(S+) Junge Frauen in der Dating-Krise: »Den treffe ich jetzt noch, und danach gebe ich auf«

by bobandrewsresearch

31 comments
  1. Ist jetzt rein anekdotisch (also genau wie dieser Artikel), aber ich habe mal einer Freundesfreundin, die sich sicher auch als Feministin und links bezeichnen würde, eine halbe Stunde beim Swipen auf Tinder zugeschaut. Wenn die Frauen in dem Artikel eine ähnliche Menschenkenntnis bzw. Geschmack haben, kann ich leider nur sagen: “Tja, selber Schuld”.
    Vor allem, weil man als Frau beim Dating sicher vielen Gefahren und Problemen ausgesetzt ist. Aber ein Mangel an Auswahl zählt sicher nicht dazu.

    Und diese Deutungshoheit über was wie links und wichtig ist, ist ja fast schon, Achtung, toxische Männlichkeit.

  2. Also zusammengefasst für Männer,

    Beschäftigt euch basiert mit Feminismus, was er bedeutet und wie alle (auch du) davon profitieren können. Achso und erkennt Frauen als Menschen an. Und eine Partnerschaft nicht als Gruppenarbeit, sondern als Team.

  3. Ich bin Lehrer in der Erwachsenenbildung und beobachte oft interessante Verhaltensmuster unter meinen Schülern. Viele meiner jungen männlichen Schüler haben sehr rechtslastige Ansichten zu Themen wie Feminismus, Geschlechterrollen und Männlichkeit. Gleichzeitig haben sie auch sehr konservative Haltungen gegenüber der Klimakrise, der Ukraine, Ausländern und so weiter.

    Trotzdem verstehe ich mich gut mit ihnen; im Prinzip sind sie anständige Jungs. Sie sind sich aber auch bewusst, dass ihre Ansichten bei Frauen oft nicht gut ankommen. Einige von ihnen haben mir erzählt, dass sie sich auf Dating-Plattformen bewusst als links oder feministisch darstellen, weil sie sonst kaum Matches bekommen.

    Als sie mir das erzählten, mussten die türkischstämmigen Schüler lachen. Sie erklärten, dass sie etwas Ähnliches tun, aber nicht in Bezug auf politische Einstellungen, sondern auf ihre Nationalität. Oft geben sie an, halb Spanier, halb Italiener oder halb Portugiese zu sein, weil sie mit ihrem türkischen Namen oder der Angabe ihres türkischen Hintergrunds selten Matches finden.

    Interessanterweise haben die türkischstämmigen Schüler oft liberalere Ansichten zu Geschlechterrollen als die biodeutschen oder arabischen Schüler. In Diskussionen sind es häufig die türkischstämmigen Schüler, die chauvinistische Aussagen der anderen kritisieren, besonders die der arabischen Schüler. Hier scheint ein latenter Hass gegen alles Arabische mitzuschwingen.

    Ich wollte das einfach mal berichten, weil ich bisher nie die Gelegenheit hatte, darüber zu sprechen.

  4. Wenn man den Artikel liest, dann verstehe ich warum man lieber single bleibt.

  5. Als es noch keine Dating-Apps gab hatten die Menschen viel weniger “Auswahl”. Man lernte sich auf Partys oder in Vereinen oder auf der Arbeit kennen. Damals war es verpönt sich “im Internet” kennen gelernt zu haben. Diese Apps verleiten dazu, nur nach dem Aussehen zu entscheiden. Ich will gar nicht wissen, wieviele Leute schon ihre wahre Liebe wegeswiped haben, weil das Foto ihnen nicht gefallen hat.

  6. 6 Einzelinterviews von Frauen, die geprellt vom Onlinedating sind, ist jetzt nicht die Krise, die ich erwartet habe.

    Das Thema mit der linken Orientierung ist immer so eine Sache. Jeder sieht sich links gestellt, hat aber dann doch gewisse Themen, wo die Person eher konservativ eingestellt ist. Das ist auch so ein bescheuertes Kriterium, um einen Partner zu suchen, da es komplett undefiniert ist. Als ob jetzt jemand links in allen politischen und gesellschaftlichen Themen ist.
    Versuch mal beispielsweise als bisexueller Mann Frauen zu daten. Da merkst du auch relativ schnell, wo die linke Orientierung bei vielen Frauen aufhört.

  7. Ich halte Dating-apps generell für ungeeignet. Vielleicht gibt es auch eine Art Selbstselektion, dass dort nur eine bestimmte Art an Männern zu finden ist, die jedoch nicht zu den Frauen passt?

