes aber jeder der die Verantwortung für die Verknappung von reel nutzbaren Wohnraum trägt darf gerne auch mal den Verlust zustehen und den offenen Wohnraum zur bezahlbaren Festmiete anbieten. (Im Winter sind hier knapp 90% der Häuser und 60% der Wohnungen einfach dunkel)

  10. Air BnB und Co sollten eh verboten werden.
    Wenn du ein Hotel betreiben willst, mach eins auf.

    Selbiges sehe ich für Uber.

  11. Sehr gut, und ich gönne den Spaniern, dass das auch so unbürokratisch geht, ich bin mir sicher selbst wenn in Deutschland jemand diese absolut nachvollziehbare Lösung anstreben würde, würde es an 100.000 Paragraphen scheitern und nichts passieren.

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