Ach jetzt aufeinmal wollen sie mehr Geld in Infrastruktur?
Natürlich aber dann in die Schiene oder? ODER?
Ich wünsche mir ein Aus für Hessens CDU
> „Die aktuell entstehenden Kosten bis zu vier Milliarden Euro sollen stattdessen für Investitionen in die Infrastruktur verwendet werden“, heißt es in dem Antrag beim Parteitag am Samstag, den die Junge Union (JU) eingebracht hatte.
Lol, und es ist sogar noch ein Antrag der Jungen Union, den man hier umsetzen soll/will. Wohl schon das Hirn versoffen, die Guten.
> „Die hessische CDU stellt sich damit gegen die Interessen aller Haushalte in Hessen, die kein Auto besitzen“, konstatierte Katy Walther, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion. Spätestens jetzt sei klar: **„Die CDU steht für eine ideologische Mobilitätspolitik von vorgestern.“**
Wo sie Recht hat, hat sie Recht.
Aus deren Pressemitteilung:
> JU Hessen begrüßt Initiative zur Abschaffung des 49-Euro-Tickets
> Anlässlich der Beschlüsse des 120. Landesparteitages begrüßt die Junge Union Hessen die Initiative zum Ende des 49-Euro-Tickets. „Das 49-Euro-Ticket ist nicht mehr als ein Marketing-Gag der Ampel-Bundesregierung. Während sich die Ampel für das 49-Euro-Ticket feiert, wird bei genauerem Hinsehen erst das gesamte Ausmaß der Schaufensterpolitik deutlich. Was bringt ein Einheitsticket, wenn der zuverlässige ÖPNV gleichzeitig abgebaut wird? Wir setzen uns mit dem Beschluss daher für eine ehrliche und nachhaltige Verkehrspolitik ein, die einen zukunftsfähigen und attraktiven öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ermöglicht”, fordert Leopold Born, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen.
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> Aus Sicht der Jungen Union Hessen werden die Mittel, die aktuell in die Subvention des 49-Euro-Tickets fließen, dringend für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur benötigt. “Die aktuellen Kosten für das 49-Euro-Ticket von bis zu 4 Milliarden Euro müssen umgehend für Investitionen in die Infrastruktur genutzt werden, statt mit der Gießkanne umverteilt zu werden. Damit der ÖPNV eine attraktive Alternative wird, benötigen wir ein enger getaktetes, zuverlässiges und dichteres Verkehrsangebot. Stattdessen wird das Angebot deutschlandweit abgebaut, weil Geld für Infrastruktur, Personal und Fahrzeuge fehlt”, stellt der JU-Landesvorsitzende fest. Das staatlich angeordnete Einheitsticket sei aus Sicht des CDU-Nachwuchses nicht die Lösung der verkehrspolitischen Herausforderungen, sondern vergrößere sie. Durch Sozialtickets und weitere Unterstützungsmaßnahmen müssen auch weiterhin Personen mit geringen Einkommen und besondere Härtefälle unterstützt werden. Allerdings dürfe den Verkehrsverbünden durch das Einheitsticket nicht die Möglichkeit genommen werden, bedarfsgerecht Auslastungen zu steuern, durch Preisgestaltung die Nachfrage zu steuern und die attraktiven Angebote zu refinanzieren.
>
> “Die Ampel beansprucht für sich, dass das 49-Euro-Ticket die Bürger entlastet. Das ist leider in zweifacher Hinsicht eine Irreführung: Erstens entlastet das Ticket nicht die Bürger, sondern lediglich die Nutzer des ÖPNV. Aufgrund des geringen Angebots profitieren hiervon lediglich die Bürger in den Ballungsräumen und Speckgürteln. Zweitens werden die Einnahmen, die den Verkehrsunternehmen durch die staatlich angeordneten 49-Euro-Tickets entgehen, durch Steuermittel ausgeglichen. Somit kommen schlussendlich die Steuerzahler für das 49-Euro-Ticket auf. Die Entlastung entpuppt sich als weiteres Ampel-Märchen”, erklärt Sebastian Willsch, Referent für Infrastruktur, Verkehr und Wohnen im JU-Landesvorstand.
