Ferienintifada auf der Fusion

by BecauseWeCan

13 comments
  1. War klar, dass das eine große linke Festival sich auch noch selber zerstört.

  2. Linke Bewegungen und Solidarisierung mit waschechten Terroristen und Schurkenstaaten.

    Das ist der Scheiß der mich zum Zentristen hat werden lassen. Meine Fresse.

  3. >Urlaub für’s Gehirn

    Konnte nicht weiterlesen ohne Schmunzeln.

  4. Verstehe nicht, warum sich ein Festival politisch positionieren muss. Und wenn die Fusion durch eine bestimmte Gruppe boykottiert wird, so what. Ist das Festival nicht sowieso immer in kürzester Zeit ausverkauft?

  5. „Die Fusion – das sind vier Tage Utopie, Ferienkommunismus, Hedonismus: Irgendwo zwischen Turmbühne und Bachstelzen sollen sich alle liebhaben.“

    … außer du wirst irgendwie als Jüdin oder Jude identifiziert. Dann bist du bei der liebhabenden, hedonistischen Kommunismusutopie anscheinend von einigen Festivalbesuchern nicht erwünscht.

  6. Protest und Solidarität richten sich nicht gegen Leute mit jüdischem Glauben sondern gegen die zerstörerische und illegale Politik Israels.

    Daher gibt es ja auch so viele jüdische Gruppierungen die sich mit der pro-Palästina Bewegung solidarisieren.

  7. “Palästina spricht” war eine der Gruppen, die den Palästina-Kongress mitorganisiert hatten, zu dem Salman Abu Sitta eingeladen war.

    Hier sind ja auch wieder dogwhistles drin. Kann mir gut vorstellen, was ihrer Meinung nach *nicht* kritisiert werden soll, wenn sie implizieren, es gebe keinerlei inakzeptable Formen des Protests. Dazu passt auch, dass sie zum Kongress einen Varoufakis eingeladen hatten, der explizit nicht die Hamas für irgendwas kritisieren wolle

    Da kann man jetzt wieder versuchen rumzudeuten, wie das alles als reine Israelkritik gemeint sein könne, und am Ende gibts doch wieder einen Fall von Antisemitismus.

    Edit: Bsp.
    > Der »Versuch des Fusion-Festivals, akzeptable Formen des Protests und Widerstands zu diktieren«, sei »Zensur«, hieß es dort. Dass die Fusion »die Existenz eines Apartheid-Ethnostaates« anerkenne, »zeigt eine blinde Ausrichtung am zionistischen Projekt«.

    Einfach mal nicht groß rumdeuten, was da steht, sondern annehmen, dass die Leute auch meinen, was da steht. Man könne keine “akzeptablen” Formen des Protests definieren, kann nur heißen, dass es keine inakzeptablen gibt. Da steht nicht, dass die Fusion irgendwie Richtigkeit des Staates anerkenne, sondern die Existenz des Staates selber anzuerkennen sei blinde Ausrichtung am zionistischen Projekt. Man kann “Ablehnung des Existenzrechts Israel” kaum kürzer umschrieben, ohne es auszuschreiben.

  8. Der Tag an dem die linke sich nicht mehr selbst zerfleischt wird der Tag wo die Linke gewinnt.
    Dieser Tag wird nie kommen.

  9. Als ich vor paar Jahren ein Pali-Tuch auf der Fusion auf dem Kopf anhatte (um mich vor der Sonne zu schützen, nicht als politisches Statement), wurde ich am Eingang aufgefordert es auszuziehen, weil es ein antisemitisches Symbol sei.

  10. Wenn du so denkst hast du wirklich keine Ahnung wie es ist als Jude in Deutschland zu leben

  11. > Darüber, dass dieser Protest weder verhehlen kann noch verhehlen will, antisemitischen Motiven zu folgen: kein Wort.

    > Offenbar will man nichts davon wissen, dass etliche Leute aus dem Kultur- und Subkulturbetrieb sich nicht mehr lediglich mit Palästinensern solidarisieren, sondern Antisemitismus in seinen vielfältigsten Erscheinungsformen Club- und HU-Tor öffnen, und damit ein Klima schafften, in dem in Berlin unter anderem der Club »About Blank« und die Kneipe »Bajszel« mit den roten Dreiecken besprüht wurden, mit denen die Hamas ihre Feinde markiert, und jüdische Studierende sich zum Teil nicht mehr an die Universität trauen. Stattdessen heißt es, dass man noch stärker einen »möglichst diskriminierungskritischen Raum schaffen« schaffen wolle. Es zeigte sich mal wieder – wenn es um Diskriminierung geht, gilt für viele Linke: Juden zählen nicht.

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