Ja komisch, meine Schulzeit hat mich ganz hervorragend aufs Leben vorbereitet!
/s
Mehrheit der Schüler bezweifelt, dass Schule gut aufs Berufsleben vorbereitet.
Liegt vielleicht daran, dass “die Mehrheit der Eltern” eben dieses Schulsystem erlebt hat.
„Danach gefragt, wie wichtig verschiedene Schulfächer für die berufliche Zukunft und das spätere Leben der Kinder sind, gibt es eine klare Abstufung: Aus Sicht der befragten Eltern sind insbesondere Englisch (74 %), Deutsch (71 %) und Mathematik (60 %) sehr wichtig.
Informatik steht an vierter Stelle (46 %). Diese Fächer werden nur von einigen wenige Befragten als „weniger wichtig/unwichtig“ eingestuft.“
*Seufz*
Habe Informatik studiert. Ja, dazu muss ich auch auch Mathe machen und vorher hatte ich auch Matheleistungskurs. Dennoch ist das für die meisten Berufsfelder nicht wichtig.
„Mit deutlichem Abstand folgen Wirtschaft/ökonomische Bildung sowie Gemeinschafts-. oder Sozialkunde bzw. Politik (jeweils 38 %) und Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Physik (37 %): Diese Fächer halten jeweils rund 4 von 10 Befragten für sehr wichtig.“
Also just die Fächer, die uns davor schützen, auf Esoterik- und Fake-News -Krams hereinzufallen.
Ach ja, Englisch. Das lernt man wenn man es benutzt, Netflix gnadenlos auf English zu stellen bringt da mehr als Nachhilfeunterricht.
> In Familien wird wohl häufiger über künstliche Intelligenz gesprochen als im Unterricht: In den meisten Familien (52 Prozent) reden die Eltern mit ihren Kindern der Befragung zufolge über Chancen und Risiken von KI.
Ist das jetzt gut oder schlecht? Bei dem Wissensstand des Durchschnittsdeutschen zu dem Thema wohl eher schlecht.
74% der Eltern halten Englisch für die Berufliche Zukunft ihrer Kinder für sehr wichtig, aber nur 60% Mathematik, selbst Deutsch war mir 71% viel “wichtiger ” bewertet. So viel zur Wichtigkeit von KI. Dazu kommt noch, dass man quasi in jeder Ausbildung und erst Recht in jedem Studium Mathe braucht. Deutschkenntnisse, die über Lesekompetenz hinaus gehen braucht man dagegen kaum.
Und was tun die Eltern? Als WAT Lehrer der dafür auch im Dienst ist kann ich deutlich sagen: DIE VERANTWORTUNG LIEGT BEI DEN ELTERN.
Berufsleben ist ja auch schließlich alles!!
So Sachen wie Bildung um in der Politik mitwirkenn zu können sind unwichtig. Wir sind ja keine Demokratie oder so.
Da muss man nicht zumindest Grundlagen aus NaWi wissen um zu verstehen dass die ganze Anti-Impf-Panik bescheuert ist. Oder Renaturierung tatsächlich gut ist. Oder das Wasserstoff vllt. nicht als Primärernergieträger sinnvoll ist. Neee
Zumal ich gerne wüsste was “aufs Berufsleben vorbereiten heißt”.
Steuern? Nicht trocken das Thema oder so. Und sich ständig ändernd.
Oh oder wie wärs mal mit Schreinern falls man Schreiner werden will? Interessiert zwar den zukünftigen Studenten nicht aber was solls.
Die Schulen sind ALLGEMEINBILDEND. In der BERUFSAUSBILDUNG an Uni und Berufskolleg wird man dann auf den BERUF vorbereitet.
Aber scheinbar hat bei vielen Eltern auch die Allgemeinbildung versagt.
Mehrheit der Eltern vergisst, dass auch sie für die Erziehung verantwortlich sind.
Würde mir auch mehr wünschen, dass die Schule auf das Berufsleben vorbereitet. Sprich:
– Es sollte gelehrt werden, wie man Meetings mit kryptischem Betreff und einem viel zu großen Teilnehmerkreis erstellt
– Wie man es schafft, in einer endlosen Email keinerlei Inhalt zu vermittelt
– Wie man es schafft, trotz Termindruck keinerlei Entscheidung zu treffen
Und wie wäre es eigentlich, den Unterricht agil zu gestalten. Hausaufgaben dann als Userstory /s
Mehrheit der Eltern und die Ersteller der Studie haben nicht verstanden, was der Auftrag von Schulen ist.
