Wahlkampf in den USA Die Demokraten sollten Biden dankbar sein – und seinen Rat ignorieren

by Gandhi70

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  1. > Der Wahlkampf Trumps war ganz darauf zugeschnitten, Biden als Tattergreis zu porträtieren, der nicht mehr Herr seiner Sinne ist und von dunklen Mächten gesteuert wird. Wie notwendig der Abschied Bidens war, offenbarten die Krokodilstränen, die die Republikaner in den vergangenen Tagen für den Präsidenten vergossen hatten. Ausgerechnet jene Partei, die nicht einmal in der Lage war, die Wahlniederlage Trumps zu akzeptieren, entdeckte ihr Herz für die Demokratie.

    >Sie beklagte, die Kampagne gegen Biden sei ein Komplott einflussreicher Strippenzieher wie Barack Obama und Nancy Pelosi, um das Votum der einfachen Parteimitglieder zu annullieren. Das Schmierentheater der Republikaner war der Ausdruck nackter Panik. Es zeigte: Der Partei ist bewusst, wie schwach ihr 78-jähriger Kandidat Trump aussehen kann, wenn ein junger, dynamischer Demokrat gegen ihn antritt.

    >Blickt man auf die Umfragen, ist Trump ähnlich unbeliebt wie Biden. Und sein rumpeliger Auftritt  auf dem Konvent in Milwaukee in der vergangenen Woche zeigte, dass auch bei ihm der Altersstarrsinn einsetzt. Statt dem Land zu erklären, warum er noch einmal gewählt werden will, reihte er Anekdoten aneinander, die er zuvor auf den Wahlkampfbühnen des Landes schon dutzendfach erzählt hatte. Es war ein erbärmliches Schauspiel, das selbst die eingefleischtesten Trump-Fans langweilte. Trump ist also schlagbar, das ist die gute Nachricht. Er ist jetzt der Kandidat, dessen Fitness hinterfragt wird – gerade wenn die demokratische Kandidatin Kamala Harris heißen sollte, die fast 20 Jahre jünger ist.

    Ich hoffe, er hat Recht mit der Einschätzung.

  2. Das letzte was die Demokraten jetzt noch gebrauchen können sind interne Kämpfe darum wer neuer Kandidat wird.

  3. Danke Herr Pfister dass sie im Alleingang den Demokraten den Wahlkampf retten.

  4. Erstaunlich ist das Michelle Obama bei den Buchmachern auf Platz 2 hinter Harris steht obwohl sie garnicht politisch aktiv ist.

    Wer weiß was da noch alles passiert… Auszuschließen ist da garnix mehr.

  5. Rechtlich muss er sie auf Grund der Wahlkampf-Spenden wohl unterstützen. Sonst hätte es da Probleme gegeben

  6. Es wird die Kamala werden, eine andere Wahl gibt’s jetzt nicht wirklich.

    Ist auch nicht “Monarchie”, Kamala ist nicht Bidens Tochter sondern die Person die demokratisch gewählt wurde, um als Bidens Nachfolgerin im Folge seines Todes oder Rücktritts zu dienen. Zwar gilt diese Rolle nicht rechtlich gesehen für diese Situation aber aus demokratischer Sicht hat niemand anders ein Argument.

    Die USA kennen es nicht dass die Parteien einfach intern irgendwen aufstellen, gerade das würde als höchst undemokratisch empfunden werden.

    Da wird’s vermutlich eine Show geben und es werden vielleicht ein paar Witzkandidaten kommen, die sie schlagen kann, um die Kandidatur zu “verdienen”. Aber einen ernsthaften Wettkampf wird’s da nicht geben, glaube ich.

  7. Im Moment gibt es exakt das was alle gehofft haben, ein massiver Befreiungsschlag.
    Harris ist die beste Wahl, auch wenn ich noch ein paar Bauchschmerzen habe.

    Aber sie kann jetzt 24/7 Wahlkampf machen, ich erhoffe mir deutlich schlagfertigere Antworten auf Trumo lethargischen Wahlkampf der wirklich abgrundtief schlecht ist.
    Der RNC war ein cringefest sondergleichen.

    Was mich richtig abfuckt ist, er hat die Familie des verstorbenen Feuerwehrmanns erst deutlich nach Biden angerufen (sie haben den Anruf Bidens nicht akzeptiert, Maga Spinner) und auf der uniform auf dem RNC war sein Name falsch geschrieben, Trump hat den falschen geküsst, aber bestimmt no homo gesagt danach, so wie alle anderen Republikaner die Grindr lahmgelegt haben.

  8. >Viel besser allerdings wäre es, wenn die Demokraten auf einem echten Wettbewerb um die Präsidentschaftskandidatur bestehen. Die Partei hat etliche Kandidaten, die Trump schlagen könnten. Sollte sich Harris gegen ein attraktives Bewerberfeld durchsetzen, kann sie mit Fug und Recht behaupten, die Unterstützung ihrer Partei zu besitzen.

    Irgendwann muss man halt auch mal zufrieden sein, wenn man das bekommt was man wollte. Viele wollten dass Biden nicht mehr antritt, das haben sie bekommen. Is gut jetzt.

    Ich weiß jetzt schon, egal wer aufgestellt wird, der erste Artikel in den Medien weltweit wird sein “iSt dAS aUCh diE rIChTIgE eNTschEIdUNk??ß”. Es wird in diesem Rennen keine andere Berichterstattung mehr geben. Ja, es ist ein Stück weit Aufgabe der Medien, auch die andere Seite zu beleuchten. Aber wo ist das beim Sexualstraftäter? Und ja, es ist auch ein Stück die Schuld der Demokraten, weil man stark gemerkt hat, dass sie nicht geschlossen hinter Biden stehen. Aber auch wenn sich die Partei jetzt ausnahmslos hinter eine Kandidat*in stellt, diese Art von Berichterstattung hat sich einfach verselbstständigt und wird sich bis November nicht mehr ändern und es kotzt mich so gewaltig an.

  9. Mit Kamala werden die Dems verlieren.

    Man kann etwaige Trump-Wähler nicht mit einer (schwarzen) Frau oder sonstwem aus dem Diversity-Lager schlagen.

    Die Dems sollten nun ganz eiskalt den Kandidaten wählen, der noch Chancen hat, Trump Stimmen abzugreifen.

    Das geht nunmal am besten mit einem weißen heterosexuellen Mann.

    Es sollte zählen, wer die Wahl gewinnen kann, um Trump zu verhindern. Alles andere, insbesondere ein Fokus auf Diversity und “ich wäre die erste Frau im Amt! (Hillary lässt grüßen) ist absolut schädlich für den Wahlkampf der Dems.

    RemindMe! 7th November 2024

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