Unis fordern Grundeinkommen von 1200 Euro für alle, die zügig studieren

by Classic_South_5374

9 comments
  1. Das ist ein undurchdachter Vorschlag.

    Man stelle sich vor man macht im jänner eine Prüfung, bekommt im April dann das Ergebnis (war zumindest zu meiner Zeit nicht unüblich) und kommt dann drauf, dass man 3 Monate zurückzahlen muss und einem sofort die Existenzgrundlage entzogen wird. 

    Mit Verlaub, das ist doch ein dummes System. 

    Aber es ist ein Bekenntnis zur starken Förderung von Studierenden. Wie wärs denn mit einem Grundstipendium für die ersten 6 Semester, wobei man hier auch nach 3 Semestern eine gewisse Menge an ects vorweisen muss. Nach den 6 Semestern ist es dann aus, oder kann als Leistungsstipendium erneut beantragt werden für jene die wirklich schnell sind. 

  2. Man kann, auch wenn man das will, die ECTS von einer FH in Hintertupfing (Krems) oder BWL nicht mit ‚TU Maschinenbau’-ECTS vergleichen.

  3. Nein danke. Die zügigkeit vom studium ist extrem vom thema abhängig. Das ist mega ungerecht bzw gibts kein geld für den scheiss. Mehr geld schenken heisst noch mehr inflation

  4. Eine bessere Idee wäre vielleicht das stipendium System so zu verbessern so das alle die wollen und können auch ein Studium ermöglicht wird, unabhängig vom Einkommen der Eltern.

  5. Wieder mal die Gießkanne, die nicht sozial treffsicher ist.

    Wieder mal eine einfache (=undurchdachte) Lösung.

    20 ECTs sind ganz was anderes je nachdem was man studiert. Sollte zwar nicht so sein, ist aber so.
    Gerne Leistungsstipendien und Studienbeihilfen sozial gestaffelt erhöhen.

    Aber studieren ist nun mal keine Lohnarbeit sondern eine (Aus)bildung.

    Zum Vergleich: Doktoranden, die lehren und forschen und einen Arbeitsvertrag haben, bekommen oft unter 1500 EUR weil sie ja “nur 50%” angestellt sind. (Effektiv natürlich weit über 100%)

  6. Warum Grundgehalt und nicht stattdessen ein staatlich garantierter Kredit?

    Kredit um die Kosten vom Studium und Unterkunft zu decken, zurückzuzahlen erst nach Abschluss des Studiums, jährlicher Rückzahlbetrag wird auf 10% (oder 5%) vom jährlichen Einkommen limitiert. Staat springt als Bürge ein wenn die Bank jemandem ansonsten keinen Kredit geben würde.

    Vorteile:

    * Diejenigen die profitieren zahlen auch dafür (halt später), anstatt dass die armen Bauhackler das Luxusstudium der Studenten finanzieren müssen.
    * Durch die Rückzahlung entsteht nur eine geringe Belastung: Keine Rückzahlung während dem Studium und danach nur jährliche Rückzahlung bis zu einem bestimmten Prozentsatz vom Einkommen.
    * Das sowieso schon viel zu knappe Budget wird nicht noch weiterbelastet.
    * Die Studenten welche das Studium sowieso nicht ernst nehmen belegen keine Vorlesungen bzw. Übungen, weil sie dafür bezahlen müssen.

    So etwas wäre doch ein viel gerechteres Modell, anstatt einfach das Geld vom Helikopter abzuwerfen.

  7. Upopular Opinion: Ich fände nachgelagerte Studiengebühren/Kredit sinnvoller, da dies meiner Meinung nach weniger sozial selektiv wäre.

    Arbeiterkinder müssen aktuell nebenbei arbeiten und werden mehrere Jahre (an der TU Wien) fertig, dadurch entgehen dutzende Tausend Euro an Gehältern.

    Aktuell führt das billige studieren dazu, dass die Qualität zu niedrig ist (wir haben nur in brotlosen Künsten & Soziologie Top Rankings, das ist ein Armutszeugnis) und Leistungsträger in UK, USA und Schweiz abwandern müssen.

    Meiner Erfahrung nach sind an Wiener Unis vor allem die Med Uni und die WU gut finaziert. Die TU Wien musste vor 1,5 Jahren für 2 Wochen schließen, da man kein Geld zum Heizen hatte. Das sagt schon alles.

  8. Ich finde die 20 ECTS nicht fair, da man einen WU ECTS nicht mit einem TU ECTS vergleichen kann, an der TU ist einfach viel mehr Arbeit nötig.

    Viel besser wäre es meiner Meinung nach, wenn man die durchschnittliche reale Semesteranzahl für den Abschluss heranzieht.

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