  8. Als Mann finde ich jetzt nicht, dass eine der Frauen hier ungewöhnliche Ansprüche hat. Die Zitate sind wirklich krass, hab jedenfalls laut gelacht, auch wenn es natürlich eigentlich traurig ist.

  9. Komplett sinnfreier Artikel, ist ja fast schon raigebait. Ein paar Frauen aus der Echokammer der Autorin ausgewählt, die dann ein paar Anekdoten aus ihrem Dating-Leben zum Besten geben dürfen. Ist ja komplett legitim, dass die so denken (auch wenn es nicht sonderlich sympathisch klingt). Aber an sich schafft der Artikel nur Polarisierung zwischen den Geschlechtern, was zunehmend nervt. Außerdem nimmt die Autorin für höhere Klickzahlen in Kauf, dass im Netz dann Stimmung gemacht wird gegen die 95% feministischer Frauen, die stinknormale nette Dates mit stinknormalen Leuten haben.

    Im Grunde lassen sich diese Frauen hier vor allem eines – vom Spiegel für raigeclicks instrumentalisieren. Wir sollten mal wieder dahin zurückkommen anzuerkennen, dass der Großteil der Bevölkerung Normalos sind, die sich nicht in irgendeinem Kulturkampf der Geschlechter befinden. Und mit Normalos meine ich Leute, die hetero, bi, trans, schwul, lesbisch, cis, queer oder sonstwas sind.

  10. Man merkt dem Thread hier doch sehr an, dass wieder keiner den Artikel gelesen hat…

  11. Interessanter Beitrag. Den Inhalt finde ich, als Mann (wichtig in dem Kontext), aber als sehr fragwürdig. Die Erfahrungen der 6 Frauen, beziehen aich teilweise auf verschiedene Grundsituationen. Letztere wundert sich zum Beispiel wieso es schwer ist einen Mann nach ihrem Geschmack zu finden, während ihre wichtigsten ideologischen Anforderungen zwei (meist) Gegensätze sind und damit die potentielle Partnerwahl auf eine sehr kleine Gruppe minimiert.

    Bei den anderen spielen Dating Apps eine wichtige Rolle. Und da wird es kompliziert. Im Artikel erzählen die Frauen nur von Dates, die schlecht liefen oder nur der Teil hat es in den Artikel geschafft. Auch wichtig: Die vermeintlichen Gründe sind nur “er sagt er sei links, ist aber eher rechts”. Wenn man sich mit der Demographie von Dating Apps auskennt, weiß man, dass es wesentlich mehr Männer, als Frauen gibt. Das führt zwangsläufig dazu, dass Frauen weniger Probleme haben Dates zu haben und mehr diese mit den richtigen zu haben. Basierend auf den Äußerungen halte ich es angesichts dessen für extrem abwegig, dass “er war nicht so links wie ich” die einzigen (negativen) Erfahrungen waren. Mal stark davon abgesehen, dass das alles subjektive Äußerungen sind und man auch ein Fehlverhalten( Damit meine ich der Grund warum aus dem Date nichts wurde kann auch bei der Frau liegen) der Frauen nicht ausschließen sollte. Für mich klingt es daher sehr konstruiert, wodurch es so wirkt als wolle man durch das Befragen von 6 Frauen, was keinen repräsentativen Wert hat, die Aussage der erwähnten Studie bestätigen.

    Auch werden hier einige Sachen vernachlässigt oder interessante Fragen nicht nachgegangen: Zum einen die teils stark unterschiedlichen Dynamiken von den DatingApps, deren Funktionsweise, Nutzer, Ziel und das Wirken auf Frauen und Männer. Der Autor/Autorin scheint zum Beispiel zu glauben dass die Apps grundsätzlich wirklich Interesse daran haben Menschen mit ähnlichen Interessen zu verkuppeln. (Das gilt nicht für alle) Zum anderen wird nicht hinterfragt ob Männer nicht ein anderes politisches empfinden von “links” und “rechts” haben und man diese Erfahrungen damit erklären könnte, statt auf unehrliche Hintergedanken der Männer an zu spielen.

    Daher weiß ich nicht was mir das alles sagen soll. Die erwähnte Studie im Text hat einen größeren Mehrwert als alles andere geschriebene. So jedenfalls mein (männliches) empfinden.