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> „In Hessen sind wichtige Infrastrukturprojekte, wie der Ausbau der S6 und die Regionaltangente West, nach viel zu langen Planungsphasen endlich im Bau. Weitere Projekte, wie beispielsweise die Wallauer Spange und die Reaktivierung der Aartalbahn, müssen nun zügig folgen, stehen aber wegen fehlenden Gelds in den Sternen. Mittlerweile fehlen den Verkehrsverbünden sogar die Mittel, um Verkehr auf der neuen Infrastruktur zu bestellen. Die Lage ist dramatisch und das Wahlgeschenk des 49-Euro-Tickets bindet zusätzlich viel Geld, das an anderen Stellen dringend benötigt wird“, so Willsch abschließend.
Wenn 4 Milliarden (welche die Summe für ganz Deutschland ist wenn ich nicht falsch liege) die Summe sind welche über das Bestehen oder den Untergang der aktuellen Infrastruktur des Bundeslandes entscheiden dann ist eh längst 5 vor 12. Laut einigen Forschern ist das Ticket weiterhin sogar noch zu teuer um wirkliche Effekte zu erzeugen. Was die JU hier fordert ist dagegen die Forderung von Verkehrsökonom Christian Böttger der das Geld eben lieber in Infra sehen möchte. Selbe talking points mit “erreicht nicht die ärmsten, Subvention der Masse, wenig Effekt auf Co2 bzw. zu teuer”. Ist teilweise auch eine faire Kritik aber man muss irgendwann anfangen den Leuten das Thema schmackhaft zu machen. Ansonsten tauschen wir Autos durch andere Autos aus. Eine echte Mobilitätswende sieht anders aus.
Da wünscht man sich doch einen etwas positiveren Blick in die Zukunft als “der Laden ist scheiße, kurzfristig nicht zu retten und damit sollten wir lieber wieder ins Auto investieren”.
Was ist den heute los, die CXU schreit heute ja förmlich um negative Aufmerksamkeit…ekelhaft.
Das ist schon ein ganz generelles Problem, wenn man Leuten kostenloses (oder in dem Fall stark vergünstigtes) Zeug verspricht ist das natürlich irgendwie populär, aber irgendjemand muss letztendlich dafür zahlen. Im Zweifelsfall ist das wieder vor allem die arbeitende Mittelschicht über höhere Steuern. Egal ob man das Ticket sinnvoll nutzen kann oder nicht. Das führt in dem Fall dazu, dass Leute auf dem Land den Städtern ihre Mobilitätskosten querfinanzieren.
Der springende Punkt an der ganzen Sache ist ja, würde das Geld dann wirklich in Infrastruktur gehen? Derzeit hat es einen sichtbaren Effekt und eine spürbare Entlastung all derer die mit ÖPNV pendeln müssen oder wollen.
Während diese 4 Milliarden anders genutzt evtl nur in einem weiteren Prestige Projekt landen wo sie sinnlos verpuffen
Beste Beispiele S21, Elbphilharmonie und der Berliner Flughafen die für die meisten normalen Menschen nicht wirklich eine große Rolle spielen und meist dann nur sehr regional
Diese 4 Milliarden haben einfach deutlich mehr realen Wert als die xte Autobahn
Und 4 Milliarden dafür sind ja schon fast ein schnapper wenn ich mir dazu im Vergleich andere Posten anschaue
Hat die CDU irgend ein Parteiprogramm außer Sachen rückgängig zu machen?
Denen ist wohl nicht klar, dass diese 4 Mrd bereits eine Investition in die Verkehrswende und einen bezahlbaren ÖPNV darstellen die in der Folge Steuereinnahmen durch Menschen bedeutet, die sich andernfalls den Weg zur Arbeit nicht leisten könnten.
Investitionsgelder neu zu verteilen macht dann Sinn wenn man sein Ziel erreicht hat und es keine Notwendigkeit mehr für Subventionen gibt. Davon ist aktuell nichts erreicht.
Man sollte erwähnen, dass Leopold in der IT arbeitet und sehr wahrscheinlich einen Firmenwagen fährt.
