
Ferienreise wird zum Albtraum «Heidi» statt «Heidemarie» auf Billett – SBB-Kontrolleur büsst Seniorin und droht ihr mit Polizei | Schweiz
by BezugssystemCH1903

Ferienreise wird zum Albtraum «Heidi» statt «Heidemarie» auf Billett – SBB-Kontrolleur büsst Seniorin und droht ihr mit Polizei | Schweiz
by BezugssystemCH1903
10 comments
Wenn dem Ticketknipser die Machtposition über den Kopf wächst.
>gebüsst
Gewas?
>Der Vor-/Nachnamen auf dem Billett müssen mit den Vor-/Nachnamen im Reisepass, der ID-Karte, dem Führerausweis oder der SwissPass-Karte übereinstimmen. Reisende, mit mehreren Tickets auf die ein und selbe Person lautend, gelten als Reisende ohne gültigen Fahrausweis.
https://community.sbb.ch/d/1106–namens%C3%A4nderung-name-auf-der-swisspass-karte-selber-%C3%A4ndern–wie-mache-ich-
Der Mann hat offensichtlich alles richtig gemacht und das ist nicht einfach nur ein Paradebeispiel für Bünzlitum… /s
Ist in Deutschland genauso. Name auf dem Ausweis muss mit dem Namen auf dem Ticket überein stimmen.
Richtig ärgerlich und teuer kann das z.B. bei einem Flug oder einer Kreuzfahrt werden, wenn wegen sowas das Boarding verweigert wird.
Edit: Einem Kollegen wurde mal das Boarding für den Flug in die USA verweigert weil er beim ESTA auf dem Reisepass 0 und O verwechselt hat (es gibt keinen Buchstaben O auf dem Reisepass, aber das muss man halt erst mal wissen). Allerdings war der Kollege darüber damals nicht mal wirklich traurig (war ein #@! Projekt).
“Traurig” war er dann allerdings ein paar Jahr später, als er mit Freunden privat nach Südamerika wollte. Leider mit Zwischenlandung in den USA und da stand (wahrscheinlich steht er immer noch) wegen diesem Vorfall auf der schwarzen Liste und darf nicht mal zum Transit einreisen.
Klar hat der Kontrolleur es vielleicht bisschen übertrieben, aber dass man auf offiziellen Dokumenten seinen echten Namen nutzen sollte ist halt auch eigentlich selbstverständlich…
Da ist sie wieder – die Schlagzeile aus der Schweiz, wo ich kurz beim Lesen überlege, ob ich einen Schlaganfall erlitten habe.
Es wird laut Artikel KEINE übereinstimmung der Namen benötigt.
Auf die Kulanz des Schaffners zu hoffen ist deshalb überflüssig weil es zur Kulanzfrage gar nicht erst kommt.
->klagen.
Heidi = Adelheid
Das ist das selbe wie:
Schweizer Polizei hält Autofahrer an und fragt:
„Sie wissen warum wir Sie angehalten haben?“.
„Nein“.
„Sie sind 53km/h gefahren, anstelle der deklarierten 50km/h.“.
„ … das sind doch nur 3km/h zuviel!?“.
„Wenn wir wöllten das sie 53 fahren, würden wir 53 schreiben!“.
Und das ganze nun im breitesten Schwyzerdütsch reden….
Hüt bin i im Zug (SBB) gsi.
Es isch öppis passiert, Gschichte wo s Läbe schriibt. So öppis chasch dir nid usdenke.
Eini alti Oma isch mit mir im IR Zug SBB vo Basel nach Wien gfahre, weiss selber nid wie me uf die Idee chunt durezfaare, will i bi St. Galle uswölle vo no in dr Schwiiz blibe her. (I überquere d Kantonsgrenze nume sälte, bi au nid gimpft etc). Villechti het sie döt Verwandti bsueche wölle und bi Flucht hälfe in Weste? KP aber es geit mir au nid a. Wie mir so gfahre sind, chunt e Schaffner im Sinn vo Kontrolle. Jede packt s Smartphone us, eini connected Laptop mit Schaffnerkontrollgerät vo Netzwerk her, i zeige mini Smartwatch (Appel) für QR Code zum scanne. D Omer gseht me scho a dass sie e normali Papierfahrkarte het, alli im Abteil sind scho am sie uslache will so rückschrittlich, passt eifach nid meh in d Ziit denke die wahrschinli. Ja und es bitzeli rächt händ sie ja au.
