Und ich hoffe, sie scheitert auch dort. Ich wäre sogar dafür, dass Schöffen eine Robe tragen müssen um Äußerlichkeiten (z.B. kleines Schmuckkreuze, grosse sind eh verboten, besondere Kleidung, etc.) zu verbergen.
Die einen wollen Verschleierung und die anderen wollen auf der linken Fahrbahn fahren. Man kann es nicht allen recht machen. /s
Können wir nich alle so coole Perücken haben? So 1m gepuderte Curls über jede Schulter?
Der Bonus: Kopftuchträgerinnen können sämtliche eigene Haare darunter verstecken (und auch das Kopftuch).
Dann tanzt niemand aus der Reihe, niemand fällt auf, aber all können mitmachen.
Hm, sorum ist es ja langweilig. Schöffe kann man (wie z.B. auch Wahlhelfer) grundsätzlich auch gegen seinen Willen werden. In dem Fall fände ich es nochmal interessanter was die Folgen und die Rechtssituation wären.
Schwierig. Wer Kopftuch, Kippa oder schwarzen Talar trägt ist schon strenger religiös und hat somit andere Moralvorstellung und andere Weltanschauungen. Finde aber dass dass ausziehen derartiger Religiöser Kleidung nicht den Menschen ändert, sollte aber auch klar sein.
Dann aber auch bitte Kruzifixe aus Justizgebäuden verbannen, Justiz sollte von keinerlei Religion beeinflusst werden
Nur mal am Rande der Hinweis, dass Pfarrer vom Schöffendienst ausgeschlossen sind. So viel also dazu, wie das Gesetz die Verbindung zwischen Religion und Judikative vorsieht. Klar, die Frau hier ist Laie und kein Imam, aber wenn die beruflich religiösen Vertreter pauschal ausgeschlossen sind, dann ist doch ne klare Sache, ob Kreuzkette oder Kopftuch erlaubt sein sollten.
Bei der Schöffenvereidigung kann man ja auch „so wahr mit Gott helfe“ sagen. Das spiegelt ja genau so eine religiöse Haltung wider.
Zumal Schöffen die „normale“ Bevölkerung vertreten sollen und dazu gehören nun mal auch Frauen mit Kopftuch.
Außerdem sind die Anwesenden bei der Verhandlung sehr achtsam was Befangenheit angeht, wenn irgendwie der Eindruck entstehen würde, dass jemand nicht neutral ist, wird die Verhandlung direkt beendet.
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Und ich hoffe, sie scheitert auch dort. Ich wäre sogar dafür, dass Schöffen eine Robe tragen müssen um Äußerlichkeiten (z.B. kleines Schmuckkreuze, grosse sind eh verboten, besondere Kleidung, etc.) zu verbergen.
Die einen wollen Verschleierung und die anderen wollen auf der linken Fahrbahn fahren. Man kann es nicht allen recht machen. /s
Können wir nich alle so coole Perücken haben? So 1m gepuderte Curls über jede Schulter?
Der Bonus: Kopftuchträgerinnen können sämtliche eigene Haare darunter verstecken (und auch das Kopftuch).
Dann tanzt niemand aus der Reihe, niemand fällt auf, aber all können mitmachen.
Hm, sorum ist es ja langweilig. Schöffe kann man (wie z.B. auch Wahlhelfer) grundsätzlich auch gegen seinen Willen werden. In dem Fall fände ich es nochmal interessanter was die Folgen und die Rechtssituation wären.
Schwierig. Wer Kopftuch, Kippa oder schwarzen Talar trägt ist schon strenger religiös und hat somit andere Moralvorstellung und andere Weltanschauungen. Finde aber dass dass ausziehen derartiger Religiöser Kleidung nicht den Menschen ändert, sollte aber auch klar sein.
Dann aber auch bitte Kruzifixe aus Justizgebäuden verbannen, Justiz sollte von keinerlei Religion beeinflusst werden
Nur mal am Rande der Hinweis, dass Pfarrer vom Schöffendienst ausgeschlossen sind. So viel also dazu, wie das Gesetz die Verbindung zwischen Religion und Judikative vorsieht. Klar, die Frau hier ist Laie und kein Imam, aber wenn die beruflich religiösen Vertreter pauschal ausgeschlossen sind, dann ist doch ne klare Sache, ob Kreuzkette oder Kopftuch erlaubt sein sollten.
Bei der Schöffenvereidigung kann man ja auch „so wahr mit Gott helfe“ sagen. Das spiegelt ja genau so eine religiöse Haltung wider.
Zumal Schöffen die „normale“ Bevölkerung vertreten sollen und dazu gehören nun mal auch Frauen mit Kopftuch.
Außerdem sind die Anwesenden bei der Verhandlung sehr achtsam was Befangenheit angeht, wenn irgendwie der Eindruck entstehen würde, dass jemand nicht neutral ist, wird die Verhandlung direkt beendet.