Wie barbarisch. Es gibt nur Angaben für “hier oben” (humma) und dort oben (dumma), sowie für hier unten (hunna) und dort unten (dunna). Das gibt es im Schwäbischen auch, gesprochen hoba/doba und honda (oder hunda) und donda (mit halbstummen a).
Aber die Schwaben haben das auch für hier “drüben” und dort drüben: hiba und diba, sowie eine weitere Form für dort, wo man selber steht (doo), und wenn man auf den Punkt deutet, wo ein anderer steht: det.
Ausserdem dürfte die Grafik falsch/unvollständig sein, denn ie und usse sind nur Ortsangaben (innen und aussen), und es fehlen die Begriffe für hinein gehen und hinaus gehen. Im Schwäbischen: enna und ussa, sowie nei und naus, plus die relationalen Angaben henna (hier drinnen), hussa (hier draussen), denna (dort drin) und dussa (dort draussen).
[edit] gerade rechts oben die Ortsangaben herad und dearad gefunden. Also ist noch nicht alles verloren.
2 comments
Foat wär viellicht oh na gschickt gsin
Wie barbarisch. Es gibt nur Angaben für “hier oben” (humma) und dort oben (dumma), sowie für hier unten (hunna) und dort unten (dunna). Das gibt es im Schwäbischen auch, gesprochen hoba/doba und honda (oder hunda) und donda (mit halbstummen a).
Aber die Schwaben haben das auch für hier “drüben” und dort drüben: hiba und diba, sowie eine weitere Form für dort, wo man selber steht (doo), und wenn man auf den Punkt deutet, wo ein anderer steht: det.
Ausserdem dürfte die Grafik falsch/unvollständig sein, denn ie und usse sind nur Ortsangaben (innen und aussen), und es fehlen die Begriffe für hinein gehen und hinaus gehen. Im Schwäbischen: enna und ussa, sowie nei und naus, plus die relationalen Angaben henna (hier drinnen), hussa (hier draussen), denna (dort drin) und dussa (dort draussen).
[edit] gerade rechts oben die Ortsangaben herad und dearad gefunden. Also ist noch nicht alles verloren.