Er will sich halt so durchmerkeln und kapiert einfach nicht, dass das nie eine gute Strategie war und heute erst recht nicht mehr funktioniert.
Würde sagen, in den 90ern hängengeblieben, umreist seine gesamte Politik leider ganz hervorragend /s
Not so Modern Talking – Shanghai Shanghai Lady
Er war ja erst vor kurzem mit Vertretern der besagten Konzerne dort um für sie was rauszuholen, bekam allerdings eine Abfuhr. Warum er gerade Autoindustrie oder Chemiekonzerne über das Wohl des Landes stellt wird er uns wohl nicht verraten.
Leider ist es nicht nur Scholz, der in den 90ern hängen geblieben ist. Der Großteil der Bevölkerung leider auch.
Ja ach was, er war so unglaublich unterwürfig bei seinem letzten Besuch das war richtig furchtbar anzusehen.
Das hatte schon fast was sexuelles so toll wie er alles fand.
Sollte jetzt nicht überraschend sein, dass man wenn man wirtschaftlich anhängig von China ist, von China möchte das sie eine bestimmte Handlung tun (nicht Russland zu sehr unterstützen) und noch dazu militärisch ein Zwerg ist nicht allzu chinafeindlich auftreten kann.
Woher kommt es eigentlich, dass die Medien verlangen das man China jetzt kritisiert? Sollte man sich vielleicht nicht eher erstmal unabhängig von China machen und dann kritisieren?
(Solches wird aber gerne dann auch kritisiert, weil dann ja der heilige Freihandel in Gefahr ist)
Die gesamte politische Landschaft ist in den 90ern hängenbegelieben als auch gefühlt 50% der gesamten Gesellschaft.
Na ich weiß nicht, ob sich Olaf noch an die 90er erinnern kann.
Dafür steckt Merz in fast allen Belangen in den Siebzigern fest, da nehme ich doch lieber die Neunziger
Egal, Hauptsache mit Wirdcard kennt er sich bestens aus.
Scholz ist hängengeblieben?
Nein? Doch! Oh!
Scholz ist hängengeblieben, das hat nichts mit den neunzigern zu tun /s
Aber mal ernsthaft. Beim Umgang mit Russland ist das doch genauso, appeasment Politik. Anstatt mal zu sagen was Sache ist und auch mal eine harte Ansage zu machen wenn nötig , Deutschland ist eine der stärksten Industrienationen und sollte sich auch so verhalten.
Um mal ein bisschen eine scholzfreundliche Position zu vertreten: Die SPD war immer eine Partei, die auch versucht hat, die nicht so gut verdienende Hälfte der Bevölkerung zu vertreten. Union, FDP und Grüne, die sich in Sachen konfrontativer Außenpolitik gerne hervortun, sind dagegen ganz klar bürgerliche Parteien, die sich im Großen und Ganzen auch selbst darüber bewusst sind, dass sie eine gutbürgerliche, finanziell abgesicherte Klientel vertreten. Auf weite Teile der ärmeren Bevölkerung wirkt die Globalisierungspolitik des bürgerlichen Lagers anders.
Auf meine Familie (evangelische Arbeiterfamilie aus NRW, SPD-Stammwähler seit anno dazumal) wirken die Dinge z.B. so:
In den 90ern und frühen 2000ern hat die Globalisierung dazu geführt, dass viele Dinge nach Osteuropa oder Asien outgesourced wurden. Viele Leute haben ihren Job verloren, Deutschland hat seine Standards massiv runtergefahren und blieb auf Kosten seiner Bürger noch irgendwie konkurrenzfähig. Westeuropäische Länder, die ihre Standards nicht runtergefahren haben, sind in eine tiefe, jahrzehntelange Krise gerutscht, ein Trip nach Nordfrankreich öffnet da viele Augen. Auf beiden Seiten hat die Globalisierung damals den Arbeitern in Westeuropa eher geschadet. Damals waren es oft die urban-akademischen Eliten, die die Globalisierung ganz toll fanden und Kritik daran abgewürgt haben. Noch in den 2010er-Jahren galt Globalisierung als Allheilmittel.