  12. Man merkt wie männerlastig und verbittert dieses subreddit ist bei diesem Thema. Die Tatsache, dass Männer immer weiter nach rechts und Frauen immer weiter nach links driften ist ein sehr reales Problem. Probleme von Männern auf Dating Apps werden hier auch immer sehr gerne beweint, während es hier häme gibt, obwohl die Frauen ja tun, was so oft eingefordert wird: nach Charakter und nicht nach aussehen entscheiden. Fragen nach Geschlechterbildern sind ja auch keine hypothetischen politischen fragen wie Meinungen zum Steuersystem sondern haben aktiv Auswirkungen auf Beziehungen.

    Wenn ich mir ansehe, was für Mist Freundinnen von mir sich schon auf Dating Apps anhören mussten, gehe ich vollkommen mit, dass ein großer Teil junger männer im wesentlichen undatebar ist.

  13. Auf Konservative hätte ich auch keinen Bock, da darfst du doch gar nix mehr außer Putzen, Kinder werfen und aufeinander hocken und sich Tag ein Tag aus anhören wie böse die Ausländers sind, wärend man sich in Äghypten wie die letzte Sau benimmt. Im Haushalt “hilft” der Göttergatte höchstens mal, ist ja Frauensache. Achja und wehe du gehst mal alleine auf ne Party, na da ist was los.

    Ich versteh die Frauen schon. Auf so was hätt ich auch keinen Bock

  14. Unabhängig von Alter und Geschlecht sollten sich viele Menschen ernsthaft die Frage stellen, ob sie eine Bereicherung für das Leben eines potentiellen Partners darstellen.

  15. “Dass er als weißer Mann privilegiert sei habe er nicht einsehen wollen”:

    Vielleicht gibt es einen Grund dafür daas Frauen die einem so etwas unverschämtes schon beim daten präsentieren alleine bleiben?

  16. Ich war noch nie glücklicher, bi zu sein. Sollte ich jemals wieder single sein, bleibe ich einfach bei Frauen oder genieße meine Haustiere.

  17. Weil ich mich gerne mal selber einnorde wo ich mich mit meinen Ansichten befinde, habe ich diesen Artikel tatsächlich jetzt zweimal gelesen. Nach dem ersten Lesen den Archivlink meiner Frau (ist etwas konservativer als ich, gehört einer Religionsgemeinschaft an, ich nicht) und meiner besten Freundin (mitte 30, Doktorandin im Fachbereich Arbeitsrecht, Dauersingle) geschickt und gefragt ob sie den recht kurzen Artikel lesen könnten. Danach meine Kurzzusammenfassung ihnen mitgeteilt und auf deren Antworten wartend noch ein zweites Mal gelesen.
    Schon komisch für welche Langeweile eine verspätete Bahn sorgen kann.
    Komischerweise waren beide Frauen viel kritischer als ich, könnte auch daran liegen das hier eine Altersdifferenz besteht, und meinen man hätte hier „auch die dümmsten Tussen“ herausgesucht.

    Nr. 1 war bei meiner Frau gleich untendurch weil ihr die kinderlosen und schwangerschaftsunerfahrenen Hobby-Lehrerinnen als Mutti mit komplikationsbehafteter Schwangerschaft auf den Nerv gehen würden und ihr wohl immer still das Mutter sein als stille Niederlage auslegen würden. Fürs Protokoll sie arbeitet Vollzeit, wir teilen alle Aufgaben in der Familie.

    Nr. 2 wurde von beiden als Pick-Me- Instagram-Heldin bezeichnet, die mal bei der Tafel aushelfen solle um ein Gefühl für die Verteilung von Privilegien zu bekommen.

    Nr. 3 Zitat meiner BFF: „wenn man aus einem Problembezirk kommt oder mal -Stress- hatte, denkt man so was immer wenn jemand sus aussieht. Kann durch Gangart, Kleidung oder Auftreten getriggert werden. Da hätte man mehr zur Situation sagen müssen, als sich eine Situation zu konstruieren um sich herzuheben.“

    Nr. 4 ist die Quintessenz das Mädel solle aufhören Fuckboys zu daten und erstmal geerdete Leute kennen lernen.

    Nr. 5 wurde von beiden abgenickt. Würden beide nachempfinden können.

    Nr. 6 Gespaltene Lager:
    meine Frau versteht sie, meint aber man müsse manchmal das geringere Übel nehmen und dann nacherziehen… und schickt mir einen Zwinkersmiley
    BFF: hat mir das Wort Eierlegendewollmilchsau geschickt und meint, „die sucht bestimmt auch nach einem Rezept um Eis im Ofen zu backen…“

    Boar… ich dachte unter Kerlen geht es herb zu.

