“Mausland den Mäusen”: AfD feiert zu Sylt-Skandalsong “L’amour toujours” von Gigi D’Agostino

by GirasoleDE

21 comments
  1. >So verteilte und verkaufte die als rechtsextrem eingestufte Jugendorganisation “Junge Alternative” auf dem AfD-Bundesparteitag am Wochenende Merchandise in Anlehnung an die Melodie des Sommerhits: Sticker mit der Aufschrift “Dööp dödö dööp” sowie Shirt mit einem simplen “Döp”.

    Also jetzt reichts aber ich lass mir von dummen kack Nazis doch nicht “Döp” wegnehmen und auch nicht “Utz” und schon gar nicht Songs von Gigi D’Agostino!

  2. Ich habe nicht viele Lieder, die seit über 20 Jahren auf einem meiner Playlists sind, aber L’amour toujours gehört zu diesen.

    Ich bin echt stinksauer, dass ich dieses Lied eigentlich gar nicht mehr öffentlich hören kann, sei es durchs “Passivhören” im ÖPNV über die Kopfhörer oder im Auto.

  3. Ist das nicht wie bei Kindern, nachdem sie entdeckt haben, wie Erwachsene entsetzt reagieren und ihnen die ersehnte Aufmerksamkeit schenken, wenn sie Kraftausdrücke verwenden? Jede dämliche Zahlenkombination, Songzeile, Haarfrisur oder Körpermodifikation taugt inzwischen zum Aufreger des politischen Gegners. Damit wir diskutieren ob das jetzt verboten ist oder zumindest sein sollte.
    Was ist denn da das Endgame? Wir lassen uns von anderen quasi alles wegnehmen, weil sie es für sich besetzen und dann keiner mehr damit spielen darf? In die andere Richtung funktioniert es ja dummerweise eher nicht oder soll die Grüne Jugend jetzt eine umgedichtete Version des Horst Wessel Liedes benutzen, um den Freundeskreis Höcke zu ärgern?

    Hab eher das Gefühl, dass sich deren Seite permanente Selbstbestätigung abholt, wenn sich alle bis hinauf zu Ministerinnen und dem Bundespräsidenten in die Debatte einschalten. Vielleicht kann man das ja auch mal ignorieren? Zumindest, wenn keine eindeutige(!) Straftat vorliegt.

  4. Nazipartei: *tut Nazi-Dinge*

    Reddit-user (sitzend): “Blöde Nazis…”

    Nazipartei: *verleibt sich ‘nen Song von Gigi D’Agostino ein*

    Reddit-user (aufstehend): “Jetzt reicht’s!”

  5. Dumme Tiervergleiche hat schon deren Idol angestellt. Armselig.

  6. Wenn die Hemmungen fallen kommt dann halt die hässliche Nazifratze deutlicher zum Vorschein.

  7. >Der Parlamentarische Geschäftsführer Komning hält den Song beim AfD-Sommerfest offenbar für den richtigen Einheizer. Offensichtlich aber weiß er auch, dass das Lied und vor allem der in rechten Kreisen verbreitete ausländerfeindliche Alternativtext ein Problem ist. Also ändert er den Text, dichtet ihn etwas um: Statt “Deutschland den Deutschen, Ausländer raus” singt er: “Mausland den Mäusen, Maushändler Klaus.” Mehrfach habe Komning die Menge zum Mitsingen aufgefordert, so erzählen es Teilnehmer des Abends t-online.

    Aber hey, die AgD ist natürlich eine ganz normale Partei…

  8. Schlumpfland den Schlümpfen,
    Gargamel raus, Gargamel raus,
    Schlumpfland den Schlümpfen,
    Gargamel raus!

  9. >So verteilte und verkaufte die als rechtsextrem eingestufte Jugendorganisation “Junge Alternative” auf dem AfD-Bundesparteitag am Wochenende Merchandise in Anlehnung an die Melodie des Sommerhits: Sticker mit der Aufschrift “Dööp dödö dööp” sowie Shirt mit einem simplen “Döp”.

    Ich find’s okay, dass die Döppen sich jetzt zu unser aller Schutz selbst beschriften.

  10. Komning hat “Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!” gesungen, ohne die Worte zu benutzen. Jeder weiß, was er gemeint und sich nicht auszusprechen getraut hat.

    Ist das gleiche, wie “HKNKRZ” oder “88”: eine simple Verklausulierung und schlechte Tarnung. Der parlamentarische Geschäftsführer der “AfD” ist m.M.n. nichts anderes, als ein über die eigene Dummheit und Hybris gestolperter Rassist.

  11. >Beim Sommerfest der AfD-Fraktion am Dienstagabend haben sich Bundestagsabgeordnete, Mitarbeiter und Unterstützer der AfD in einem Biergarten an der Berliner **Spinnerbrücke** getroffen.

    Das hat schon was Ironisches

  12. Ich würde es ja eher den Syltskandal-Song nennen als den Sylt-Skandalsong.

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