
Am Frühstückstisch essen wir gerade einen Ölz Butterzopf – darauf wird mit "handgeflochten" geworben: für uns ist das eher ein con als ein pro, wenn man die Menge an Striezel, die in diesem industriellen Betrieb geflochten werden muss, bedenkt.
Also – wie ists wirklich diese Striezel zu flechten? Kommts dem Slogan "Jeder schmeckt, dass Ölz mit Liebe bäckt" und der Werbung nahe?
Hat wer Erfahrungen? Wen irritiert das noch?
by heleneannas
4 comments
Ich glaub am Schauplatz gibt da einen ganz guten Einblick :
https://youtu.be/C6oDoo2vwx8?si=ksxiwQoBpg9ARLIs
Bei Minute 37 hast sogar deine Striezel ;). Ist halt typische Fließband Arbeit
Der Striezel ist garantiert so “von Hand geflochten” wie die Wagner Steinofen-Fertigpizza einen Steinofen von innen gesehen hat …
War zwar nie beim Ölz aber als glernter Bäck is ja ned so dass du “nur” Striezln flechtest. Des geht ja eig nebenbei. A striezel dauert ja ned lange und in den meisten Betrieben machst eh alle paar Minuten was anderes.
Wennst zB an Weizenteig aufmischt machst halt daraus 6 Blech Flessal, 3 Blech Salzstangerl, a paar Blech Baguette & Weckn und dann halt ausm Rest 10 Kästen Handsemmal oda so.
Klar in an jedem Betrieb anders besonders in den großen wosd eigentlich ka Handarbeit mehr hast sondan a lange Maschinenstraße wo vorn da Teig aufgmischt wird und hinten de verpackten Semmal rauslaufen.
Am Ende kommts drauf an ob da der Job liegt und Spaß macht. So gesehen kann der Slogan zutreffen oder auch nicht.
Beim Ölz an sich muss ich sagen mir schmeckt sein Gebäck ja.. aber drüber nachdenken will i ned. Wenn i den Striezel 3 Wochen liegen lassen kann ohne dass er si ändert…
Naja back dir mal selber einen oder gehe in eine Bäckerei
ist halt was ganz anderes
Ich mag diese weichen Supermarkt Zöpfe auch aber möchte auch Nicht wissen was da alles drinnen ist damit die so sind