Linz ist Linz

29 comments
  1. Würde man es nicht so provokant schreiben, wärs den meisten Menschen wohl echt powidl.

    Mir persönlich ist es vollkommen egal wer wie streng gendert. Ich selbst bin prinzipiell auch offen dafür, nur wenn sich die “Vorschriften” alle 6 Monate ändern, *_/: whatever, und einem nicht ruhig auf Augenhöhe erklärt wird was denn genau der Sinn dahinter sein soll, schalten die meisten Menschen einfach auf Durchzug.

    Wenn ich hergehe und Person X, die etwas falsch oder nicht optimal macht, mit hochnäsigem Ton darauf hinweise dass sie ein Idiot ist, wird Person X ganz sicher empfänglich für meine Ratschläge sein.

  2. Ich nehm mir das als Beispiel und sag ab jetzt Schwurblerinnen und meine alle Geschlechter.

  3. Stellt‘s Euch vor es gäbe echte Gleichberechtigung, Respekt, unabhängig vom Geschlecht, Sicherheit für Frauen, auch vor Vorgesetzten… und wir müssten uns um sowas nicht kümmern.

  4. Ganz ehrlich, in meiner Abteilung habe ich einen Frauenanteil von 60%. Mir ist egal, ob sich männlich, oder weiblein auf die Stelle bewirbt. In Mails schreiben ich fast immer die männliche Form. Warum? Weil ich faul bin und es leichter und schneller zu tippen ist. Haben meine Mitarbeiterinnen ein Problem damit? Nein, hab sie schon oft gefragt und sie genießen, eben aus Bequemlichkeit, auch nicht
    Wenn’s wer macht, stört es mich natürlich nicht

  5. Ich hab jetzt nicht direkt was gegens gendern (leute die sich über so was aufregen haben echt nix besseres zu tun) aber sowas macht finde ich gar keinen Sinn. Einer der Gründe dafür das man nur die männliche Form von Wörtern verwendet ist das diese in fast allen Fällen kürzer ist. Einer der Gründe fürs Gendern ist das sich jeder angesprochen fühlt und keiner benachteiligt wird. Nur die weibliche Form zu verwenden macht also (bis auf die paar Wörter wo diese kürzer ist) rein gar keinen Sinn. Ich werd mich über sowas jetzt nicht beschweren (mir ist das wurscht ob ich jez als Kunde oder Kundin bezeichnet werde) aber komisch is es trotzdem… Edit: oh wow up/down-vote counter im minus. Möchte hier nochmal betonnen das dieser Kommentar hier viel mehr eine Frage war aber wenn ihr ihn dennoch scheiße findet ist das natürlich eure Meinung

  6. Eigentlich sind ja die Männer diejenigen die diskriminiert werden. Frauen werden in der maskulinen Form mit eingeschlossen und haben zudem ihre eigene feminine Form, während sich die Männer ihre teilen müssen.

    Einfach dämlich sowas. Dieses gekünstelte inklusive und überkorrekt sein macht die Linken genau so unerträglich wie die Rechten. Hat schon einen Grund wieso sie keiner ernst nimmt. Wie auch wenn solche Themen ihr Hauptaugenmerk sind.

  7. Ich wäre ja dafür das generische Maskulinum in ein Neutral umzutaufen und ein neues Maskulinum zu erschaffen.

    BEISPIEL:

    Lehrer – Lehrerin – Lehrerer

    Zuschauer – Zuschauerin – Zuschauerer

    Patient – Patientin – Patienter

    Arzt – Ärztin – Ärzter

    Das hätte den Vorteil, dass alte Texte ihre Sinnhaftigkeit nicht verlieren. Menschen, die sich weigern die Neuerungen zu verwenden, müssten nicht notwendigerweise korrigiert werden.

    Klingt vll. etwas gewöhnungsbedürftig, find ich aber immer noch ‘deutscher’ als Ärztx oder Professx, das is bei der mündlichen Aussprache in meinen Augen noch schlimmer.

    Im Englischen ist ein Mörder ein murderer, diese Endung ist zumindest dort nicht so ungewöhnlich… Und beim Wort Zauberer is es auch bereits dabei, ohne, dass sich wer die Zunge recht verbiegen muss.

  8. Wäre mir auch völlig recht, wir können uns gerne darauf einigen solange man nicht alle paar Monate mit einer neuen Variante kommt.

  9. wenn man unbedingt edgy sein will. Es gibt halt im Deutschen das generische Maskulin, das alle geschlechter umfasst, sowas wie ein generisches Femininum gibt es einfach ned.

  10. So hab ich das schon ein paar mal gesehen und finds lustig. Das kitzelt genau die richtigen, die sonst immer meinen, die Frauen solln sich ned so anstellen, sie sind eh automatisch mitgemeint wenn wo nicht gegendert wird. Nagöh, schmeckt da wem die eigene Medizin ned?

  11. Nebelgranate, um ECHTE Gleichberechtigung zu verschleppen, “gebt ihnen halt einmal das Gendern, damit sind sie voll beschäftigt und nicht bei der Gleichberechtigung lästig” Ein sprachliche0r Mist, nur zum Ablenken geschaffen. Persönlich ignoriere ich den Genderschas, die Gleichberechtigung praktiziete ich seit Geburt (starke Mutter!)

  12. Ganz ehrlich? Eine Form, in der alle mitgemeint sind, finde ich viel besser als jedes Sterchnchen oder Doppelpunkt. Die Genderbefürworter tun immer so als wäre es ja so einfach zu gendern; ist es halt nicht. Wenn man nur “Lehrer*innen” als Beispiel gibt schon, aber bei einem Kompositum, in dem schon mindestens zwei genderbare Begriffe drinnen sind (Bürgermeisterkandidat) weiß es schon wieder niemand.
    Mal davon abgesehen, dass Leute, die gerade erst Deutsch lernen oder eine Leseschwäche haben ziemlich benachteiligt werden.

  13. Im Grunde …. ja, fuck it, wieso ned. Wenn bisher immer die männliche Version verwendet wurde und Frauen mitgemeint, dann halt auch mal die weibliche und Männer mitmeinen. Besser als der Männer:?*”!(!@#innen Scheiß.
    Ist halt genauso fair oder unfair für beide Geschlechter wie die männliche Form.
    Hab mich inzwischen an das “SchülerInnen”-Konstrukt gewöhnt, das haut auch im alltäglichen Sprachgebrauch so halbwegs hin,zumindest mehr als diverse seltsamere Konstruktionen.

    Das ist ein Grund, wieso ich Englisch eigentlich lieber mag. Sehr wenig geschlechtsspezifische Begriffe, daher ist lustiger gerade im Englischen das Gendern ein kleineres/anderes Thema, mehr auf die preferred pronouns fixiert, wobei ich mich jetzt dazu erstmal nicht weiter auslasse.

    Worüber ich mich aber weiterhin aufregen werde, wenn jemand “man” mit “frau” ersetzen will. “man” ist einfach ein anderes Wort als “Mann” verdammt, das nicht denselben Sinn, Zweck, Klang etc. hat. Man kann zB nicht “Feuerwehrman” sagen/schreiben.

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