    Ich glaube die Damen in dem Artikel sind irgendwie auf negative Signale hyperfokussiert. Klar das Leben ist zu kurz um es an einen Arsch zu verschwenden, aber irgendwie wirkt es komisch auf mich, dass immer nur die andere Seite das Problem war.
    Immerhin weis ich jetzt, das Incels nicht geschlechtsgebunden sind.

    Edit: muss nochmal bei Gelegenheit Tippfehler ausbessern. xD

  18. Ein Beitrag der Sorte „ich spreche mal mit meinen Freundinnen (alle links, aus der Großstadt, gut gebildet) über ein Thema und mache daraus einen Artikel“.

  19. Wer beim ersten Date über Patriarchat und Twitter identitätspolitik redet, über Hautfarbe und Geschlechter schwadroniert und das Privileg vom Datepartner checkt muss sich jetzt aber wirklich nicht wundern wenn es mit der Liebe nicht klappt. Kein normaler Mensch hat die Energie sich den amerikanisierten Kulturkampf ins Haus zu holen.

  20. Dating ist halt komprimiertes Anspruchsdenken von beiden Seiten.

  21. Das ist hier natürlich ein sehr linkes und progressives Forum, daher dachte ich ich illustriere einfach mal die Gedanken – und Themenwelt der jungen Männer solcher rechten Neigungen, falls der ein oder andere selten in Kontakt mit ihnen kommt. . Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen, warum diese Strömung ihrer Meinung nach auftritt.

    Erstens gibt es meiner Erfahrung nach zwei Gruppen, mit denen man es zu tun haben könnte, getrennt mehr durch die Tiefe und “Akademisierung” der Ideen. Die erste sind die, die durch Andrew Tate und ähnliche auf den Zug aufgesprungen sind, also die Gruppe, an die man als erstes denkt, wenn man von “toxic masculinity gurus” hört. Die andere Gruppe sind eher Zivilisationszyniker, welche in den aktuellen sozialen (und oft technischen) Entwicklungen basierend auf historischen und biologischen Mustern den Niedergang unserer Zivilisation sehen. Charakterlich, in ihrem Auftreten, usw. unterscheiden sich diese Gruppen natürlich enorm, ich glaube jedoch, dass es gewisse “Grundprobleme” gibt, aus der sich beide speisen:

    1. Effektive Polygamie: Datingapps sind heutzutage der häufigste Weg Partner kennenzulernen. Daher sind deren Strukturen und Effekte natürlich maßgeblich relevant. Jeder weiß, dass diese Apps in keinem ihrer Aspekte gleichverteilt sind. Weder sind es 50:50 Männer und Frauen, noch haben 50:50 in diesen Gruppen Erfolg. Für Männer sieht das ganze natürlich ziemlich schwarz aus, da sowohl die Bewertung ihrer Attraktivität als auch die daraus resultierenden Matches sehr top-heavy sind (das steckt also hinter den Beschwerden nach 80:20 etc.). Effektiv hat man somit eine Art polygames System aus casual Beziehungen und Kontakten erschaffen. Hier setzt dann entweder Wut auf ein ungleiches System an(insbesondere, da Männer attraktiv/unattraktiv eher 50:50 verteilen und somit in ihren Augen fairer bewerten) und/oder man bewegt sich in Richtung Evolutionsbiologie – und -psychologie und untersucht wie und ob polygame Zivilisationen je funktioniert haben/können. Nicht zu vergessen: Apps reduzieren Menschen zu einem großen Teil auf äußerliche Attraktivität. Das ist und war zwar schon immer relevant wird heut aber als noch viel relevanter (und manchmal sogar als einzig relevanter Faktor) betrachtet.
    2. Perspektivlosigkeit und Bestimmungslosigkeit: Was diese Gruppen auch ausmacht ist eine Art existentieller Schmerz. Viel Einsamkeit, kein “Banner” unter dem man sich versammeln könnte und mit dem man sich identifizieren könnte. Der pure Hedonismus findet entweder sehr viel Anklang (Tate und Co.) oder sehr wenig (wird als Symptom des Niedergangs gewertet). Manchmal erscheinen einem auch verprellte Familienmenschen, welche, neben dem Problem aus 1. auch beklagen, inwiefern Kinder und Familie generell an Wert verloren haben. Diese Gruppe denkt, in einer anderen Zeit wäre die Versorgung dieser eine natürliche Art Bestimmung gewesen, welche dem Alltagsleben einen Sinn gegeben hätte (oft recht religiöse Menschen). Oben drauf sieht man die wirtschaftlichen Perspektiven bzgl. Wohnraum, Rente etc. wodurch der Aufstieg in obiger Hierarchie als noch schwerer angesehen wird.

