Einwanderung und Migration: Schluss mit Fluchtnostalgie

by Appropriate_Elk_6113

8 comments
  1. > Was den Rechten aber am meisten dient, ist nicht das öffentliche Sprechen über Attacken im Alltag, sondern das begütigende Schweigen darüber.

    > Aber die ungeregelte, die über Schlepper und offene Grenzen ermöglichte Einwanderung

    Wo finde ich ich dieses mystische Land, in dem nicht tagtäglich über kriminelle Ausländer diskutiert wird, und Europa offene Grenzen hat? Hat Herr Feddersen da ein Portal in seinem Kleiderschrank?

  2. Wie lang bleibt Feddersen eigentlich noch bei der faz bis er den sinnvollen Schritt zu Springer macht?

  3. “Grüne und Linke haben das meistens nicht so recht realisiert. Die Quartiere, in denen die meisten der Geflüchteten leben, kennen sie in der Regel nicht.”

    Diese These ist ja Recht weit verbreitet.

    Ich stutze aber immer wieder wenn ich die Wahlergebnisse in “meinem” Wahlbezirk sehe, in der auch die Zentrale Erstaufnahmestelle liegt und wo die Grünen eigentlich immer klar stärkste Partei werden.

    Vielleicht ist das in meiner Stadt aber auch nur ein Sonderfall.

  4. Ah, da versucht mal wieder jemand seine Menschenfeindlichkeit als Rationalität zu verkaufen. Warum sie in der Taz immer noch meinen, Feddersen für seine rassistischen Positionen und konservativen anti-Grünen Narrative ein Forum bieten zu müssen ist mir ein Rätsel.

  5. Das ist drollig.

    Warum ist die AfD dann insbesondere dort so stark, wo die Flüchtlings- und generell Ausländeranteile besonders gering sind?

    Was sind denn “die Quartiere, in denen die meisten Geflüchteten leben”? Bei uns im Dorf hatten wir 2015/2016 eine dezentrale Unterbringung in über’s ganze Dorf verteilte WGs organisiert. EIN Quartier gab es da gar nicht.

    Ob der Autor wohl “Quartiere, in denen die meisten Geflüchteten leben” mit sozialen Brennpunkten verwechselt, die völlig unabhängig von Flüchtlingen existieren?

    Das populistische Gerede von der Abschiebung straffälliger Flüchtlinge übersieht halt dummerweise selbst die Rechtslage, sowohl nach nationalem und internationalen Recht. Und es hilft da auch nichts, die übliche Küchenstatistik zu bedienen. Tatsächlich sind bereinigt die Gruppen, die besonders häufig auffallen, nicht die, die besonders repräsentativ für Flüchtlinge sind. Und es ist schon drollig, wenn der Autor von “Männerkulturen” und Bildung schwadroniert, während er mal eben Millionen Menschen von unterschiedlichen Kontinenten über einen Kamm schert, weil es zu viel Arbeit ist, sich zu informieren und zu differenzieren.

    Lebensmotto “Da geht noch was!” trifft insbesondere auf die Sachkunde zu.

  6. Wenn das wirklich die Meinung der taz ist und nicht nur die eines einzelnen Autors, dann wäre das wirklich der Anfang einer neuen Zeitrechnung.

  7. Ich will ja eigentlich Meinungsbeiträge nicht vorverurteilen, aber Jan Feddersen ist jetzt vielleicht nicht jemand, dem man die große Bühne bieten muss.

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