Sieht fast aus wie der Hürtgenwald nach dem zweiten Weltkrieg….
Ich hoffe durch neue Bepflanzung mit wenig Nadelholz, kann er sich erholen 🙁
Wird hoffentlich alles wieder – braucht aber leider viel Zeit 😕
Ehrlich: Gut. So kann eine neue gesunde Waldstruktur entstehen. Gesunde Mischwälder sind die Zukunft.
Denn willst du einen Wald vernichten, pflanze Fichten, Fichten, Fichten.
Wundervoll, endlich ist die Monokultur weg.
Natur 1 Monokultur 0
Ist echt schlimm. War mega schockiert wie es da mittlerweile aussieht, als ich vorletztes Jahr zum ersten mal seit Ewigkeiten mal im Okertal unterwegs war. Leider hat man aus der Borkenkäferplage in den 90ern rein gar nichts gelernt.
So sahen Teile des bayerischen Walds auch aus. Aber nachdem man sich entschlossen hat, der Natur sich selber zu überlassen, schaut er umso schöner aus und erzeugt jedes Mal Hoffnung in mir.
Das sind doch gute Brotbäume. Erstmal plattmachen, Strünke rausziehen, umpflügen und neue Fichten und Kiefern pflanzen, sonst verwildert das Land noch und dann wachsen da keine Brotbäume mehr. Das kann doch niemand wollen.
Ich kann nur “Der Wald für unsere Enkel” von Castell empfehlen.
Darin schildert die aktuellen Familienoberhäupter wie sie ihren Wald zukunftsfähig machen. Da geht es vor allem darum wie man einen vernünftigen Mischwald aufbaut, wobei das sowohl auf die Altersstruktur wie auch die Artenvielfalt abzielt.
Danach ärgerst Du dich zwar noch immer über so einen Anblick, aber vor allem deshalb weil die Förster / Waldeigentümer mit rechtzeitiger Anpassung viel hätten tun können um das zu verhindern.
Platz für Neues! Aber ich versteh, warum der Anblick erstmal schmerzt.
Es bricht mir das Harz. Aber jetzt mal ohne Witz, so langsam ist es nichtmehr lustig was auf der Erde passiert. Schlimm genug, dass ich letztens sehen durfte es denken wohl noch 30% der Amis, der Klimawandel wäre Humbuk, kommt noch der Borkenkäfer und wir können unseren Wäldern bald einen letzten gute Nacht Kuss geben.
tja….
Echt bitter. Vor zwei Jahren in der Böhmischen Schweiz (Tschechien) gewesen, es war so übel. Alles abgebrannt.
Und dann lese und höre ich ständig “das liegt nur an der Monokultur”. Ja ihr Genies, Monokultur gab es im Erzgebirge vor 200 Jahren schon, aber das hier ist neu.
Sieht fast aus wie der Hürtgenwald nach dem zweiten Weltkrieg….
Ich hoffe durch neue Bepflanzung mit wenig Nadelholz, kann er sich erholen 🙁
Magst Du sagen, wo genau Du das fotografiert hast? Ich könnte schwören, Ostern 2023 mit demselben Gesichtsausdruck an derselben Stelle gestanden zu haben… 😕
Das sah vor Jahren (natürlich immer abhängig davon wo genau man ist) noch schlimmer aus. Jetzt wächst wenigstens etwas nach und das an jeder Stelle und Ecke wohin man blickt.
Ich habe nach Jahren des Wanderns im Harz Bilder aus unterschiedlichen Jahren bei denen man denken könnte, es sei eine Atombome im Wald eingeschlagen und jetzt wird hier Fallout gedreht. Ich bin zum Teil fassungslos über Brachland gelaufen wo ein Jahr zuvor noch grüner Wald stand.
Aber der Schock ist mittlerweile überwunden und es stellt sich vorsichtige Freude ein, da man weg von der Monokultur hin zu heimischen Arten geht und es, wie oben schon erwähnt, wieder sprießt und grünt. Sicher, das braucht viel Zeit aber ich sehe es so: jetzt kann ich über die nächsten Jahrzehnte dem Wald beim Wachsen zuschauen und weiß, worauf ich mich freuen kann. 🙂
Nieder mit dem Nadelwäldern Mutter Natur ! Wir brauchen mehr Eichen für die Prozessionsspinner !!
