Ausgesetzte Vermögenssteuer: 380 Milliarden Euro Schaden

by GesternHeuteMorgen

16 comments
  1. >Ein weiteres Argument, das gerne gegen die Vermögenssteuer angebracht wird, lautet, dass Milliardäre und Superreiche ihr Vermögen bei einer Wiedererhebung ins Ausland schaffen würden und die Steuer deswegen nicht zu Mehreinnahmen führen würde. Für die Stu­di­en­au­to­r*in­nen vom Netzwerk Steuergerechtigkeit und Oxfam gilt dieses Argument allerdings nicht. „Die Angst vor der Steuerflucht ist in der Bevölkerung genauso wie in der Politik weit verbreitet. Aber die Angst ist irrational. Steuerflucht ist kein Schicksal und auch kein Massenphänomen“, sagte Christoph Trautvetter vom Netzwerk Steuergerechtigkeit.

  2. Das Vermögen, das man ins Ausland schaffen kann, ist schon längst da. Also worauf warten wir?

  3. Dieser Artikel ist super wirr. Die Vermögenssteuer floss nie in den Bundeshaushalt. Die Forderung Immobilien zu besteuern, obwohl es schon eine Grundsteuer gibt, ist nicht durchdacht. Dies würde die Ungleichheit nur verschärfen, da damit der Vermögensaufbau durch Immobilienerwerb noch weiter erschwert werden würde, Arme bleiben also weiter arm. Selbst unter Berücksichtigung der Inflation müsste eine vierköpfige Familie schon bei einem einfachen Haus oder einer einfachen Wohnung Vermögenssteuer, zusätzlich zur Grundsteuer, bezahlen.
    Betriebs- und Aktienvermögen werden sowieso beim Verkauf versteuert. Bei einer Besteuerung von Aktienvermögen nach dem Kurswert müsste man auch Kursverluste bei der Vermögenssteuer berücksichtigen.

    Insgesamt ist die Vermögenssteuer eine teure Sache, die finanziellen Kosten nur für Erhebung und Befolgung durch Steuerpflichtige werden zwischen 10% und 33% des Aufkommens geschätzt. Da sollte man über einfachere Dinge nachdenken. 

  4. Ich sehe immernoch nicht den Vorteil darin eine Vermögenssteuer einer Reform der Erbschaftssteuer vorzuziehen. 

  5. durch eine nicht erhobene Steuer entsteht ein “Schaden” und dieser Schaden entspricht 80 % des Bundesetats, vielleicht überlesen ja einige das sich die eine Zahl auf ein Jahr, die andere auf knapp 30 bezieht, journalistische Meisterleistung.

  6. Unfassbar… Und wir können es uns nicht leisten tennet zu kaufen… Sodas bald irgendwelche investoren unser Stromnetz und das Zugpferd der deutschen offshore Windenergie besitzen…. Well played

    Kann ja nicht schiefgehen… Ist ja nur kritische Infrastruktur.

  7. Kann gerne eingesetzt werden, solange Immos, die zu EIGENEN Wohnzwecken genutzt werden, davon ausgenommen sind. Würde vmtl. auch die Akzeptanz in der Bevölkerung fördern.

  8. Wie war das noch gleich mit der globalen milliardärssteuer?

  9. Das Problem ist weniger die Vermögenssteuer an sich als die Grenze und die Einbeziehung. 1995 war der Freibetrag 120.000 DM pro Familienmitglied. Selbst wenn wir Großzügig sind und da mal 150.000 € drauß machen, da zahlt jeder mit einem abbezahlten Haus was. Bei den im Raum zirkulierenden 2 Mio Freibetrag sähe das schon anders aus. Aber dann sind auch die Einnahmen vermutlich erheblich geringer. Ob es Sinvoll ist, der Mittelschicht noch eine Steuer aufzusetzen und ob davon Wirtschaft und Staat auch ohne Abwanderungen zu berücksichtigen profitieren ist für mich zweifelhaft.

  10. Sehr gut, in Deutschland ist es für Startups aktuell schon extrem schwer an Kapital zu kommen, sodass wir, wie ganz Europa, bei diversen tech Themen, vor allem deep tech, eigentlich schon seit Jahrzehnten kaum noch mit den USA und China konkurrieren können. Europas Wirtschaft und dementsprechend die Entwicklung der Reallöhne steigt auch seit der Wirtschaftskrise praktisch kaum noch an.

    Da ist es doch absolut schlüssig dass man dem ganzen jetzt noch mit dem Ziel die Steuereinnahmen kurzfristig zu maximieren einfach komplett den Gar aus macht, indem man Investitionen *noch* unattraktiver macht.

  11. Verständlich, dass man da dringend am Deutschlandticket sparen muss.

  12. „Schaden“ was ein schlechter Artikel.
    Aber wenigstens nicht Kosten geschrieben

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