83 Prozent mehr als im Vorjahr: 2023 gab es so viele antisemitische Vorfälle wie nie

by GlumpPower

9 comments
  1. Wie man juden und jüdinnen in Deutschland angreifen kann, weil die israelische Regierung einen Krieg in Gaza führt, ist mir bis heute ABSOLUT schleierhaft.

    Das besonders schlimme ist hier, die Gefahr kommt von links und von rechts.

    Bei diesen ganzen Berichten in den letzten Tagen (auch Antiziganismus, Antimuslimischer Rassismus) habe ich gefühlt irgendwie „survivors guilt“ weil ich keiner dieser bedrohten Gruppen angehöre und mein Leben relativ normal verläuft.. Ich kann das nicht fassen, dass Menschen so sehr hassen können, dass sie Leute aufgrund solcher Merkmale angreifen.

    Aber die Mitte der Gesellschaft scheint auch träge bzw. vielleicht auch zu überfordert mit den eigenen Herausforderungen um dem entschieden zu begegnen. Es ist zum verzweifeln.

    Edit: „mittlerweile“ im zweiten Absatz gestrichen, natürlich existiert Linker antisemitismus nicht erst seit dem 07. Oktober. Das sollte das ganze nicht verharmlosen oder falsch darstellen.

  2. Ich glaube, es wäre geschickter, einen Zeitraum zur Einordnung anzugeben. Die Aussage “Deutschland ist so antisemitisch wie nie zuvor” fühlt sich ja irgendwie falsch an.

  3. Furchtbare Zahlen. Und dieses Jahr fürchte ich werden wir den nächsten traurigen Rekord haben. Ich sehe gerade die politische Linke in der Pflicht, ihr massives Antisemitismus-Problem aufzuarbeiten und auch die Naivität gegenüber den Intifadaprotesten an Unis zu beenden. Ebenfalls muss die Politik endlich mal entschlossen gegen Islamismus vorgehen ohne den Hass auf Muslime weiter zu schüren.

  4. Wurde gestern nicht in den Tagesthemen gestern gesagt, dass gleichzeitig antimuslimische Übergriffe sich verdoppelt haben?

    Ich nehme an es geht allgemein einfach krass zur Sache aktuell.

  5. Oh, ob das wohl etwas mit der weit verbreiteten abfeierei einer muslimisch-faschistischen Terrorgruppe zu tun hat die fast genauso gut im Kriege beginnen ist wie sie zu verlieren und dann einen auf Opfer zu machen? C) can’t tell!

  6. “From the river to the sea” skandieren ist ja auf Demos in Berlin mittlerweile verboten. Würde sowas auch als “antisemitischer Vorfall” gewertet werden?

  7. Naja dazu zählt aber auch das die Bunderegierung im Dezember 23 die Definition von Antisemitismus auf die durchaus umstrittene IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus übernommen hat.

    Die Antisemitischen Angriffe auf Menschen Jüdischen Glaubens sind sicherlich gestiegen. Aber ich finde es extrem fahrlässig diese Information über die Änderung der Definition nicht mit im Artikel zu erwähnen.

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