Teures Abkommen gescheitert: Ruanda-Asylpakt kostete Briten 830 Millionen Euro

by GirasoleDE

12 comments
  1. Aber bei uns klappts bestimmt!

    Andi Scheuer formuliert schon die Verträge!

  2. “Die neue Labour-Regierung unter Premierminister Keir Starmer kippte den Asylpakt kurz nachdem seine Partei am 4. Juli die Parlamentswahl gewonnen hatte.”

    Also “gescheitert” da man den Pakt aufkündigt.
    Seltsame Wortwahl.

  3. Wie kommen diese 830 Millionen zustande? Das letzte was ich gelesen habe waren 250 Millionen. Klar war ohne Frage eine dumme Idee und massive Verschwendung aber 830 Millionen scheinen mir etwas sehr einseitig gerechnet. 

  4. Da haben sie aber Glück, dass sie durch den Brexit soviele Milliarden sparen, dass das gar nicht ins Gewicht fällt.

  5. btw das ganze hätte auch pro Person ~1.8mio pfund gekostet und das nur für 300 Leute.

    Dass man mit dem Geld MEHR Menschen hätte helfen können interessiert natürlich niemanden.

  6. Mal als Überblick, wie die Migrationsdebatte in England bisher verläuft:

    1. Die Engländer wollen Brexit machen, wegen zu vielen Ausländern aus Osteuropa.

    2. Ausländer aus Osteuropa haben keinen Bock auf den Quatsch und bleiben weg

    3. Ohne Krankenschwestern kollabiert das Gesundheitssystem, ohne Erntehelfer wird kein Bauer mit der Ernte fertig, ohne LKW-Fahrer kollabiert die Logistik

    4. Die Konservativen verteilen wir blöde Visa an afrikanische Länder, damit irgendjemand kommt und den Job macht. Und geben natürlich gleichzeitig Labour die Schuld (die sind damals gar nicht im Amt, aber interessiert ja keinen). Jedes Jahr kommen ca. 1 Millionen Arbeitssuchende (Die Amis sagen dazu auch “Dreamers”, ich mag den Begriff) aus Westafrika

    5. Die Migrationszahlen und die Propaganda der Konservativen lässt die Rechtsextreme ReformUK massiv wachsen. Anstatt das die Tories endlich reinen Tisch machen kommt dieser Ruanda-Plan

    6. Massiv Geld wird verbraten, Menschenrechte und das oberste Gericht umgangen. Einzelne Stimmen fragen, wie effektiv das überhaupt ist, weil die Abgeschoben können ja einfach rüber nach Nigeria um an neue Visen zu kommen. Aber das sind nur böse Linke und denen muss man nicht zuhören

    7. Stand heute: Gesellschaft in England komplett gespalten, Rassismus ist mittlerweile an der Tagesordnung, die Konservative Partei voll am Ende, die Osteuropäischen Länder (deren Arbeiter man nicht wollte) auf dem Weg, England zu überholen. Gesundheitssystem immer noch im Arsch, immer noch zu wenig Fachkräfte, fast eine Milliarde verschleudert damit man ein paar positive Überschriften bei Rechten Medien bekommt

    8. Die Medien geben die Schuld schon jetzt der Labour Partei. Weil die sind ja Links und böse und holen Moslems ins Land, und haben den tollen Ruanda Plan gestoppt. Wenn die “Ausländerfreundliche” Labor-Partei Paradoxerweise dafür gesorgt hätte, das weniger Ausländer nach England kommen, bzw. kommen müssen

  7. Das Projekt ist nicht gescheitert sondern wurde von der neuen Regierung gestoppt weil sie das so nicht machen wollte.

  8. >Zuletzt versprach Sunak, die Abschiebungen sollten im Falle eines Wahlsiegs im Sommer beginnen.

    Wie genau konnte das so viel Geld kosten wenn noch nicht einmal ein einziger Rückflug gebucht wurde?

  9. BBC hat es aufgedröselter als NTV:

    Giving a statement in the Commons, Ms Cooper said the figure of £700m included £290m of payments to Rwanda, the cost of chartering flights that never took off, detaining hundreds of people and then releasing them, as well as paying for more than 1,000 civil servants to work on the scheme.

    The £700m figure is higher than those previously in the public domain, but includes additional costs such as for detention and civil service salaries.

    https://www.bbc.com/news/articles/c1rw47l2xxgo

  10. Was man mit dem Geld alles hätte tun können.
    Soziale Wohnungen finanzieren, Integrationskurse anbieten, Kommunen entlasten, Angebote mit Unternehmen verwirklichen für Jobs etc pp.

    Nee, lieber schmeißt man das Geld dam Fenster raus, damit der kleine Rassist und die ekelhafte rechtspopulistische Zeitung von nebenan sich bestätigt fühlen.

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