Wir schaffen das 49-Euro Ticket ab und führen das 9-Euro Ticket wieder ein. Die Mehreinnahmen durch gesunkene Preise stecken wir in mehr Wagons. VWL kann ich.
Es ist ja kein Geheimnis, dass die CDU darauf basiert, ihren Freunden (oder sich selbst) in der Wirtschaft Kohle zu zuschieben. Das war schon immer ihr Kerngeschäft. Geht halt schlecht mit 49€ Ticket, geht gut mit 4 Mia in bar.
Von welcher Partei war noch der letzte Verkehrsminister? Der vorletzte? Wer war es noch, der Millionen Euro aus dem Fenster geschmissen hat, um seinem Populismus zu frönen?
Weil der Kosten/nutzen-faktor bei 4 Milliarden bei der Autobahn ja besser wäre /s
Es gibt 45 Millionen Erwerbstätige in Deutschland. Das sind kosten in Höhe von 88€ pro Person und Jahr für das Deutschlandticket. Das ist, was Leute für uns ausgeben.
Ich habe selber kein Auto, aber der Staat gibt laut Statista 20 Milliarden mehr im Jahr für Straßen aus, als es durch Kfz-, Kraftstoffsteuer etc. wieder einnimmt. Klar hab ich da auch ein Interesse dran, weil ich hätte noch gerne, dass Kommerzieller Verkehr und Rettungsdienste durch die Gegend fahren können, aber wenn nur das das Ziel wäre, dann könnte man viel Geld sparen da man keine dreispurigen Autobahnen bräuchte, wenn nur die Fahren würde .
Nebenbei zahlt man ja auch noch viele andere kosten für andere Autofahrer. Ich musste in meiner alten Wohnung 30€ im Monat für einen Parkplatz zahlen, den ich nicht brauchte. Ich konnte ihn auch nicht an Nachbarn vermieten, weil die meisten Häuse Parkplätze hatten und dann auch noch kostenfrei ausreichend auf der Straße geparkt werden durfte. Zu diesen 360€ im Jahr kommen auch noch die Mehrkosten in anderen Läden, die einen Parkplatz anbieten. Könnten die vielleicht geringere kosten verlangen, wenn sie durch weniger Parkplätze weniger Miete zahlen müssten oder mehr Fläche haben könnten?
Hatte bei realer Irrsinn einen kostenlosen Pendler-Parkplatz an einem Bahnhof mit 100 und noch was Plätzen gesehen, der anscheinend 3.000.000€ gekostet hat? Wenn jemand die Folge kennt und ich das falsch verstanden habe, bitte bescheid sagen. Aber wenn das richtig ist, dann bezahlt man pro Parkplatz über 1000€ im Jahr, wenn das in 25 Jahren neu gemacht wird. Und Leute ärgern sich über 350€, die man als DE-Ticket Nutzer bekommt
Dann sollen sie sich doch alle Autos holen, ich verstehe das Problem nicht. Am besten noch 2/3 mehr für den gesamten Haushalt. Autos sind ja Freiheit und Unabhängigkeit und wir möchten ja auch noch mehr Platz für breitere Straßen und Parkplätze verschwenden. S/
“Zugfahren müsse attraktiv sein, dann würden die Leute gerne reguläre Tickets kaufen”
Wie ignorant will man sein? Zugführer wurde Jahrzehnte absichtlich durch die CDU unattraktiv gemacht, kaputt gespart und das Auto so lange subventioniert. Und jetzt kommt so ein dummer Spruch. Hört auf jedes Jahr 30-50 Mrd in die Autobahnen zu investieren, dann ist auch genug Geld für das dt. Ticket da.
Na ja, die letzten Europawahlen haben leider bewiesen, dass die Bevölkerung sich die CDU an der Spitze (fast überall in Deutschland) wünscht. Also, wenn die CDU später sämtliche Ampel-Entscheidungen rückgängig macht, dann hat sich die Bevölkerung es gewünscht (Ehrlich, über 30%, obwohl der Populist Merz an der Spitze ist, da fehlen einen die Worte).