Ja, komisch. Könnte es vielleicht Absicht gewesen sein? Könnte es vielleicht sein dass das Berufsleben nicht das ganze Leben ist? Wir müssen das unbedingt vertiefen, ich glaube wir sind da einer ganz großen Sache auf der Spur
Das ist das Problem. Schule bereitet mittlerweile weder auf Beruf (handwerklich oder kaufmännisch), Uni, kreatives oder Selbstständigkeit vor. Schule ist einfach nur Schule.
Verrückte Idee, aber vielleicht ist ein Teil der Vorbereitung auf Leben und Beruf auch Aufgabe der Eltern?
Ich hab mich gut vorbereitet gefühlt. Meine Eltern sind allerdings auch ihren elterlichen Pflichten nachgekommen und haben mir Dinge beigebracht.
Mein Leseverständnis ist auch ganz in Ordnung damit ich mir neue Sachen erschließen kann.
Man lernt nie aus. Man muss sich sein ganzes Leben lang neue Sachen erschließen.
Sie können nach der Schule immerhin schonmal lesen. Ich glaube das braucht man heute bei der Arbeit…
Was mir in der zugrunde liegenden Studie (hat OP freundlicherweise verlinkt) fehlt, ist eine klare Differenzierung was mit “Schule” gemeint ist. Kontext ist ja bekanntlich wichtig.
Lese ich die Studie aber, dann muss ich daraus schließen dass es sich um Eltern handelt, deren Kinder eine ***allgemein Bildende Schule*** besuchen. Insofern sollte man die Antworten etwas nüchtern betrachten.
Was ich auch toll fand war ja, dass es für die Bewertung des Schulnotensystems die Optionen
* Beibehalten, bildet Leistung fair ab
* Beibehalten in Ermangelung von Alternative
gibt, dem dann aber
* Ein neues Bewertungssystem muss her
gegenübersteht. Wie soll das Aussehen? Scheißegal, Hauptsache anders. Dass die Wirtschaft, bleiben wir mal im Rahmen der beruflichen Zukunft, da auch in der Akzeptanz mitspielen muss, kommt da keinem in den Sinn?
Anyways. Mich kotzt diese Wirtschaftssklaverei und absolute Ausrichtung darauf sowieso enorm an. Es drängt sich der Eindruck auf dass man am liebsten, ginge es nach der Wirtschaft und der Politik, alle Schulabgänger in einem Arbeitsfähigem Zustand haben will. Die sollen gefälligst Steuern zahlen und den Generationenvertrag stützen.
Und klar. Es gibt ja nach wie vor Jugendliche, die schon eine klare Vision von ihrer beruflichen Zukunft haben. Es gibt aber eben auch genau so viele, die einfach Hilflos mit der Zukunftsperspektive überfordert sind und einfach mehr Zeit brauchen, ihren Weg zu finden.
Vielleicht muss das einfach mal in den Köpfen der Eltern, Politik und Wirtschaft ankommen, dass allgemein Bildende Schulen überhaupt erst ein mal zur Vermittlung von Wissen dienen, dass als Grundlage für alles Weitere genutzt werden kann.
Auf die individuelle berufliche Zukunft soll verdammt noch mal die Berufsausbildung, gemeinsam mit der Berufsschule, oder ein entsprechendes Äquivalent vorbereiten.
Na ja, Mehrheit der Eltern wurde ja selbst schon nicht aufs Berufsleben durch die Schule vorbereitet!
Alternative Überschrift: Mehrheit der Eltern versteht nicht, was die Aufgabe von Schule ist. Bildung darf nicht ökonomisiert werden.
Lol unis doch auch nicht…
Versucht mal mit 10. Klässlern Berufsbildung oder Steuern etc. zu machen. Die haben keinen Bock drauf und verstehen erst 6 Jahre später, warum das vielleicht ganz clever ist zu lernen…
Was bitte bereitet einen denn besser aufs Berufsleben vor, als sich an fünf Tagen in der Woche mit allen möglichen Sachen zu befassen, von denen man selbst keine einzige interessant findet?
Aktuell bereitet Schule nicht mal gut fürs Leben vor. Es ist einfach nur ne ziemlich schlechte Tagesbetreuung.