    All dies (und das war doch recht kurz gehalten) mündet dann eben in oben genannter Kritik mal mehr oder wenig ausgereift, mal mehr oder wenig absolutistisch.

    Um mal meine eigene Meinung einzubringen: Es gibt wirklich wenig Anreize für junge Männer heutzutage und egal ob man das gut oder schlecht findet, Menschen reagieren auf Anreize, zumindest bedingt. Dieser Trend wird sich mMn in Zukunft nur verstärken und wird mMn auch durch nicht wirklich viel aufzuhalten sein. Wenn man nicht viele der heutigen Werte aufgeben will.

  22. Dating-Apps und Social-Media haben zu der einsamsten Gesellschaft und der Gesellschaft mit den wenigsten Beziehungen seit Beginn der Aufzeichnungen geführt – Entwicklungen die uns allen zu denken geben sollten.

    Seine Zeit mit Serien und TikTok, statt mit Menschen und Hobbies zu füllen macht einsam. Attraktive Menschen und Frauen mit Dating-Angeboten zu fluten, ihr Ego zu pushen und ihren Blick auf die Realität dabei völlig zu verzerren führt zu unnatürlichen Erwartungen bei Frauen und einem zerstörten Selbstbewusstsein und Radikalisierung bei Männern. Niemand will alleine sein, niemand will einsam sein, aber die Chance auf eine gute Beziehung sinkt seit Jahren und führt zu Frust auf allen Seiten.

    Vielleicht sollten wir alle mal wieder mehr in der echten Welt leben, uns aus unserer digitalen Bubble begeben und uns auf Menschen einlassen. Dafür wurde der Mensch geschaffen, nicht für das Internet, schnelle Nummern, oder ein künstlich aufgeblasenes Selbstbild. – Wie man sieht können wir mit diesen neuen Technologien deutlich schlechter umgehen, als man öffentlich zugeben würde.

  23. Die Krux des Ganzen ist, dass Frauen wollen dass man

    1. Ihnen zuhört
    2. Ehrlich darauf eingeht mit Empathie

    Alles andere geht immer schief, über kurz oder lang. Wenn sie keine Kinder will und er schon, dann klärt man das nüchtern ab, ohne die Frau nieder zu machen. Wenn man doch eine rechtere Position hat als sie, dann sollte man offen sein für eine Diskussion. Verstellung fliegt immer auf , manchmal kürzer, manchmal länger.

  24. Und bei mir als introvertierter Mann so: “Ich geht überhaupt auf Dates? Ich komme nichtmal in die Situation wo es dann nicht passt”

  25. > Politisch vertrete sie eher linke Positionen, aber in einer Partnerschaft habe sie konservative Ansichten – insbesondere mit Blick auf klassische Rollenbilder.

    Genau das, was die anderen nicht wollen.

  26. Hallöchen, da ich super viele Kommentare gelesen habe, dass Frauen eher “woke” Männer bevorzugen: Das stimmt nur teils. Bei mir persönlich ist es definitiv so, ja. Aber ich habe zwei Freundinnen, die auch beide total mit dem online Dating-Game struggeln, die aber beide eher auf konservativere Männer stehen. Die treffen die auch, aber glücklich werden sie damit nicht. Nach 2 Dates fällt dann wieder auf, dass es scheiße ist wenn man als Frau eben nur auf gewisse Dinge reduziert wird. Aber sie lernen nicht draus und denken ja hoffentlich ist der nächste konservative Mann da besser. Aber Machos sind doch sooo männlich!

  27. Wer hätte gedacht, dass man mit Alpha/Macho/Hustler Mentalität auf Andrew Tate Niveau nicht weit kommt.

  28. Für mich ist es wichtig in einer Beziehung gewisse Grundwerte zu teilen, z.B. nicht als gleichberechtigtes menschliches Wesen gesehen zu werden, ist da halt indiskutabel.

    Die Kommentare hier zeigen, dass einige nicht verstehen, dass gewisse politische Positionen halt keine intellektuelle Debatte sind , sondern für Frauen eine Relevanz der eigenen Menschenrechte darstellen.

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