18 comments
Ach jetzt aufeinmal wollen sie mehr Geld in Infrastruktur?
Natürlich aber dann in die Schiene oder? ODER?
Ich wünsche mir ein Aus für Hessens CDU
> „Die aktuell entstehenden Kosten bis zu vier Milliarden Euro sollen stattdessen für Investitionen in die Infrastruktur verwendet werden“, heißt es in dem Antrag beim Parteitag am Samstag, den die Junge Union (JU) eingebracht hatte.
Lol, und es ist sogar noch ein Antrag der Jungen Union, den man hier umsetzen soll/will. Wohl schon das Hirn versoffen, die Guten.
> „Die hessische CDU stellt sich damit gegen die Interessen aller Haushalte in Hessen, die kein Auto besitzen“, konstatierte Katy Walther, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion. Spätestens jetzt sei klar: **„Die CDU steht für eine ideologische Mobilitätspolitik von vorgestern.“**
Wo sie Recht hat, hat sie Recht.
Aus deren Pressemitteilung:
> JU Hessen begrüßt Initiative zur Abschaffung des 49-Euro-Tickets
> Anlässlich der Beschlüsse des 120. Landesparteitages begrüßt die Junge Union Hessen die Initiative zum Ende des 49-Euro-Tickets. „Das 49-Euro-Ticket ist nicht mehr als ein Marketing-Gag der Ampel-Bundesregierung. Während sich die Ampel für das 49-Euro-Ticket feiert, wird bei genauerem Hinsehen erst das gesamte Ausmaß der Schaufensterpolitik deutlich. Was bringt ein Einheitsticket, wenn der zuverlässige ÖPNV gleichzeitig abgebaut wird? Wir setzen uns mit dem Beschluss daher für eine ehrliche und nachhaltige Verkehrspolitik ein, die einen zukunftsfähigen und attraktiven öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ermöglicht”, fordert Leopold Born, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen.
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> Aus Sicht der Jungen Union Hessen werden die Mittel, die aktuell in die Subvention des 49-Euro-Tickets fließen, dringend für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur benötigt. “Die aktuellen Kosten für das 49-Euro-Ticket von bis zu 4 Milliarden Euro müssen umgehend für Investitionen in die Infrastruktur genutzt werden, statt mit der Gießkanne umverteilt zu werden. Damit der ÖPNV eine attraktive Alternative wird, benötigen wir ein enger getaktetes, zuverlässiges und dichteres Verkehrsangebot. Stattdessen wird das Angebot deutschlandweit abgebaut, weil Geld für Infrastruktur, Personal und Fahrzeuge fehlt”, stellt der JU-Landesvorsitzende fest. Das staatlich angeordnete Einheitsticket sei aus Sicht des CDU-Nachwuchses nicht die Lösung der verkehrspolitischen Herausforderungen, sondern vergrößere sie. Durch Sozialtickets und weitere Unterstützungsmaßnahmen müssen auch weiterhin Personen mit geringen Einkommen und besondere Härtefälle unterstützt werden. Allerdings dürfe den Verkehrsverbünden durch das Einheitsticket nicht die Möglichkeit genommen werden, bedarfsgerecht Auslastungen zu steuern, durch Preisgestaltung die Nachfrage zu steuern und die attraktiven Angebote zu refinanzieren.
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> “Die Ampel beansprucht für sich, dass das 49-Euro-Ticket die Bürger entlastet. Das ist leider in zweifacher Hinsicht eine Irreführung: Erstens entlastet das Ticket nicht die Bürger, sondern lediglich die Nutzer des ÖPNV. Aufgrund des geringen Angebots profitieren hiervon lediglich die Bürger in den Ballungsräumen und Speckgürteln. Zweitens werden die Einnahmen, die den Verkehrsunternehmen durch die staatlich angeordneten 49-Euro-Tickets entgehen, durch Steuermittel ausgeglichen. Somit kommen schlussendlich die Steuerzahler für das 49-Euro-Ticket auf. Die Entlastung entpuppt sich als weiteres Ampel-Märchen”, erklärt Sebastian Willsch, Referent für Infrastruktur, Verkehr und Wohnen im JU-Landesvorstand.