Ja, wo kommen wir denn dahin, dass Eltern ihre Kinder mal selber erziehen müssen und etwas für ihr eigenes Leben mitgeben müssen?
> Mehrheit der Eltern
Lol
Die Mehrheit der Lehrer bezweifeln, dass Eltern ihre Kinder gut aufs Berufsleben vorbereiten.
Ist dafür nicht die Ausbildung, bzw. die Einarbeitung da?
Überraschung!
Das Berufsleben ist absolut nicht kompliziert. Das komplizierteste ist doch mit einer 40 Stunde noch seinen Haushalt zu schmeißen und Privatleben zu haben. Wüsste jetzt nicht wie die Schule darauf vorbereiten soll.
An dieser Stelle mal wieder dran erinnern was für eine Person Herr Körber so war (und was der so zwischen 1933 und 45 getrieben hat)
Und warum eine Studie der Körber Stiftung denkt das Arbeit das einzige im Leben ist
Okay, die Frage ist doch, was erwartet wird. Aus meinem Abschlussjahrgang sind die Leute Ärzte, ITler, Lehrer, Büromenschen, Hörgeräteakustiker, Chefs (IT), Profs (Physik)… geworden. Worauf soll die Schule vorbereiten?
Was mMn fehlt: stärker Gesellschaftskunde (über Demokratie, Rechtsstaat, Steuern…)
Ja man, lass Kinder lieber nicht zur Schule schicken /s
Ich habe auch etwas das Gefühl, dass die Tatsache, dass fortschreitend immer mehr Betriebe kein Interesse mehr daran haben, junge Leute wirklich auszubilden, dazu beiträgt.
Habe schon mehrere Leute begleitet, die ins arbeitsleben eingestiegen sind – und oft war es der Fall, dass bereits am ersten Tag eines Praktikums oder einer Ausbildung erwartet wurde, dass man alle Ausbildungsinhalte eigentlich schon kann und man gewinnbringend im Unternehmen eingesetzt werden kann.
Der Druck und die Erwartung, in der Schule Dinge beigebracht zu bekommen, die man früher in der Anfangszeit im Beruf gelernt hat, steigt dementsprechend.
In der Schule lernt man wie man lernt. Man kann es durchaus als Vorbereitung aufs Berufsleben bezeichnen, wenn man über 11 Jahre gezeigt kriegt wie man sich wissen aneignet und auf dieses Wissen zurückgreifen kann
Bin ich eigentlich der einzige der die Schule gar nicht so scheiße fand hinsichtlich der Bildungsvermittlung ? hier wird immer so getan als wären wir auf Afrika-Niveau.
Ich geh sogar schon so weit dass wir auf dem Gymnasium damals viel zu viel lernen mussten, auch unnötig scheiße, da hätte ich mir lieber mehr Freizeit gewünscht.
Also vielleicht bin ich kleinlich, aber sollte die Schule nicht auf eine _Ausbildung_ für den Eintritt ins Berufsleben vorbereiten?
Schule schafft eine Bildungsgrundlage, Ausbildung bzw. Studium bereiten auf das Berufsleben vor. Für viele Menschen sind Schulfächer der letzte Kontakt zu Inhalten, mit denen sie sich nicht freiwillig beschäftigen. Deswegen ist es doch gut, dass die Schule so breit gestreut ist, um ein möglichst umfassendes Allgemeinwissen zu vermitteln.
Hab ich als Schüler schon nicht verstanden, warum dies nicht in Projekten, am Unterrichtsstoff angelehnt, vermittelt wird.
Jetzt arbeite ich mit jungen Leuten und erklär denen das heute, nachdem die alle bereits auf die Nase gefallen sind (Berufsorientierung, Geldfragen im kleinen Rahmen) oder eben Vermittlung an Experten.
Gehe davon aus, das so manche “Karriere” im Hilfssystem hätte, wenn nicht vermieden, doch hätte von vornherein abgemildert werden können.
Auch ne Form von Jobsicherheit. Yay?
Zumindest die Allgemeinbildende Schule ist dafür nicht da, dafür gibt es Berufsschulen.
