Bei uns brauchst für 10km Strecke aber auch gleich mal 4 Tunnel. Das kostet schnell mal. Die Schweiz hat ein ähnliches Problem.
Interessant wäre da noch der „Preis pro Kilometer“-Bahnstrecke.
I mog die ÖBB
Tatsächlich ist es so, dass die Investitionen in die Bahn zu den wenigen Dingen in Österreich gehören, die langfristig und parteiübergreifend durchgezogen werden. Egal ob das Infrastrukturministerium bei der SPÖ, der FPÖ oder den Grünen war: Sie alle haben viel Geld für den weiteren Ausbau locker gemacht. Auch auf Länderebene ist man der Bahn längst nicht mehr so abgeneigt wie früher einmal. Einige Bundesländer sind sehr bestrebt das Netz zu modernisieren bzw. neue Projekte zu beginnen. Man hat erkannt, dass es eine Katastrophe wäre, wenn alle, die jeden Tag in einem Pendlerzug sitzen, auf die Straße ausweichen würden. Das würde zum Kollaps führen.
Aber am Ende hat es wohl auch damit zu tun, dass die Politik ihre Leute bei den ÖBB, den landeseigenen Bahngesellschaften und den Baufirmen versorgen wollen. Aber ok, das wird’s immer geben. So lange es legal abläuft, kann man dagegen wenig sagen, und die ÖBB gehören immerhin dem Staat. Besser so, als die Vorgehensweise in Deutschland. Dort gehört die DB zwar auch dem Staat, aber dieser behandelt sie nicht wie sein Eigentum, sondern wie eine externe Firma, die bitteschön liefern soll, obwohl die Rahmenbedingungen scheiße sind. So funktioniert’s halt nicht.
[deleted]
Da gabs vor paar Monaten mal a gute Doku dazu im DE Fernsehen, wo die Eisenbahnen im DACH Raum verglichen werden, in DE gibts Buerger initiativen bei jedem Bahn projekt die dagegen demonstrieren und alles verhindern wollen. Zb in Bayern gegen den Ausbau der Gueter Strecke die vorallem den Brenner Basistunnel bedienen soll. Traurig sowas.
Da gehts uns in AT schon gut, aber die Schweizer habens noch besser muss ma sagen.
Aus der Rechnung müsste man den Brennerbasistunnel ausklammern, da dessen verkehrliche Bedeutung für Österreich kaum gegeben ist – diese Strecke dient vor allem dem Gütertransit und dem Fernverkehr zwischen Deutschland und Italien.
Aber ja, ich bin froh das wir die ÖBB haben und nicht die Deutsche Bahn
Ich dachte mal früher die ÖBB wär schlecht, bis ich mal einige Zeit mit der DB unterwegs. Die schaffen es sogar mit dem Schnellzug auf grader Strecke ohne Hinderniss 15min Verspätung einzufahren. Das ist echt ne Leistung.
bei uns kostet es einfach mehr Schienen zu legen siehe Alpen sowie Norwegen Schweiz
Ich hoffe dass die den neuen Teil der Salzburger Lokalbahn durchbringen, außerdem alte Strecken wieder reaktivieren.
Klassisch Österreich. Der Mittelweg ist der Beste.
Zu glauben, dass große Investitionen gleichbedeutend mit großen Ergebnissen sind, zeugt davon, dass man sich in Österreich noch wirklich auskennt 🤭
Um sich ein besseres Bild davon zu machen, wohin diese Investitionen wirklich fließen, kann ich nur die Jahresberichte der ÖBB empfehlen.
Relativ leicht leserlich aufgearbeitet, nur leider ist 2021 noch nicht verfügbar.
Wieviel ist in der ÖBB irgendwo verschwunden, durch unnötige Bürokratie, Korruption, Fehlentscheidungen etc…
Wenn Österreich irgendwo viel Geld ausgibt, geh ich halt meistens davon aus dass es nicht einmal ansatzweise in das gesteckt wurde, was behauptet wird.
Immerhin zahl i ja auch für Studien ala Sebastian Oachkatzl
17 comments
👍
Lame, ich will sudern! 😅
Bei uns brauchst für 10km Strecke aber auch gleich mal 4 Tunnel. Das kostet schnell mal. Die Schweiz hat ein ähnliches Problem.
Interessant wäre da noch der „Preis pro Kilometer“-Bahnstrecke.