>
> „In Hessen sind wichtige Infrastrukturprojekte, wie der Ausbau der S6 und die Regionaltangente West, nach viel zu langen Planungsphasen endlich im Bau. Weitere Projekte, wie beispielsweise die Wallauer Spange und die Reaktivierung der Aartalbahn, müssen nun zügig folgen, stehen aber wegen fehlenden Gelds in den Sternen. Mittlerweile fehlen den Verkehrsverbünden sogar die Mittel, um Verkehr auf der neuen Infrastruktur zu bestellen. Die Lage ist dramatisch und das Wahlgeschenk des 49-Euro-Tickets bindet zusätzlich viel Geld, das an anderen Stellen dringend benötigt wird“, so Willsch abschließend.
Wenn 4 Milliarden (welche die Summe für ganz Deutschland ist wenn ich nicht falsch liege) die Summe sind welche über das Bestehen oder den Untergang der aktuellen Infrastruktur des Bundeslandes entscheiden dann ist eh längst 5 vor 12. Laut einigen Forschern ist das Ticket weiterhin sogar noch zu teuer um wirkliche Effekte zu erzeugen. Was die JU hier fordert ist dagegen die Forderung von Verkehrsökonom Christian Böttger der das Geld eben lieber in Infra sehen möchte. Selbe talking points mit “erreicht nicht die ärmsten, Subvention der Masse, wenig Effekt auf Co2 bzw. zu teuer”. Ist teilweise auch eine faire Kritik aber man muss irgendwann anfangen den Leuten das Thema schmackhaft zu machen. Ansonsten tauschen wir Autos durch andere Autos aus. Eine echte Mobilitätswende sieht anders aus.
Da wünscht man sich doch einen etwas positiveren Blick in die Zukunft als “der Laden ist scheiße, kurzfristig nicht zu retten und damit sollten wir lieber wieder ins Auto investieren”.
Was ist den heute los, die CXU schreit heute ja förmlich um negative Aufmerksamkeit…ekelhaft.
Das ist schon ein ganz generelles Problem, wenn man Leuten kostenloses (oder in dem Fall stark vergünstigtes) Zeug verspricht ist das natürlich irgendwie populär, aber irgendjemand muss letztendlich dafür zahlen. Im Zweifelsfall ist das wieder vor allem die arbeitende Mittelschicht über höhere Steuern. Egal ob man das Ticket sinnvoll nutzen kann oder nicht. Das führt in dem Fall dazu, dass Leute auf dem Land den Städtern ihre Mobilitätskosten querfinanzieren.
Der springende Punkt an der ganzen Sache ist ja, würde das Geld dann wirklich in Infrastruktur gehen? Derzeit hat es einen sichtbaren Effekt und eine spürbare Entlastung all derer die mit ÖPNV pendeln müssen oder wollen.
Während diese 4 Milliarden anders genutzt evtl nur in einem weiteren Prestige Projekt landen wo sie sinnlos verpuffen
Beste Beispiele S21, Elbphilharmonie und der Berliner Flughafen die für die meisten normalen Menschen nicht wirklich eine große Rolle spielen und meist dann nur sehr regional
Diese 4 Milliarden haben einfach deutlich mehr realen Wert als die xte Autobahn
Und 4 Milliarden dafür sind ja schon fast ein schnapper wenn ich mir dazu im Vergleich andere Posten anschaue
Hat die CDU irgend ein Parteiprogramm außer Sachen rückgängig zu machen?
Denen ist wohl nicht klar, dass diese 4 Mrd bereits eine Investition in die Verkehrswende und einen bezahlbaren ÖPNV darstellen die in der Folge Steuereinnahmen durch Menschen bedeutet, die sich andernfalls den Weg zur Arbeit nicht leisten könnten.
Investitionsgelder neu zu verteilen macht dann Sinn wenn man sein Ziel erreicht hat und es keine Notwendigkeit mehr für Subventionen gibt. Davon ist aktuell nichts erreicht.
Man sollte erwähnen, dass Leopold in der IT arbeitet und sehr wahrscheinlich einen Firmenwagen fährt.