Aber ja, ich hätte mir schon gewünscht, dass die Hauptfächer praxisorientierter gewesen wären., wie beispielsweise in Deutsch eher mal Gesetzestexte, Formulare und Verträge lesen und verstehen lernen anstatt Berthold Brecht und ok. zu lesen. Oder in Mathe anstatt stumpf Tabellen- und Textaufgaben zu rechnen, die man in ihrer Art eher selten braucht, eher mal mit Zeugs aus Steuer, Rente, Stromrechnung und co. zu rechnen. Zinsen usw. kamen ja sogar dran, aber da hätte mehr kommen müssen.
Ich hatte das Glück, dass ein Elternteil zu Hause war und Großeltern im Haus, aber das war und ist ja nicht der Normalfall.
Ich meine gut, das Experiment wäre natürlich, mal in einer Stadt die Schulen alle zu schließen und es den Eltern und Kindern selbst zu überlassen. Dann könnte man ja mal gucken, ob die jungen Menschen dort besser auf das “Berufsleben” vorbereitet sind als in anderen Städten.
…,weil die Eltern auf ihren Teil der Erziehung keinen Bock haben?
Echt? *überraschtes Pikachu Gesicht*
Musst über 40 Jahre in deinem Beruf buckeln, hast nur ca 15 Jahre deines Lebens eine solide Bildung aufzubauen, um dich im Leben zurecht zu finden, und Geschehnisse um dich herum korrekt einzuordnen. Aber das juckt ja niemanden. Bitte mehr Beruf in der Schule, das ist, was einen mündigen Bürger aus machen soll?
Das resultiert nur in mehr Verschwörungsgläubigen, Wissenschaftsleugnern und Menschen mit weltfremden Ideologien. Aber hauptsächlich BIP steigt.
Ich finde es immer erschreckend warum sich so viele über Gedichtsanalysen, Mathe usw. Aufregen. Ich finde gerade die grundlegende Idee von Deutsch in Form der verschiedenen Analysen im Nachhinein sehr wichtig. Gerade bei der heutigen Nachrichtenlage muss man tieferes Verständnis einbringen was der Autor uns überhaupt sagen will und ob das so der Wahrheit entspricht, gerade auch in Sachen Menschenverständlichkeit bzw. Die Fähigkeit anhand der Körpersprache und Ausdruck einen Menschen einzuschätzen wie heutzutage immer wichtiger um lügner oder Blender zu erkennen. Solch eine Fähigkeit bringt eben der Deutschunterricht wenn man sich drauf einlässt.
Bei Mathe sind gerade Kurvendiskussion usw. Wichtig um das grundlegende Verständnis von Funktionen zu kapieren, wieviel haben heutzutage schon Schwierigkeiten den Dreisatz anzuwenden oder geschweige denn Nullstellen zu berechnen. Bei Steigungen von linearen Funktionen setzt es schon aus, aber gerade das ist wichtig um Statistiken auch in den Nachrichten zu verstehen, man lernt eben wohin die Funktion neigt.
Die Schule ist nicht dafür verantwortlich über das Leben aufzuklären abseits der Verhütung und Fahrradfahren. Steuersachen bringt man sich entweder durch Wahlfächer bei oder durch die Eltern, Analog zu Anträgen. Die Schule ist für das Grundgerüst zuständig, tiefergehend muss man sich selbst helfen.
Das gleiche beim Religionsunterricht, bei uns ging es eher um Gerechtigkeit und Gesellschaftsleben, was viele besser besucht hätten statt malen und Zeichen statt Religionsunterricht.
Ich fand die Schule auch scheiße und sehe viel Verbesserungspotential.
Was viele aber einfach immer wieder vergessen, ist der mittelbare Effekt, den eine gute Schulausbildung hat. Diese Dinge wie lernen, Informationen verarbeiten und zusammenfassen, im Team zusammenarbeiten, Prüfungen, Disziplin, Aufgaben zu Ende bringen, sich durch beschissene Situationen durchbeißen, usw. usf.
Mehrheit der Eltern lässt Kleinkinder regelmäßig filme gucken, kauft ihnen Smartphones und Smartwatches.
ich finde schule bereitet vor allem nicht gut auf das leben vor
ja, dafür sind auch die eltern verantwortlich
aber ich finde, schule sollte mindestens genauso auf das leben vorbereiten wie auf das berufsleben
Früh Dasein und Schnauze halten! Für jeden Factory-Job eigentlich ne gute Vorbereitung!