Heute sind andere Jobs entstanden, wenn auch oft im Niedriglohnsektor. Aber die Leute sind wieder in Arbeit und da dank der Globalisierung viele Dinge auch günstiger geworden sind als sie es wären, wenn alles in Europa produziert würde, können sie sich dennoch zumindest ab und an etwas bescheidenen Luxus leisten. Made in China verspricht erschwingliche Produkte. Made in Europe ist inzwischen meist höchste Preisklasse und damit für viele Leute unerschwinglich. Globalisierung bedeutet plötzlich auch Chancen. Und jetzt kommen oft die gleichen Leute, die vor zwanzig Jahren große Globalisierungsfans waren und behaupten, dass jeder Handel mit nichtwestlichen Ländern Teufelszeug wäre.
Natürlich fühlt man sich da ein kleines bisschen verarscht. Man hat Angst, zweimal unter die Räder zu kommen und wirft insbesondere den Grünen und der FDP vor, dass es ihnen im Grunde egal ist, wenn die Ärmeren unter die Räder kommen. Wenn die SPD da nicht gelegentlich eine Gegenposition vertreten würde, würden auch weite Teile meiner Familie zu Wagenknecht abwandern.
Damit ist er leider auf Linie mit großen Teilen der von China abhängigen und profitierenden Industrie. Die gemütlichen 90er Gesetze würde ich als Konzern ungern ändern.
Das ist doch nicht wirklich ein China Problem, sondern ein grundsätzliches. Aus Austausch und Handel sollte nicht Abhängigkeit entstehen. Bzw bestehen dabei dann eben Risiken. Es bringt ja auch durchaus Vorteile. Nur braucht es dann einen Plan B und vernünftige Risikobewertung. Sonst ist man überrascht und unvorbereitet, wenn das schöne Gas aus Russland zum No No wird, die Chinesen doch nicht so freundlich sind wie sie tun oder die USA einen Irren zum Chef machen.
Lässt sich als Politikwissenschaftlerin oder Teil eines think tanks immer leichter sagen. Dann stehen die großen Konzerne vor der Haustüre und meinen sie müssen 40k Jobs cutten weil China zurückschlägt. Diese kurzfristigsten Interessen halten eben Politiker/Parteien an der Macht. Das gleiche bei den Grünen welche Programme ändern oder mittragen müssen welche sie eigentlich kritisch sehen.
Das gleiche bei den Unternehmen. Klar kann man sagen es sind Fehlentscheidungen. Andere können sagen es waren Deals welche man so nicht ablehnen konnte. Was die Politik begreifen müsste ist dass Geopolitik die Wirtschaft mit einschließt. Chinas mögliche Handelshemmnisse müssen direkt mit der Unterstützung Russlands verbunden sein. Ohne Peitsche oder Zuckerbrot wird China nicht einfach den Support einstellen. Gerade nicht weil die USA hier genauso zündelt und China abhalten möchte ein “peer competitor” zu werden. Entweder ist die chinesische Führung pragmatisch oder legt es gezielt auf Wettkampf an. Würde schon reichen hier als Europa endgültig die Lage abzuchecken indem man Angebote bereitet.
Dann akzeptieren es auch die Bürger oder die Unternehmen. Ansonsten bleibt China +1/2 die langfristige Politik der Unternehmen welche sich natürlich ziehen wird.
>Das Problem, so die China-Expertin von der Denkfabrik German Marshall Fund, sitze im Kanzleramt.
Transatlantiker die alles nach der US-Außenpolitik richten und sich verhuren, DAS ist unser problem.
Scholz in den 80ern hängengeblieben
CDU in den 50ern hängengeblieben
AFD in den 30ern hängengeblieben
Toll.
Lobbyistin aus dem German Marshall Fund will mehr Isolation Chinas und am liebsten direkt Wirtschaftskrieg? Das ist doch keinen Artikel wert. Aber Reddit wirds feiern.