Wir schaffen das 49-Euro Ticket ab und führen das 9-Euro Ticket wieder ein. Die Mehreinnahmen durch gesunkene Preise stecken wir in mehr Wagons. VWL kann ich.
Es ist ja kein Geheimnis, dass die CDU darauf basiert, ihren Freunden (oder sich selbst) in der Wirtschaft Kohle zu zuschieben. Das war schon immer ihr Kerngeschäft. Geht halt schlecht mit 49€ Ticket, geht gut mit 4 Mia in bar.
Von welcher Partei war noch der letzte Verkehrsminister? Der vorletzte? Wer war es noch, der Millionen Euro aus dem Fenster geschmissen hat, um seinem Populismus zu frönen?
Weil der Kosten/nutzen-faktor bei 4 Milliarden bei der Autobahn ja besser wäre /s
Es gibt 45 Millionen Erwerbstätige in Deutschland. Das sind kosten in Höhe von 88€ pro Person und Jahr für das Deutschlandticket. Das ist, was Leute für uns ausgeben.
Ich habe selber kein Auto, aber der Staat gibt laut Statista 20 Milliarden mehr im Jahr für Straßen aus, als es durch Kfz-, Kraftstoffsteuer etc. wieder einnimmt. Klar hab ich da auch ein Interesse dran, weil ich hätte noch gerne, dass Kommerzieller Verkehr und Rettungsdienste durch die Gegend fahren können, aber wenn nur das das Ziel wäre, dann könnte man viel Geld sparen da man keine dreispurigen Autobahnen bräuchte, wenn nur die Fahren würde .
Nebenbei zahlt man ja auch noch viele andere kosten für andere Autofahrer. Ich musste in meiner alten Wohnung 30€ im Monat für einen Parkplatz zahlen, den ich nicht brauchte. Ich konnte ihn auch nicht an Nachbarn vermieten, weil die meisten Häuse Parkplätze hatten und dann auch noch kostenfrei ausreichend auf der Straße geparkt werden durfte. Zu diesen 360€ im Jahr kommen auch noch die Mehrkosten in anderen Läden, die einen Parkplatz anbieten. Könnten die vielleicht geringere kosten verlangen, wenn sie durch weniger Parkplätze weniger Miete zahlen müssten oder mehr Fläche haben könnten?
Hatte bei realer Irrsinn einen kostenlosen Pendler-Parkplatz an einem Bahnhof mit 100 und noch was Plätzen gesehen, der anscheinend 3.000.000€ gekostet hat? Wenn jemand die Folge kennt und ich das falsch verstanden habe, bitte bescheid sagen. Aber wenn das richtig ist, dann bezahlt man pro Parkplatz über 1000€ im Jahr, wenn das in 25 Jahren neu gemacht wird. Und Leute ärgern sich über 350€, die man als DE-Ticket Nutzer bekommt
Dann sollen sie sich doch alle Autos holen, ich verstehe das Problem nicht. Am besten noch 2/3 mehr für den gesamten Haushalt. Autos sind ja Freiheit und Unabhängigkeit und wir möchten ja auch noch mehr Platz für breitere Straßen und Parkplätze verschwenden. S/
“Zugfahren müsse attraktiv sein, dann würden die Leute gerne reguläre Tickets kaufen”
Wie ignorant will man sein? Zugführer wurde Jahrzehnte absichtlich durch die CDU unattraktiv gemacht, kaputt gespart und das Auto so lange subventioniert. Und jetzt kommt so ein dummer Spruch. Hört auf jedes Jahr 30-50 Mrd in die Autobahnen zu investieren, dann ist auch genug Geld für das dt. Ticket da.
Na ja, die letzten Europawahlen haben leider bewiesen, dass die Bevölkerung sich die CDU an der Spitze (fast überall in Deutschland) wünscht. Also, wenn die CDU später sämtliche Ampel-Entscheidungen rückgängig macht, dann hat sich die Bevölkerung es gewünscht (Ehrlich, über 30%, obwohl der Populist Merz an der Spitze ist, da fehlen einen die Worte).