47 comments
[Link zur eigentlichen Studie (Wie Eltern auf KI und deren Rolle in Alltag, Schule und Arbeitswelt blicken)](https://koerber-stiftung.de/site/assets/files/41372/bericht_eltern_im_fokus_2024_forsa.pdf)
Ja komisch, meine Schulzeit hat mich ganz hervorragend aufs Leben vorbereitet!
/s
Mehrheit der Schüler bezweifelt, dass Schule gut aufs Berufsleben vorbereitet.
Liegt vielleicht daran, dass “die Mehrheit der Eltern” eben dieses Schulsystem erlebt hat.
„Danach gefragt, wie wichtig verschiedene Schulfächer für die berufliche Zukunft und das spätere Leben der Kinder sind, gibt es eine klare Abstufung: Aus Sicht der befragten Eltern sind insbesondere Englisch (74 %), Deutsch (71 %) und Mathematik (60 %) sehr wichtig.
Informatik steht an vierter Stelle (46 %). Diese Fächer werden nur von einigen wenige Befragten als „weniger wichtig/unwichtig“ eingestuft.“
*Seufz*
Habe Informatik studiert. Ja, dazu muss ich auch auch Mathe machen und vorher hatte ich auch Matheleistungskurs. Dennoch ist das für die meisten Berufsfelder nicht wichtig.
„Mit deutlichem Abstand folgen Wirtschaft/ökonomische Bildung sowie Gemeinschafts-. oder Sozialkunde bzw. Politik (jeweils 38 %) und Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Physik (37 %): Diese Fächer halten jeweils rund 4 von 10 Befragten für sehr wichtig.“
Also just die Fächer, die uns davor schützen, auf Esoterik- und Fake-News -Krams hereinzufallen.
Ach ja, Englisch. Das lernt man wenn man es benutzt, Netflix gnadenlos auf English zu stellen bringt da mehr als Nachhilfeunterricht.
> In Familien wird wohl häufiger über künstliche Intelligenz gesprochen als im Unterricht: In den meisten Familien (52 Prozent) reden die Eltern mit ihren Kindern der Befragung zufolge über Chancen und Risiken von KI.
Ist das jetzt gut oder schlecht? Bei dem Wissensstand des Durchschnittsdeutschen zu dem Thema wohl eher schlecht.
74% der Eltern halten Englisch für die Berufliche Zukunft ihrer Kinder für sehr wichtig, aber nur 60% Mathematik, selbst Deutsch war mir 71% viel “wichtiger ” bewertet. So viel zur Wichtigkeit von KI. Dazu kommt noch, dass man quasi in jeder Ausbildung und erst Recht in jedem Studium Mathe braucht. Deutschkenntnisse, die über Lesekompetenz hinaus gehen braucht man dagegen kaum.
Und was tun die Eltern? Als WAT Lehrer der dafür auch im Dienst ist kann ich deutlich sagen: DIE VERANTWORTUNG LIEGT BEI DEN ELTERN.
Berufsleben ist ja auch schließlich alles!!
So Sachen wie Bildung um in der Politik mitwirkenn zu können sind unwichtig. Wir sind ja keine Demokratie oder so.
Da muss man nicht zumindest Grundlagen aus NaWi wissen um zu verstehen dass die ganze Anti-Impf-Panik bescheuert ist. Oder Renaturierung tatsächlich gut ist. Oder das Wasserstoff vllt. nicht als Primärernergieträger sinnvoll ist. Neee
Zumal ich gerne wüsste was “aufs Berufsleben vorbereiten heißt”.
Steuern? Nicht trocken das Thema oder so. Und sich ständig ändernd.
Oh oder wie wärs mal mit Schreinern falls man Schreiner werden will? Interessiert zwar den zukünftigen Studenten nicht aber was solls.
Die Schulen sind ALLGEMEINBILDEND. In der BERUFSAUSBILDUNG an Uni und Berufskolleg wird man dann auf den BERUF vorbereitet.
Aber scheinbar hat bei vielen Eltern auch die Allgemeinbildung versagt.
Mehrheit der Eltern vergisst, dass auch sie für die Erziehung verantwortlich sind.
Würde mir auch mehr wünschen, dass die Schule auf das Berufsleben vorbereitet. Sprich:
– Es sollte gelehrt werden, wie man Meetings mit kryptischem Betreff und einem viel zu großen Teilnehmerkreis erstellt
– Wie man es schafft, in einer endlosen Email keinerlei Inhalt zu vermittelt
– Wie man es schafft, trotz Termindruck keinerlei Entscheidung zu treffen
Und wie wäre es eigentlich, den Unterricht agil zu gestalten. Hausaufgaben dann als Userstory /s
Mehrheit der Eltern und die Ersteller der Studie haben nicht verstanden, was der Auftrag von Schulen ist.