Aber langi Rede gar kei Sinn, es stellt sich use dass d Omer au no e Ticket het wo nid im IR Zug giltet. Das hätt sie im Internet chöne nachläsä, aber das het sie nid will es isch z tüür und de Klubschule Kurs wo es erklärt wird het sie nid leiste chöne. Da sind d Enkel gfragt mini Meinig nach aber hilft jetzt au nüme. De Schaffner besteht uf sim Gäld, das die alti Frau zahle mues im Sinn vo Schwarzfahre her es sind 252 CHF. Sie hätt nume fahre dörfe im Regionalbahn wo es 5 Täg dauert bis me in Olten isch lol (vo Basel SBB us wohlgmerkt). D Frau seit sie het kei Gäld und sie mues vo de Rente läbe vo ihrem verstorbene Maa und es isch wenig. Aber de Jockel vo Schaffner lässt sie nid erweiche. Er blibt hart. Alli luege verlege uf ihrem Handy oder läse Börsenkürse. I stah uf und erhebe s Wort. “Hör mal zue du Überjochen, d Frau fährt ja wohl jetzt gratis, sonscht händ mir da rukizuki Rambazamber und es git e Bombe” säge i dem Schnauzbartträger ins Gsicht. Es wird no leiser im Abteil, was gar nid möglich isch will ja vorher scho so leise gsi isch. Er seit er cha nid mache wäge Privatisierig vo de Bahn früener scho da hätt es Steuerzahler zahlt aber jetzt nid und ihm sind au d Finger bunde. I erwidere: “Lueg mal her du Lauchkönig, i zahl jetzt d Hälfti vo dem Schwarzfahre aber de isch au guet, de Rest zahlt d SBB der Knechtzirkus” Jetzt stöh Leute uf und wölle Schlegerei afange vo sozialer Ungerechtigkeit her. Sie sind entzürnt will d Bahn so e Geldverein isch. Einer rollt s SBB Kundenmagazin ganz fescht zäme, für dass er ordentlich zubatsche cha. De Schaffner isch in de Unterzahl (logisch). Allgemeini Berlinstimmig jetzt im Abteil, Kaffeebecher und Kundenmagazine flüged dure d Luft (Rigaerstrasse artig).
D Omer isch das peinlich, sie möcht das nid dass soviel Trubel um sie gmacht wird. I säge “Fresse jetzt Hexegsicht, es isch e Sache vo Ehre jetzt. Dem Opferkönig sini Zahnbürschte grifft morn ins Leere wenn es jetzt wiitergeit und i ufdräie vo Fausttanz her” Gegröhle im Waggon. Eini mitreissender Arzt het sini Koffer ufgmacht und e Fläsche Chloroform hervorgeholt für dass Betäubig da wäre wenn me brüchte im Kampfgetümmel.
Jetzt git de Schaffner chli bei. Er seit es passt so und er würd d Omer nid meh belästige. I gib ihm no d 60CHF und klatsche ihm uf d Stirn wie me das mit schlechtem Schüler macht. Unter hämische Rufe wie “Du Protojockel!” und “Hau ab du Vollgasotto!” verläst er s Abteil. D Omer dankt allem und setzt sich verlege hi. Es isch viel für sie. Vo Ufrege her.
D Leute wölle jetzt au mir Gäld zustecke will sie d Aktion guet gfunde händ glaub i. E modischer Geschäftsmann us Zug steckt mir beiläufig e Hunni zue und meint verschmitzt “I cha mir gönne i ha e Startup vo vegane Chäs es boomt” Am Ändi ha i 460 CHF plus. Da gseht me dass es sich uszahlt wenn me Solidarität und Zivilcourtage zeigt. Alleini sind mir schwach, gemeinsam sind mir meh! #zivilcourtage #alleinesindwirschwach #ottohaftigkeitabschaffe