Esken kritisiert Lindners Sparkurs als “historischen Fehler”

by M______-

8 comments
  1. Wie ist es möglich, dass ein einzelner Mann eine so wichtige Position erhält und dabei alle Chancen für zukünftige Investitionen zunichtemacht?

    Kaputte Schulen, marode Straßen – alles geht den Bach runter, aber dennoch wird derselbe Kurs beibehalten: Sparen und sich in ein paar Jahren darüber aufregen, dass nicht genug investiert wurde. Beispiel: Die Bahn. Es wurde die ganze Zeit gespart, und wir wissen alle, wie es jetzt um sie steht.

  2. So ziemlich jeder Ökonom kritisiert Lindner…

    Dazu gab es vor ein paar Tagen ein gutes Interview von *Lage der Nation* mit Rüdiger Bachmann.
    Kann man sich definitiv mal geben.

  3. Lustige Aussage mit Lindners Sparkurs. Wer hat nochmal die Schuldenbremse in Regierungsverantwortung im GG verankert?
    Also entweder man hält sich an das , was man selber beschlossen hat , oder man bietet haltbare Alternativen.

  4. Lindner ist da genauso drauf wie alle anderen Finanzminister. Die SPD hat in der letzten Legislatur den Finanzminister gestellt und gab es dort Reformen der Schuldenbremse? 

  5. Esken hat von Wirtschaft weniger Ahnung als ein Blinder von Farbe. Maximal als Kontraindikator zu gebrauchen.

  6. Die SPD hat 7 der letzten 10 Finanzminister gestellt, und keiner von denen hat ernsthaft etwas unternommen, um die Schuldenbremse zu reformieren.

  7. Seit dem [letzten Lanz Auftritt](https://web.de/magazine/politik/politische-talkshows/lanz-fassen-erleben-bisschen-sprachlos-39771158) kann ich die Frau nicht mehr ernst nehmen. Die SPD unterschieb einen Vertrag. [Die SPD stimmte damals mit großer Mehrheit dafür.](https://www.abgeordnetenwatch.de/bundestag/16/abstimmungen/schuldenbremse) Der historische Fehler viel lange vor Lindner an.

    edit: die tolle Ideen von Scholz die Regeln mit Haushaltskniffen zu umgehen wareb sicherlich auch suuuuper smart

    > Der heutige Kanzler Olaf Scholz (SPD) setzte als Finanzminister zugleich vor allem auf kurzfristige Schulden. Wurden im Jahre 2017 rund 35 Prozent der neuen Staatsschulden mit Laufzeit von zehn Jahren und mehr ausgegeben, halbierte sich der Anteil bis 2021.

    > Die zwangsläufige Folge: Der Zinsanstieg am Kapitalmarkt schlägt sich unmittelbar negativ im Haushalt nieder. Andere Industrieländer waren da klüger und haben seit 2009 – dem Beginn der Niedrigzinsphase – die durchschnittliche Laufzeit deutlich erhöht, sich also die tiefen Zinsen gesichert.

    [Olaf Scholz hat Deutsch­land ein unnötiges Zins­risiko aufgebürdet
    ](https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/das-zinsrisiko-ist-erheblich/)

  8. Die USA pumpen billiges Geld in ihre Wirtschaft und finanzieren so ihr Wirtschaftswachstum. Der Preis ist eine erhöhte Inflation. Wenn wir nicht auch billiges Geld in die Wirtschaft pumpen, haben wir die weltweite Inflation durch die USA, aber kein Wirtschaftswachstum.

    Durch den Ukrainekrieg und die fehlenden billigen Rohstoffe aus Rusßland wäre unsere Industrie gerade jetzt auf massive Investionen angewiesen.

    Ein wirklich hhistorischer Fehler!

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