Ja, komisch. Könnte es vielleicht Absicht gewesen sein? Könnte es vielleicht sein dass das Berufsleben nicht das ganze Leben ist? Wir müssen das unbedingt vertiefen, ich glaube wir sind da einer ganz großen Sache auf der Spur
Das ist das Problem. Schule bereitet mittlerweile weder auf Beruf (handwerklich oder kaufmännisch), Uni, kreatives oder Selbstständigkeit vor. Schule ist einfach nur Schule.
Verrückte Idee, aber vielleicht ist ein Teil der Vorbereitung auf Leben und Beruf auch Aufgabe der Eltern?
Ich hab mich gut vorbereitet gefühlt. Meine Eltern sind allerdings auch ihren elterlichen Pflichten nachgekommen und haben mir Dinge beigebracht.
Mein Leseverständnis ist auch ganz in Ordnung damit ich mir neue Sachen erschließen kann.
Man lernt nie aus. Man muss sich sein ganzes Leben lang neue Sachen erschließen.
Sie können nach der Schule immerhin schonmal lesen. Ich glaube das braucht man heute bei der Arbeit…
Was mir in der zugrunde liegenden Studie (hat OP freundlicherweise verlinkt) fehlt, ist eine klare Differenzierung was mit “Schule” gemeint ist. Kontext ist ja bekanntlich wichtig.
Lese ich die Studie aber, dann muss ich daraus schließen dass es sich um Eltern handelt, deren Kinder eine ***allgemein Bildende Schule*** besuchen. Insofern sollte man die Antworten etwas nüchtern betrachten.
Was ich auch toll fand war ja, dass es für die Bewertung des Schulnotensystems die Optionen
* Beibehalten, bildet Leistung fair ab
* Beibehalten in Ermangelung von Alternative
gibt, dem dann aber
* Ein neues Bewertungssystem muss her
gegenübersteht. Wie soll das Aussehen? Scheißegal, Hauptsache anders. Dass die Wirtschaft, bleiben wir mal im Rahmen der beruflichen Zukunft, da auch in der Akzeptanz mitspielen muss, kommt da keinem in den Sinn?
Anyways. Mich kotzt diese Wirtschaftssklaverei und absolute Ausrichtung darauf sowieso enorm an. Es drängt sich der Eindruck auf dass man am liebsten, ginge es nach der Wirtschaft und der Politik, alle Schulabgänger in einem Arbeitsfähigem Zustand haben will. Die sollen gefälligst Steuern zahlen und den Generationenvertrag stützen.
Und klar. Es gibt ja nach wie vor Jugendliche, die schon eine klare Vision von ihrer beruflichen Zukunft haben. Es gibt aber eben auch genau so viele, die einfach Hilflos mit der Zukunftsperspektive überfordert sind und einfach mehr Zeit brauchen, ihren Weg zu finden.
Vielleicht muss das einfach mal in den Köpfen der Eltern, Politik und Wirtschaft ankommen, dass allgemein Bildende Schulen überhaupt erst ein mal zur Vermittlung von Wissen dienen, dass als Grundlage für alles Weitere genutzt werden kann.
Auf die individuelle berufliche Zukunft soll verdammt noch mal die Berufsausbildung, gemeinsam mit der Berufsschule, oder ein entsprechendes Äquivalent vorbereiten.
Na ja, Mehrheit der Eltern wurde ja selbst schon nicht aufs Berufsleben durch die Schule vorbereitet!
Alternative Überschrift: Mehrheit der Eltern versteht nicht, was die Aufgabe von Schule ist. Bildung darf nicht ökonomisiert werden.
Lol unis doch auch nicht…
Versucht mal mit 10. Klässlern Berufsbildung oder Steuern etc. zu machen. Die haben keinen Bock drauf und verstehen erst 6 Jahre später, warum das vielleicht ganz clever ist zu lernen…
Was bitte bereitet einen denn besser aufs Berufsleben vor, als sich an fünf Tagen in der Woche mit allen möglichen Sachen zu befassen, von denen man selbst keine einzige interessant findet?