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Er will sich halt so durchmerkeln und kapiert einfach nicht, dass das nie eine gute Strategie war und heute erst recht nicht mehr funktioniert.
Würde sagen, in den 90ern hängengeblieben, umreist seine gesamte Politik leider ganz hervorragend /s
Not so Modern Talking – Shanghai Shanghai Lady
Er war ja erst vor kurzem mit Vertretern der besagten Konzerne dort um für sie was rauszuholen, bekam allerdings eine Abfuhr. Warum er gerade Autoindustrie oder Chemiekonzerne über das Wohl des Landes stellt wird er uns wohl nicht verraten.
Leider ist es nicht nur Scholz, der in den 90ern hängen geblieben ist. Der Großteil der Bevölkerung leider auch.
Ja ach was, er war so unglaublich unterwürfig bei seinem letzten Besuch das war richtig furchtbar anzusehen.
Das hatte schon fast was sexuelles so toll wie er alles fand.
Sollte jetzt nicht überraschend sein, dass man wenn man wirtschaftlich anhängig von China ist, von China möchte das sie eine bestimmte Handlung tun (nicht Russland zu sehr unterstützen) und noch dazu militärisch ein Zwerg ist nicht allzu chinafeindlich auftreten kann.
Woher kommt es eigentlich, dass die Medien verlangen das man China jetzt kritisiert? Sollte man sich vielleicht nicht eher erstmal unabhängig von China machen und dann kritisieren?
(Solches wird aber gerne dann auch kritisiert, weil dann ja der heilige Freihandel in Gefahr ist)
Die gesamte politische Landschaft ist in den 90ern hängenbegelieben als auch gefühlt 50% der gesamten Gesellschaft.
Na ich weiß nicht, ob sich Olaf noch an die 90er erinnern kann.
Dafür steckt Merz in fast allen Belangen in den Siebzigern fest, da nehme ich doch lieber die Neunziger
Egal, Hauptsache mit Wirdcard kennt er sich bestens aus.
Scholz ist hängengeblieben?
Nein? Doch! Oh!
Scholz ist hängengeblieben, das hat nichts mit den neunzigern zu tun /s
Aber mal ernsthaft. Beim Umgang mit Russland ist das doch genauso, appeasment Politik. Anstatt mal zu sagen was Sache ist und auch mal eine harte Ansage zu machen wenn nötig , Deutschland ist eine der stärksten Industrienationen und sollte sich auch so verhalten.
Um mal ein bisschen eine scholzfreundliche Position zu vertreten: Die SPD war immer eine Partei, die auch versucht hat, die nicht so gut verdienende Hälfte der Bevölkerung zu vertreten. Union, FDP und Grüne, die sich in Sachen konfrontativer Außenpolitik gerne hervortun, sind dagegen ganz klar bürgerliche Parteien, die sich im Großen und Ganzen auch selbst darüber bewusst sind, dass sie eine gutbürgerliche, finanziell abgesicherte Klientel vertreten. Auf weite Teile der ärmeren Bevölkerung wirkt die Globalisierungspolitik des bürgerlichen Lagers anders.
Auf meine Familie (evangelische Arbeiterfamilie aus NRW, SPD-Stammwähler seit anno dazumal) wirken die Dinge z.B. so:
In den 90ern und frühen 2000ern hat die Globalisierung dazu geführt, dass viele Dinge nach Osteuropa oder Asien outgesourced wurden. Viele Leute haben ihren Job verloren, Deutschland hat seine Standards massiv runtergefahren und blieb auf Kosten seiner Bürger noch irgendwie konkurrenzfähig. Westeuropäische Länder, die ihre Standards nicht runtergefahren haben, sind in eine tiefe, jahrzehntelange Krise gerutscht, ein Trip nach Nordfrankreich öffnet da viele Augen. Auf beiden Seiten hat die Globalisierung damals den Arbeitern in Westeuropa eher geschadet. Damals waren es oft die urban-akademischen Eliten, die die Globalisierung ganz toll fanden und Kritik daran abgewürgt haben. Noch in den 2010er-Jahren galt Globalisierung als Allheilmittel.