Immer irgendwie das positive sehen:
So eine weite Aussicht hatte man im Harz vielerorts schon lange nicht mehr.
Und die Wiederbewaldung ist eine große Chance und Verantwortung. Hier kann jetzt ein Mosaik aus unterschiedlichsten Waldstrukturen mit insgesamt höherer (Baum)Artenvielfalt entstehen. Bereiche mit natürlicher Sukzession neben gepflanzten und gesäten Bäumchen. Dafür muss nur leider auch sehr viel Geld investiert werden, was ja auch vom Staat gefördert und das sollte es uns als Gesellschaft allemal wert sein
Der hat damals dafür gekämpft das im Bayrischen Wald NICHT aufgeräumt wird und der Borkenkäfer alle Monokultur zu Tode frisst. Und siehe da, auf dem Lusen und den ganzen anderen kahlen Stellen war schon 10 Jahre später ohne Zutun ein kräftiger, gesunder, neuer Mischwald entstanden, der heute die Pracht des Naturschutzgebietes ist.
Und wie sie den armen Mann in den Zeitungen damals ZERRISSEN haben dafür. Aber heute wird er mit Preisen überhäuft. “Der Borkenkäfer wird rehabilitiert”. Weil er den Waldumbau beschleunigt und der wilden Natur Vorsprung leistet.
Ist doch super. Weg mit dem Fichtenforst. Wart mal paar Jahre.
Klimawandel gibbet nicht
Wohne in der nähe der Sösetalsperre und da sieht alles genauso aus 🙁 Früher bin ich mega gerne dort spazieren gegangen aber mittlerweile macht einen das schon fast depressiv dort lang zu gehen .
Willst du einen Wald erhalten, lass den lieben Gott nur walten. Willst du einen Wald vernichten, pflanze Fichten, Fichten, Fichten……
23 comments
Sieht fast aus wie der Hürtgenwald nach dem zweiten Weltkrieg….
Ich hoffe durch neue Bepflanzung mit wenig Nadelholz, kann er sich erholen 🙁
Wird hoffentlich alles wieder – braucht aber leider viel Zeit 😕
Ehrlich: Gut. So kann eine neue gesunde Waldstruktur entstehen. Gesunde Mischwälder sind die Zukunft.
Denn willst du einen Wald vernichten, pflanze Fichten, Fichten, Fichten.
Wundervoll, endlich ist die Monokultur weg.
Natur 1 Monokultur 0
Ist echt schlimm. War mega schockiert wie es da mittlerweile aussieht, als ich vorletztes Jahr zum ersten mal seit Ewigkeiten mal im Okertal unterwegs war. Leider hat man aus der Borkenkäferplage in den 90ern rein gar nichts gelernt.
So sahen Teile des bayerischen Walds auch aus. Aber nachdem man sich entschlossen hat, der Natur sich selber zu überlassen, schaut er umso schöner aus und erzeugt jedes Mal Hoffnung in mir.
Das sind doch gute Brotbäume. Erstmal plattmachen, Strünke rausziehen, umpflügen und neue Fichten und Kiefern pflanzen, sonst verwildert das Land noch und dann wachsen da keine Brotbäume mehr. Das kann doch niemand wollen.
Ich kann nur “Der Wald für unsere Enkel” von Castell empfehlen.
Darin schildert die aktuellen Familienoberhäupter wie sie ihren Wald zukunftsfähig machen. Da geht es vor allem darum wie man einen vernünftigen Mischwald aufbaut, wobei das sowohl auf die Altersstruktur wie auch die Artenvielfalt abzielt.
Danach ärgerst Du dich zwar noch immer über so einen Anblick, aber vor allem deshalb weil die Förster / Waldeigentümer mit rechtzeitiger Anpassung viel hätten tun können um das zu verhindern.
Platz für Neues! Aber ich versteh, warum der Anblick erstmal schmerzt.
Es bricht mir das Harz. Aber jetzt mal ohne Witz, so langsam ist es nichtmehr lustig was auf der Erde passiert. Schlimm genug, dass ich letztens sehen durfte es denken wohl noch 30% der Amis, der Klimawandel wäre Humbuk, kommt noch der Borkenkäfer und wir können unseren Wäldern bald einen letzten gute Nacht Kuss geben.
tja….