Aktuell bereitet Schule nicht mal gut fürs Leben vor. Es ist einfach nur ne ziemlich schlechte Tagesbetreuung.
Ja, wo kommen wir denn dahin, dass Eltern ihre Kinder mal selber erziehen müssen und etwas für ihr eigenes Leben mitgeben müssen?
> Mehrheit der Eltern
Lol
Die Mehrheit der Lehrer bezweifeln, dass Eltern ihre Kinder gut aufs Berufsleben vorbereiten.
Ist dafür nicht die Ausbildung, bzw. die Einarbeitung da?
Überraschung!
Das Berufsleben ist absolut nicht kompliziert. Das komplizierteste ist doch mit einer 40 Stunde noch seinen Haushalt zu schmeißen und Privatleben zu haben. Wüsste jetzt nicht wie die Schule darauf vorbereiten soll.
An dieser Stelle mal wieder dran erinnern was für eine Person Herr Körber so war (und was der so zwischen 1933 und 45 getrieben hat)
Und warum eine Studie der Körber Stiftung denkt das Arbeit das einzige im Leben ist
Okay, die Frage ist doch, was erwartet wird. Aus meinem Abschlussjahrgang sind die Leute Ärzte, ITler, Lehrer, Büromenschen, Hörgeräteakustiker, Chefs (IT), Profs (Physik)… geworden. Worauf soll die Schule vorbereiten?
Was mMn fehlt: stärker Gesellschaftskunde (über Demokratie, Rechtsstaat, Steuern…)
Ja man, lass Kinder lieber nicht zur Schule schicken /s
Ich habe auch etwas das Gefühl, dass die Tatsache, dass fortschreitend immer mehr Betriebe kein Interesse mehr daran haben, junge Leute wirklich auszubilden, dazu beiträgt.
Habe schon mehrere Leute begleitet, die ins arbeitsleben eingestiegen sind – und oft war es der Fall, dass bereits am ersten Tag eines Praktikums oder einer Ausbildung erwartet wurde, dass man alle Ausbildungsinhalte eigentlich schon kann und man gewinnbringend im Unternehmen eingesetzt werden kann.
Der Druck und die Erwartung, in der Schule Dinge beigebracht zu bekommen, die man früher in der Anfangszeit im Beruf gelernt hat, steigt dementsprechend.
In der Schule lernt man wie man lernt. Man kann es durchaus als Vorbereitung aufs Berufsleben bezeichnen, wenn man über 11 Jahre gezeigt kriegt wie man sich wissen aneignet und auf dieses Wissen zurückgreifen kann
Bin ich eigentlich der einzige der die Schule gar nicht so scheiße fand hinsichtlich der Bildungsvermittlung ? hier wird immer so getan als wären wir auf Afrika-Niveau.
Ich geh sogar schon so weit dass wir auf dem Gymnasium damals viel zu viel lernen mussten, auch unnötig scheiße, da hätte ich mir lieber mehr Freizeit gewünscht.
Also vielleicht bin ich kleinlich, aber sollte die Schule nicht auf eine _Ausbildung_ für den Eintritt ins Berufsleben vorbereiten?
Schule schafft eine Bildungsgrundlage, Ausbildung bzw. Studium bereiten auf das Berufsleben vor. Für viele Menschen sind Schulfächer der letzte Kontakt zu Inhalten, mit denen sie sich nicht freiwillig beschäftigen. Deswegen ist es doch gut, dass die Schule so breit gestreut ist, um ein möglichst umfassendes Allgemeinwissen zu vermitteln.
Hab ich als Schüler schon nicht verstanden, warum dies nicht in Projekten, am Unterrichtsstoff angelehnt, vermittelt wird.
Jetzt arbeite ich mit jungen Leuten und erklär denen das heute, nachdem die alle bereits auf die Nase gefallen sind (Berufsorientierung, Geldfragen im kleinen Rahmen) oder eben Vermittlung an Experten.
Gehe davon aus, das so manche “Karriere” im Hilfssystem hätte, wenn nicht vermieden, doch hätte von vornherein abgemildert werden können.
Auch ne Form von Jobsicherheit. Yay?
Zumindest die Allgemeinbildende Schule ist dafür nicht da, dafür gibt es Berufsschulen.