Heute sind andere Jobs entstanden, wenn auch oft im Niedriglohnsektor. Aber die Leute sind wieder in Arbeit und da dank der Globalisierung viele Dinge auch günstiger geworden sind als sie es wären, wenn alles in Europa produziert würde, können sie sich dennoch zumindest ab und an etwas bescheidenen Luxus leisten. Made in China verspricht erschwingliche Produkte. Made in Europe ist inzwischen meist höchste Preisklasse und damit für viele Leute unerschwinglich. Globalisierung bedeutet plötzlich auch Chancen. Und jetzt kommen oft die gleichen Leute, die vor zwanzig Jahren große Globalisierungsfans waren und behaupten, dass jeder Handel mit nichtwestlichen Ländern Teufelszeug wäre.
Natürlich fühlt man sich da ein kleines bisschen verarscht. Man hat Angst, zweimal unter die Räder zu kommen und wirft insbesondere den Grünen und der FDP vor, dass es ihnen im Grunde egal ist, wenn die Ärmeren unter die Räder kommen. Wenn die SPD da nicht gelegentlich eine Gegenposition vertreten würde, würden auch weite Teile meiner Familie zu Wagenknecht abwandern.
Damit ist er leider auf Linie mit großen Teilen der von China abhängigen und profitierenden Industrie. Die gemütlichen 90er Gesetze würde ich als Konzern ungern ändern.
Das ist doch nicht wirklich ein China Problem, sondern ein grundsätzliches. Aus Austausch und Handel sollte nicht Abhängigkeit entstehen. Bzw bestehen dabei dann eben Risiken. Es bringt ja auch durchaus Vorteile. Nur braucht es dann einen Plan B und vernünftige Risikobewertung. Sonst ist man überrascht und unvorbereitet, wenn das schöne Gas aus Russland zum No No wird, die Chinesen doch nicht so freundlich sind wie sie tun oder die USA einen Irren zum Chef machen.
Lässt sich als Politikwissenschaftlerin oder Teil eines think tanks immer leichter sagen. Dann stehen die großen Konzerne vor der Haustüre und meinen sie müssen 40k Jobs cutten weil China zurückschlägt. Diese kurzfristigsten Interessen halten eben Politiker/Parteien an der Macht. Das gleiche bei den Grünen welche Programme ändern oder mittragen müssen welche sie eigentlich kritisch sehen.
Das gleiche bei den Unternehmen. Klar kann man sagen es sind Fehlentscheidungen. Andere können sagen es waren Deals welche man so nicht ablehnen konnte. Was die Politik begreifen müsste ist dass Geopolitik die Wirtschaft mit einschließt. Chinas mögliche Handelshemmnisse müssen direkt mit der Unterstützung Russlands verbunden sein. Ohne Peitsche oder Zuckerbrot wird China nicht einfach den Support einstellen. Gerade nicht weil die USA hier genauso zündelt und China abhalten möchte ein “peer competitor” zu werden. Entweder ist die chinesische Führung pragmatisch oder legt es gezielt auf Wettkampf an. Würde schon reichen hier als Europa endgültig die Lage abzuchecken indem man Angebote bereitet.
Dann akzeptieren es auch die Bürger oder die Unternehmen. Ansonsten bleibt China +1/2 die langfristige Politik der Unternehmen welche sich natürlich ziehen wird.
>Das Problem, so die China-Expertin von der Denkfabrik German Marshall Fund, sitze im Kanzleramt.
Transatlantiker die alles nach der US-Außenpolitik richten und sich verhuren, DAS ist unser problem.
Scholz in den 80ern hängengeblieben
CDU in den 50ern hängengeblieben
AFD in den 30ern hängengeblieben
Toll.
Lobbyistin aus dem German Marshall Fund will mehr Isolation Chinas und am liebsten direkt Wirtschaftskrieg? Das ist doch keinen Artikel wert. Aber Reddit wirds feiern.