Echt bitter. Vor zwei Jahren in der Böhmischen Schweiz (Tschechien) gewesen, es war so übel. Alles abgebrannt.
Und dann lese und höre ich ständig “das liegt nur an der Monokultur”. Ja ihr Genies, Monokultur gab es im Erzgebirge vor 200 Jahren schon, aber das hier ist neu.
Sieht fast aus wie der Hürtgenwald nach dem zweiten Weltkrieg….
Ich hoffe durch neue Bepflanzung mit wenig Nadelholz, kann er sich erholen 🙁
Magst Du sagen, wo genau Du das fotografiert hast? Ich könnte schwören, Ostern 2023 mit demselben Gesichtsausdruck an derselben Stelle gestanden zu haben… 😕
Das sah vor Jahren (natürlich immer abhängig davon wo genau man ist) noch schlimmer aus. Jetzt wächst wenigstens etwas nach und das an jeder Stelle und Ecke wohin man blickt.
Ich habe nach Jahren des Wanderns im Harz Bilder aus unterschiedlichen Jahren bei denen man denken könnte, es sei eine Atombome im Wald eingeschlagen und jetzt wird hier Fallout gedreht. Ich bin zum Teil fassungslos über Brachland gelaufen wo ein Jahr zuvor noch grüner Wald stand.
Aber der Schock ist mittlerweile überwunden und es stellt sich vorsichtige Freude ein, da man weg von der Monokultur hin zu heimischen Arten geht und es, wie oben schon erwähnt, wieder sprießt und grünt. Sicher, das braucht viel Zeit aber ich sehe es so: jetzt kann ich über die nächsten Jahrzehnte dem Wald beim Wachsen zuschauen und weiß, worauf ich mich freuen kann. 🙂
Nieder mit dem Nadelwäldern Mutter Natur ! Wir brauchen mehr Eichen für die Prozessionsspinner !!
Immer irgendwie das positive sehen:
So eine weite Aussicht hatte man im Harz vielerorts schon lange nicht mehr.
Und die Wiederbewaldung ist eine große Chance und Verantwortung. Hier kann jetzt ein Mosaik aus unterschiedlichsten Waldstrukturen mit insgesamt höherer (Baum)Artenvielfalt entstehen. Bereiche mit natürlicher Sukzession neben gepflanzten und gesäten Bäumchen. Dafür muss nur leider auch sehr viel Geld investiert werden, was ja auch vom Staat gefördert und das sollte es uns als Gesellschaft allemal wert sein
Hör dir das mal an.
[https://www.youtube.com/watch?v=2oZzAnuWSTY](https://www.youtube.com/watch?v=2oZzAnuWSTY)
Hans Biebelriether (https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Bibelriether)
Der hat damals dafür gekämpft das im Bayrischen Wald NICHT aufgeräumt wird und der Borkenkäfer alle Monokultur zu Tode frisst. Und siehe da, auf dem Lusen und den ganzen anderen kahlen Stellen war schon 10 Jahre später ohne Zutun ein kräftiger, gesunder, neuer Mischwald entstanden, der heute die Pracht des Naturschutzgebietes ist.
Und wie sie den armen Mann in den Zeitungen damals ZERRISSEN haben dafür. Aber heute wird er mit Preisen überhäuft. “Der Borkenkäfer wird rehabilitiert”. Weil er den Waldumbau beschleunigt und der wilden Natur Vorsprung leistet.
[https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.forstwirtschaft-der-borkenkaefer-wird-rehabilitiert.1830c352-6587-4a25-9dd1-91516e095795.html](https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.forstwirtschaft-der-borkenkaefer-wird-rehabilitiert.1830c352-6587-4a25-9dd1-91516e095795.html)
Ist doch super. Weg mit dem Fichtenforst. Wart mal paar Jahre.
Klimawandel gibbet nicht
Wohne in der nähe der Sösetalsperre und da sieht alles genauso aus 🙁 Früher bin ich mega gerne dort spazieren gegangen aber mittlerweile macht einen das schon fast depressiv dort lang zu gehen .
Willst du einen Wald erhalten, lass den lieben Gott nur walten. Willst du einen Wald vernichten, pflanze Fichten, Fichten, Fichten……