Aber ja, ich hätte mir schon gewünscht, dass die Hauptfächer praxisorientierter gewesen wären., wie beispielsweise in Deutsch eher mal Gesetzestexte, Formulare und Verträge lesen und verstehen lernen anstatt Berthold Brecht und ok. zu lesen. Oder in Mathe anstatt stumpf Tabellen- und Textaufgaben zu rechnen, die man in ihrer Art eher selten braucht, eher mal mit Zeugs aus Steuer, Rente, Stromrechnung und co. zu rechnen. Zinsen usw. kamen ja sogar dran, aber da hätte mehr kommen müssen.
Ich hatte das Glück, dass ein Elternteil zu Hause war und Großeltern im Haus, aber das war und ist ja nicht der Normalfall.
Ich meine gut, das Experiment wäre natürlich, mal in einer Stadt die Schulen alle zu schließen und es den Eltern und Kindern selbst zu überlassen. Dann könnte man ja mal gucken, ob die jungen Menschen dort besser auf das “Berufsleben” vorbereitet sind als in anderen Städten.
…,weil die Eltern auf ihren Teil der Erziehung keinen Bock haben?
Echt? *überraschtes Pikachu Gesicht*
Musst über 40 Jahre in deinem Beruf buckeln, hast nur ca 15 Jahre deines Lebens eine solide Bildung aufzubauen, um dich im Leben zurecht zu finden, und Geschehnisse um dich herum korrekt einzuordnen. Aber das juckt ja niemanden. Bitte mehr Beruf in der Schule, das ist, was einen mündigen Bürger aus machen soll?
Das resultiert nur in mehr Verschwörungsgläubigen, Wissenschaftsleugnern und Menschen mit weltfremden Ideologien. Aber hauptsächlich BIP steigt.
Ich finde es immer erschreckend warum sich so viele über Gedichtsanalysen, Mathe usw. Aufregen. Ich finde gerade die grundlegende Idee von Deutsch in Form der verschiedenen Analysen im Nachhinein sehr wichtig. Gerade bei der heutigen Nachrichtenlage muss man tieferes Verständnis einbringen was der Autor uns überhaupt sagen will und ob das so der Wahrheit entspricht, gerade auch in Sachen Menschenverständlichkeit bzw. Die Fähigkeit anhand der Körpersprache und Ausdruck einen Menschen einzuschätzen wie heutzutage immer wichtiger um lügner oder Blender zu erkennen. Solch eine Fähigkeit bringt eben der Deutschunterricht wenn man sich drauf einlässt.
Bei Mathe sind gerade Kurvendiskussion usw. Wichtig um das grundlegende Verständnis von Funktionen zu kapieren, wieviel haben heutzutage schon Schwierigkeiten den Dreisatz anzuwenden oder geschweige denn Nullstellen zu berechnen. Bei Steigungen von linearen Funktionen setzt es schon aus, aber gerade das ist wichtig um Statistiken auch in den Nachrichten zu verstehen, man lernt eben wohin die Funktion neigt.
Die Schule ist nicht dafür verantwortlich über das Leben aufzuklären abseits der Verhütung und Fahrradfahren. Steuersachen bringt man sich entweder durch Wahlfächer bei oder durch die Eltern, Analog zu Anträgen. Die Schule ist für das Grundgerüst zuständig, tiefergehend muss man sich selbst helfen.
Das gleiche beim Religionsunterricht, bei uns ging es eher um Gerechtigkeit und Gesellschaftsleben, was viele besser besucht hätten statt malen und Zeichen statt Religionsunterricht.
Ich fand die Schule auch scheiße und sehe viel Verbesserungspotential.
Was viele aber einfach immer wieder vergessen, ist der mittelbare Effekt, den eine gute Schulausbildung hat. Diese Dinge wie lernen, Informationen verarbeiten und zusammenfassen, im Team zusammenarbeiten, Prüfungen, Disziplin, Aufgaben zu Ende bringen, sich durch beschissene Situationen durchbeißen, usw. usf.
Mehrheit der Eltern lässt Kleinkinder regelmäßig filme gucken, kauft ihnen Smartphones und Smartwatches.
ich finde schule bereitet vor allem nicht gut auf das leben vor
ja, dafür sind auch die eltern verantwortlich
aber ich finde, schule sollte mindestens genauso auf das leben vorbereiten wie auf das berufsleben
Früh Dasein und Schnauze halten! Für jeden Factory-Job eigentlich ne gute Vorbereitung!