I mog die ÖBB
Tatsächlich ist es so, dass die Investitionen in die Bahn zu den wenigen Dingen in Österreich gehören, die langfristig und parteiübergreifend durchgezogen werden. Egal ob das Infrastrukturministerium bei der SPÖ, der FPÖ oder den Grünen war: Sie alle haben viel Geld für den weiteren Ausbau locker gemacht. Auch auf Länderebene ist man der Bahn längst nicht mehr so abgeneigt wie früher einmal. Einige Bundesländer sind sehr bestrebt das Netz zu modernisieren bzw. neue Projekte zu beginnen. Man hat erkannt, dass es eine Katastrophe wäre, wenn alle, die jeden Tag in einem Pendlerzug sitzen, auf die Straße ausweichen würden. Das würde zum Kollaps führen.
Aber am Ende hat es wohl auch damit zu tun, dass die Politik ihre Leute bei den ÖBB, den landeseigenen Bahngesellschaften und den Baufirmen versorgen wollen. Aber ok, das wird’s immer geben. So lange es legal abläuft, kann man dagegen wenig sagen, und die ÖBB gehören immerhin dem Staat. Besser so, als die Vorgehensweise in Deutschland. Dort gehört die DB zwar auch dem Staat, aber dieser behandelt sie nicht wie sein Eigentum, sondern wie eine externe Firma, die bitteschön liefern soll, obwohl die Rahmenbedingungen scheiße sind. So funktioniert’s halt nicht.
[deleted]
Da gabs vor paar Monaten mal a gute Doku dazu im DE Fernsehen, wo die Eisenbahnen im DACH Raum verglichen werden, in DE gibts Buerger initiativen bei jedem Bahn projekt die dagegen demonstrieren und alles verhindern wollen. Zb in Bayern gegen den Ausbau der Gueter Strecke die vorallem den Brenner Basistunnel bedienen soll. Traurig sowas.
Da gehts uns in AT schon gut, aber die Schweizer habens noch besser muss ma sagen.
Aus der Rechnung müsste man den Brennerbasistunnel ausklammern, da dessen verkehrliche Bedeutung für Österreich kaum gegeben ist – diese Strecke dient vor allem dem Gütertransit und dem Fernverkehr zwischen Deutschland und Italien.
[Und dennoch gibt’s solche Schlagzeilen wo man sich fragt, ob die wirklich aus den 2020ern stammen und nicht aus den 70ern.](https://www.noen.at/krems/bitte-warten-krems-st-poelten-pendler-hoffnung-wieder-zerstoert-krems-st-poelten-kremser-bahn-oebb-doris-berger-grabner-pendler-print-233905630)
Aber ja, ich bin froh das wir die ÖBB haben und nicht die Deutsche Bahn
Ich dachte mal früher die ÖBB wär schlecht, bis ich mal einige Zeit mit der DB unterwegs. Die schaffen es sogar mit dem Schnellzug auf grader Strecke ohne Hinderniss 15min Verspätung einzufahren. Das ist echt ne Leistung.
bei uns kostet es einfach mehr Schienen zu legen siehe Alpen sowie Norwegen Schweiz
Ich hoffe dass die den neuen Teil der Salzburger Lokalbahn durchbringen, außerdem alte Strecken wieder reaktivieren.
Klassisch Österreich. Der Mittelweg ist der Beste.
Zu glauben, dass große Investitionen gleichbedeutend mit großen Ergebnissen sind, zeugt davon, dass man sich in Österreich noch wirklich auskennt 🤭
Um sich ein besseres Bild davon zu machen, wohin diese Investitionen wirklich fließen, kann ich nur die Jahresberichte der ÖBB empfehlen.
Relativ leicht leserlich aufgearbeitet, nur leider ist 2021 noch nicht verfügbar.
https://presse.oebb.at/de/publikationen/geschaeftsberichte
Wieviel ist in der ÖBB irgendwo verschwunden, durch unnötige Bürokratie, Korruption, Fehlentscheidungen etc…
Wenn Österreich irgendwo viel Geld ausgibt, geh ich halt meistens davon aus dass es nicht einmal ansatzweise in das gesteckt wurde, was behauptet wird.
Immerhin zahl i ja auch für Studien ala Sebastian Oachkatzl
249€ is jetzt ned so a große Investition.