Verbraucher: Nestle- und Unilever-Produkte werden gemieden

by SimonPelikan

31 comments
  1. >>Trotz Rabattschlachten bleiben Produkte der Konsumgüter-Konzerne Nestle und Unilever in den Regalen liegen.

    Das ist ja komisch. Wie kann das denn sein? Das ist ja komisch.

    >>Konsumgüterhersteller hatten in der Vergangenheit bei hohen Inflationsraten an der Preisschraube gedreht, um Mehrkosten für Rohstoffe an die Verbraucher weiterzureichen. Nach fast drei Jahren mit Preiserhöhungen, die die Lebenshaltungskosten weltweit immer noch nach oben treiben, gehen die Konzerne nun vom Gas. Damit hoffen sie Käufer zurückzugewinnen, die auf billigere Produkte wie Eigenmarken umgestiegen sind.

    Preise um 20% hochschrauben, Nur noch die allerbilligstens Vorprodukte nutzen und den Inhalt um 15% reduzieren. Wie, da bleiben die Konsumenten weg?!

    >>Weil die Verbraucher preisempfindlicher geworden seien und zwischen den Einzelhändlern intensiver Wettbewerb herrsche, versuche Nestle die Nachfrage mit Preisnachlässen anzukurbeln

    Die verdammten Verbraucher sind aber auch knausrig!

    >>An der Börse sackten Nestle-Papiere fast fünf Prozent ab.

    r/tja

    >>Bei weniger gefragten Waren wie Milchprodukten oder Fertiggerichten seien die Preise sogar gesunken. „Die Deflation ist da.“ Über das gesamte Spektrum des Angebots hinweg sehe die Preisentwicklung bei Nestle schlecht aus.
    >>Weil es der Konzern nicht geschafft habe, höhere Preise durchzudrücken, machten die Anleger sich Sorgen über die Gewinnspannen im kommenden Jahr, erklärte Jefferies-Analyst David Hayes. Das stelle auch die Stärke der Marken in Frage.

    Mir kommen die Tränen.

  2. Also ich kaufe die Produkte noch ganz normal. Gehört ja auch Toblerone, Oreo, Milka, Ben & Jerrys usw dazu. Die Produkte sind geil und ich kaufe sie gerne. Gestern noch 15 Tafeln Milka gekauft für iwie 80-90cent im Angebot.

    Bei mir sind Milchprodukte/Käseprodukte und Fertigprodukte durchaus gefragt und werden täglich konsumiert. Diese sind tatsächlich günstiger geworden, ganz zu meiner Freude.

  3. Wo ist die Deflation, die mir im Artikel versprochen wurde?

  4. Fand es schon immer paradox dass an Tankstellen 1 Liter Vittel mehr kostet als 1 Liter Benzin (Luxemburg), wobei das eine ja fertig aus der Erde kommt. Heute gelernt das Nestlé auch hier beschissen hat und es aufbereites Tafelwasser ist was sie ihrer, nach all den Skandalen, scheinbar treuen Kaüferschaft unterjubeln. Hahaha, astrein!

  5. Nestle cornflakes kostet teilweise über 6 Euro für irgendeinen billigen Ramsch

  6. Super, bitte weiter so. Nestlé gehört zum größten Abschaum unter den globalen Konzernen.

  7. Was denn für Rabattschlachten?
    EDEKA hat Nestlé aktuell ausgelistet weil sie die Preise schon wieder erhöhen wollen.

  8. Oh, oh nein, könnten das die Konsequenzen von absolut asozial ausbeuterischem Verhalten sein? Wahrscheinlich nicht… Sondern ist einfach nur zu teuer💀

  9. Anscheinend aber nicht genug. Ist aber auch schwer. Wenn man auf beides immer verzichten will, dann schrumpft die Produktauswahl extrem. Nestlé kauf ich gar nicht Unilever nur wenn ich keine angemessene Alternative sehe.

  10. Also echt jetzt, man hat eine Marge die sich aus den unteren Verbraucherschichten aka Niedrieglöhner bildet und hebt die Preise wie im Goldrausch statt nur den Margenwegfall durch höher Einkaufspreise auszugleichen, den Weltmarkt mit seinen mittlerweile gesunkenen Preisen ignoriert man dann aufgrund des angestrebten Wachstums für die Börsenheinis. Dann macht man statt mehr Gewinn weniger Marge da die Verbraucher keine Lohnerhöhungen in dem Maße bekommen haben und das Geld in andere Prioritäten wie gestiegenen Energiepreise und Mieten geht, dadurch verlieren die Konzerne die komplette Kundenbindung weil dafür auf günstigere Konkurenzprodukte umgestiegen wird. Das strafen die Börsenheinis natürlich sofort ab weil es eben nicht soviel Wachstum war wie erwartet aka man hat die höheren Preise nicht bei den Kunden durchsetzen können.

    Wer hätte das bloß ahnen können. Manchmal frage ich mich was die alle rauchen.

  11. Bei den beiden Marken ist nicht nur der Preis ein entscheidender Faktor

  12. Freut mich zu sehen dass Vebraucher sich doch nicht komplett verarschen lassen

  13. Schade das es nur wegen der Preise ist, hoffte erst es seien ethische Gründe.

  14. Verdrücke keine Träne wenn der Konzern pleite geht, höchsten eine vor Freude

  15. Wie schafft man es Nestle _und_ Unilever zu meiden? Steht man da praktisch gesehen nicht in nem fast leeren Supermarkt? Bleiben ja fast nur noch Eigenmarken und frische Waren übrig. In manchen Produktgruppen hat man in manchen Läden gar keine Wahl ausser den zwei. 

  16. Für mich auch so. und dabei mag ich ein paar Sachen von denen sogar, zb Schoko Crossies (ja ich weiß man kann die einfach selber machen).

    bei mir war aber der Ofen aus bei Brunnen kaufen, und das Wasser dann aus fadenscheinigen Gründen in Flaschen dann genau an die Menschen zu verkaufen denen man zuvor die Brunnen entzogen und das Grundwasser wegnimmt. Und sich als CEO dann noch vor die Kamedas stellt von wegen damit tue man was gutes und Wasser sei kein Grundrecht.
    schönen Dank auch

  17. Was auch wichtig ist Fast Food Läden zu vermeiden. Die jubeln dir soviel Nestlé scheiße unter, so schnell kannste nicht gucken….Zack haste ein scheiß Nestcafe instant Automaten Kaffee…Subway größter Vermarkter von Nestlé Produkten

  18. Gibt es eigentlich irgendwo eine Datenbank, in der man nach Produkten suchen kann, und zb erfährt welche Firmen da mit drinstecken?

  19. Saved you a click: Nicht wegen den Methoden des Konzerns, sondern wegen den Preisen.

  20. Die Markenkonzerne waren bei Lebensmitteln schon vor der Pandemie auf dem absteigenden Ast. Die Eigenmarken sind inzwischen nicht mehr so schlecht wie früher, gleichzeitig werden die Markenprodukte immer mehr gestreckt. Langnese ist inzwischen nur noch mit Molke verdünntes Kokosfett mit ein bisschen Milchpulver fürs Aroma. 

  21. Und dann noch diese ekelhafte Saubermann Werbekampagne zu Nutella auf YouTube… Bah. Drecksverein.

Leave a Reply