Zu Beginn des Ruhestands: Soziales Pflichtjahr für Baby-Boomer?

by Labrasat

22 comments
  1. Waren die Kommentare genauso wütend als das soziale Pflichtjahr für junge gefordert wurde?

  2. Deutschland macht mal wieder komische Deutschland-Dinge.

  3. Ich finds ja witzig, wie da vom Artikel jetzt das Argument “ja aber was wenn die sich um die Enkel kümmern” angeführt wird. Hat beim sozialen Jahr für junge Leute jemand danach gefragt, ob die vielleicht selber schon Kinder haben? Soll ja vorkommen. Müssen die dann auch irgendwie bewältigen oder nicht?

  4. Klar. Pflegepraktikum für die, die bald darauf ihre eigene Pflege nicht mehr bezahlen können.

  5. Gute Idee eigentlich, anstatt 24/7 Minion Memes und AFD Parolen auf Facebook zu teilen, könnten die sich ja mal mit den jüngeren Generationen beschäftigen, anstatt nur immer zu meckern.

  6. Haha, hab das neulich hier mal in den Raum geworfen. Schön zu sehen, dass buchstäbliche Scheißhausideen so weit kommen. 

  7. Genau wie bei der Debatte über die Wiedereinführung der Wehrpflicht: Zwangsarbeit ist scheiße.

    Der einzige Unterschied ist, dass ich mir hier zu 100% sicher bin, dass das nicht kommen wird.

  8. Bitte lasst euch nicht damit ködern. Kristina Schröder ist eine übelste Unions-Politikerin, die damit aufgefallen ist Mittel gegen Rechtsextremismus kürzen und zu Corona-Zeiten eine gewisse [Nähe zu Querdenkern](https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/querdenken-netzwerk-welt/) hatte.

    Eine Ungerechtigkeit sollte nicht mit einer anderen ausgeglichen werden. Pflichtjahre sind mMn in jeder Altersklasse abzulehnen. Hier wird mal wieder versucht den eigens hervorgerufenen Fachkräftemangel billig zu bewältigen und damit die Freiheit aller einzuschränken.

  9. Die meisten alten Leute können dann nach dem Pflichtjahr in der Pflege gleich als zu Pflegende weiter machen.

  10. Wäre definitiv sinnvoll.

    Die gehen eh viel zu früh in Rente und werden auch viel zu alt.

  11. Die Frau Schröder und ihre Sippschaft kann gerne mit gutem Beispiel vorangehen.

    Ich habe meine 15 Monate bereits abgeleistet. Ich glaube allerdings nicht, dass sie mich als Scharfschützen heute noch brauchen könnten, meine Augen sind nicht besser geworden.

  12. Ich glaub paar Rentner oder Frührentner wurden sich über etwas Beschäftigung freuen.

    Wir reden hier über eine Generation, die sich sehr über den Beruf und über Arbeit definiert hat. Die fallen reihenweise in ein existenzielles Loch, wenn die nix mehr zu haben.

  13. Nach wie vor gilt: der Staat darf seine Bürger nicht zu Zwangsdiensten verpflichten.
    Die einzige erleubte Ausnahme ist der Wehrdienst. über den sich dann auch die Rechtmäßigkeit des Zivildienstes definiert.
    Frau Schröder wirft Nebelkerzen.
    Ich habe meinen 15-monatigen Einsatz fürs Vaterland hinter mir. Wieso sollte ich noch einen Zwangsdienst machen?
    Und wenn doch, warum eigentlich nur einen? Warum nicht alle 10 Jahre mal ein Jahr umsonst für die Gesellschaft arbeiten? Oder gleich alle 5 Jahre…

  14. Ich halte das für nicht schlecht. Viele Rentner die ich kenne stürzen ab weil sie keine Beschäftigung mehr haben, verfallen Schwurbler-Telegrammkanälen, trinken zu viel Alkohol oder suchen sich Streit mit Nachbarn.

    Ich würde daraus kein Pflichtjahr machen sondern sie aktiv um ihre Hilfe bitten. Das wäre wohl anständiger.

  15. Scheint so, als wäre die einzige Lösung für den eklatanten Personalmangel in der Pflege nun entweder die Jungen oder die Alten zu einem Jahr Leibeigenschaft zu zwingen…

  16. Ich finde den Gedanken reizvoll, dass man bis zur Rente ein Jahr Gesellschaftsdienst machen muss.
    Ohne bestimmten Zeitpunkt.
    Und natürlich kann man sich bestimmte Dinge anrechnen lassen.

    Du warst Soldat? Du hast deine Pflicht getan.

    Du hast x Kinder großgezogen? Du hast deine Pflicht getan.

    Du hast x Jahre in einem gesellschaftlich relevanten Beruf mit starkem Fachkräftemangel gearbeitet? Du hast deine Pflicht getan.

    X Jahre im Katastrophenschutz? Pflicht getan.

    X Jahre gesellschaftlich relevantes Ehrenamt? Pflicht getan.

    Ihr seht wo ich hin will. Finde den Gedanken wie gesagt sehr reizvoll, ob und wie das umsetzbar ist, ist eine andere Frage.

  17. Morgen geht eine Kollegin bei uns in Rente.
    Tut mir leid, aber die ist körperlich ein Wrack. Was für Tätigkeiten sollen diese Menschen denen machen?
    Großartig körperlich werden viele da nicht groß anpacken können. Verwaltungstätigkeiten wo jedes Jahr jemand neues angelernt werden soll? Wie sollen die bezahlt werden? Analog Wehrpflichtige? Wird das Entgelt dann zusätzlich zur Rente ausgezahlt oder angerechnet (was faktisch unbezahlte Arbeit bedeuten würde). Das ganze hat mehr Löcher als ein Schweitzer Käse.

    Wovon soll dieser Vorschlag eigentlich ablenken?

    Edit:
    Man könnte über Möglichkeiten sprechen bei denen Rentner sich nebenbei was zu verdienen können. Einige können und wollen bestimmt was machen, da mussten sinnvolle Angebote geschaffen werden, evtl. auch Steuer und Abgabentechnisch.

  18. Aber nur die, die keinen Wehr/Zivildienst geleistet haben
    … und keine Kinder großgezogen haben

  19. Ich schlage vor wir machen das 25 Jahre, damit die Leute die noch Wehrdienst oder Wehrersatzdienst machen mussten noch ein Jahr ran müssen und dann schaffen wir das wieder ab.

  20. Hilft bestimmt auch gegen Vereinsamung im Alter. Unterstütze ich.

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